Was bringt Apple in 2009 und was soll es bringen?

Ok, ich mag mal in die Glaskugel schauen was für Apple realistisch ist an neuen Produkten:

Zum einen wäre da ein iPhone mit einer echten Tastatur. So innovativ die Tasten auf dem Screen sein mögen, die Tatstatur des Google G1 Phone ist doch wirklich besser.
Dann wären da noch das leidige Flash- und das Skype-Thema. Vor allem letztere Anwendung muss dringend aufs iPhone, weil auch Firmenkunden das so wollen (hmm, Frage ist, liegt das Problem bei Skype oder bei Apple).

Zum anderen hat Apple mit der Touchtechnologie die Voraussetzungen geschaffen für einen Tablet-Laptop. Der muss einfach kommen. Gerüchte sprechen von einem etwas größeren iPod-Touch, ich fürchte aber das reicht nicht. Mindestens die Asus eepC oder Acer Aspire One Größe muss schon sein.

In Sachen Laptops sollte man vor allem am leidigen Hitze-Problem der Macbook Airs weiterabeiten. Hier dürfte wohl nur in Richtung Leistungsverbesserungen etwas drin sein, also Prozessor und Grafik.

Die Zeit der iPods scheint sich dem Ende zu neigen. Der Nano hat noch eine Berechtigung für unterwegs, gerade beim Joggen. Alles andere erledigen das iPhone und der iPod Touch.

Was machen die Banken eigentlich mit dem Geld vom Staat?

Das geht den Steuerzahler einen Scheissdreck an. Zumindest in den USA. Sagen die BAnken:

An Associated Press survey of 21 banks that received at least $1 billion each in government support found that none of them would provide specific answers on how the money was used.

Hier noch ein Artikel der auf der AP Umfrage basiert.

Wie sieht das in Deutschland aus? Gene die Banken Auskunft was mit dem Geld passiert?

Christian Klar und die Täterjustiz

Es geht mir nicht darum, ob man Christian Klar begnadigen kann oder nicht. Es geht mir um Fotos, die ihn zeigen und ob man ihn in 10 Jahren in Schulbüchern erwähnen darf.

Ich habe vor einigen Jahren an einem Buchprojekt mitgemacht über 100 Jahre im Taunus, und wir durften nicht den Namen des Vize-Landrats G. nennen, der einst wegen seiner Verwicklung in eine Korruptionsaffäre bundesweit Schlagzeilen machte. Der Mann steht heute im Internet als verdienter Mitautor eines weiteren Buches über die Heimat Hochtaunus.

Es geht nicht um Brandmarkung, sondern darum, dass Geschichte nicht verändert werden kann. Öffentliche Ämter (und letztlich werte ich den Terroristen auch als solches, zumindest aus seiner Sicht ist es ja eines) haben eine besondere Stellung. Wie sie auch das Leben hat.

Man wird nicht aus Versehen Terrorist, man wird nicht aus Versehen korrupt und auch nicht aus Versehen zum Mörder.

Man stelle sich vor, Herr Hitler hätte überlebt und wäre zu lebenslanger Haft verurteilt und dann begnadigt worden. Auch dann dürften keine Fotos veröffentlicht werden.

Unser Rechtssystem schützt Täter und nicht Opfer, und ich finde, das muss überdacht werden. Es kann nicht sein dass das so genannte Persönlichkeitsrechts über der Staatsräson stehen, zumindest nicht in Fällen die sich gegen den Staat selbst wenden und bei Kapitalverbrechen wie Mord.

Ja, dazu müsste man das Recht ändern und ja, in anderen Ländern geht das auch ohne das diese gleich untergehen.

Vietnam und das Bloggen: Neues Gesetz regelt Blogs

Keine Ahnung ob es schon nach Deutschland geschwappt ist, aber erste Zeichen der Empörung sind hier in Vietnam schon zu sehen, wenn es um das so genannte Blogger-Gesetz geht..Was ist das?

Bis vor kurzem gab es in Vietnam keine gesetzliche Regelung über Blogs, auch, weil man erst nach Definitionen suchte und auch, weil die Mühlen langsam mahlen. Jetzt aber ist eine Richtlinie erlassen, die Gesetzescharakter hat.

Blogger will be held responsible for providing, disseminating, and creating direct links that are in direct violation of the decree issued last August that “…forbids the circulation of information which undermines Vietnam’s national security and social order, revealing classified information, or instigating war and violence.”

So, auf dem Papier könnte man das wahrscheinlich sogar unterschreiben. Wer in Deutschland will schon die staaatlichen Sicherheit gefährden?

Gemäß der Thanh Nien News. ist auch “Pornography, superstitious content such as astrology, and defamatory content are also banned.”

Bloggers cannot create blogs assuming other identities.

Furthermore, bloggers cannot post copyrighted material and they will also be held responsible for ALL the content of their blogs. Service providers (those that host blogs) “…must detect, prevent and get rid of banned information when asked by governmental blog management agencies, it notes” according to Thanh Nien News.

Ja, Blogs unterliegen der staatlichen Kontrolle in Vietnam, wie auch die Presse. Und ja, vieles ist Auslegungs- und Ermessensache. Und nein, viel machen kann man dagegen nicht, schon gar nicht eine Gerichtsbarkeit erwarten wie in Deutschland (ok, Hamburg mal ausgenommen).

Die Meinungsfreiheit liest sich dann so:

Nobody is banned from freedom of speech and giving information but freedom of speech and information must not harm the public interest, the personal freedom of others and the interests of the country and society in general.

Aber die Tatsache, dass es überhaupt erlaubt ist zu bloggen ist ein wichtiger Schritt.

Im übrigen gab es einige der Regelungen schon vorher, sie sind nur jetzt zusammengefasst worden oder auch auf Blogger übertragen worden.

Die Regierung hat angekündigt, mit Google und Yahoo sprechen zu wollen, wie man zum Beispiel Identitäten klären kann. Wir spannend zu sehen wie die sich verhalten. Verglichen mit China ist Vietnam etwas relaxter. Vor allem das Bann von Internetseiten ist hier weniger verbreitet. Ob und was hier mitgelesen wird, ist eine andere Frage. Aber das ist ja auch in Deutschland Behörden erlaubt.

Liebe Gutmenschen in Deutschland, ich weiß wie empört Ihr jetzt seid, aber dann kommt doch einfach her und macht es besser. Ach, und ist nicht das bekannteste deutsche politische Blog ausgerechnet das von Rechtsradikalen (Politically incorrect?) Ich kann verstehen wenn Ihr lauthals politische Freiheit fordert und hier vielleicht auch entsprechende Kommentare hinterlassen wollt. Aber bitte bei aller Kritik, denkt daran, dass ihr auch einem Auge blind seid: Wirtschaftlich findet Ihr Vietnam nämlich toll, sofern Ihr Schuhe tragt, T-Shirts habt oder Kaffee trinkt.

Keine Weihnachtsfeiern in Vietnam?

Eben bei Domradio gelesen:

Vietnam: Polizei verhindert Teilnahme an Weihnachtsfeier

Einigen hundert Christen ist nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) die Teilnahme an einer Weihnachtsfeier in der nordvietnamesischen Stadt Thanh Hoa verwehrt worden. Die Polizei versperrte den „illegalen Christen“ den Zugang zu der Feier am vierten Advent, teilte die IGFM am Montag in Frankfurt mit.

Nun, die Lage ist nicht ganz so einfach. Es ist mitnichten so, dass Weihnachtsfeiern verboten sind in Vietnam. Auch die Ausübung des christlichen Glaubens nicht. Was immer wieder zu Konflikten führt, ist die politische Ausrichtung, vor allem der katholischen Kirche.

Man muss wissen, dass Versammlungen aller Art in Vietnam genehmigungspflichtig sind. Das betrifft auch Kirchen, die im übrigen registriert sein müssen. Nun entscheidet der Staat hier auf seine Weise, wem er bestimmte Rechte gibt. Und die katholische Kirche steht da nicht ganz oben auf der Liste, kritisiert sie doch immerzu die Regierung. (Das mag ja gut sein, nur hat es eben auch Folgen). Und> Die Lage im Norden ist anders als im Süden: In Hanoi wird meist schärfer vorgegangen als im Süen, auch weil hier unten mehr Christen leben. Und nicht wenige Koreaner sind Christen, und Korea ist ein wichtiger Handelspartner.

Menschen werden also nicht wegen ihres Glaubens eingeschränkt, sondern eher wegen der politischen Haltung ihrer Kirche. Das mag man kritisieren, aber dann doch bitte – was ein sensationelles Bild – die Kirche im Dorf lassen.

Ebooks auf Libri.de – wie man sich den Markt selbst zerstört

Es könnte so schön sein: Ein Format für Ebooks für alle Endgeräte. So was wie MP3 für Bücher. Aber wieder einmal blockiert sich der Handel selbst. Ein Beispiel: Libri.de, sicher kein kleiner in der deutschen Buchhandelsszene.
Ich habe auf CNN gesehen wie Richard Quest mit dem Kindle und dem Sony Ebookreader rumspielte. Auch haben will, dachten meine Frau und ich.
Nun ist die Auswahl deutscher Bücher eher gering bei Amazon und vor allem mag ich den Kindle nicht so wirklich. Ein wenig Recherche brauchte zu Tage, dass es auch andere Ebook-Reader gibt wie den Sony.
Rasch mal geschaut bei Libi, was da so geht. Die promoten ein eigenes Gerät, den iLiad, was immer das sein mag. Und den neuen Sony, der in Kürze vorbestellbar sein wird.
Also nix mit Weihnachten schmökern. aber warum nur zwei Reader zur Auswahl? (ok, sooo groß ist der Markt derzeit nicht…) Warum nicht ein Format dass man auf allen Geräten lesen kann?
Dazu kommt, dass die Auswahl an Büchern eher bescheiden ist. Auch bei Libri wird mit Oiver Twist und Co. aufgefüllt, weil dort keine Rechte mehr bestehen.

Ich habe auf dem Barcamp Phnom Penh einen kleinen schwarzen Reader gesehen, der wohl mit Open Source läuft. Aber wieder einmal blockiert der Handel den Zugang, versucht seine eigenen Formate und Geräte durchzusetzen. Haben die vom Desaster der Musikindustrie nix gelernt? Auch hier werden findige Bastler Wege finden, Bücher zu digitalisieren und in Tauschbörsen zu stellen (was ja auch schon passiert).

Die eInk Reader sind mittlerweile durchaus ausgereift, und ich sehe einen großen Markt. Es wird noch gelesen, auch wenn das keiner mehr zugeben mag. Die Frage ist ob der Handel und die Verlage daran mitverdienen oder nicht.

Deutsche zu doof fürs Internet

Lese gerade die meist gesuchten BEgriffe im aktuellen Jahr bei Google:
ebay
youtube
wetter
gmx
google
video
wikipedia
web.de
bild
telefonbuch

Ich habe ja mal gelacht als ich erfahren habe, dass Amerikaner denken das Internet sei Yahoo und die URL immer in der Suchleiste bei Yahoo eingeben.

Offensichtlich sind die meisten Deutschen nicht schlauer.

Meeresfrüchte-Produktion leidet in Vietnam

Auch den Russen geht das Geld aus: Sie haben Aufträge in Vietnam storniert, weil sie sie schlcih nicht mehr bezahlen können, berichtet die Vietnam News Printausgabe. Konkret geht es dabei um Meeresfrüchte und Fisch, wie den in Russland beliebten Catfisch.
Normalerweise ist der November Ordermonat weltweit fürs Jahresende, doch diesmal sieht es düster aus. Auch die USA, der größte Abnehmer vietnamesischer Seafood, haben ihre Aufträge dramatisch reduziert. Einige Unternehmen in Vietnam haben die Produktion um 40 Prozent heruntergefahren. Preise für kleine Krabben sind um 30 Prozent gefallen.
Im Oktober wurde alleine von South Vina 1624 Tonnen Fisch und Meeresfrüchte exportiert, im November waren es 40 Prozent weniger.
Noch ist von Entlassungen aber keine Rede.

Brauchen wir eine Umwelt-Al Kaida?

Ich schaue gerade CNN Planet in Peril und sehe, wie Menschen Haiflossen abschneiden, weil ein paar hirnlose Asiaten meinen das essen zu müssen, wie Shell in Nigeria die Umwelt zerstört weil sie defekte Ölpiplines nicht reparieren und wie in Afrika immer noch Elefanten wegen des Elfenbeins gejagt werden.

Natürlich ist einiges in den letzten Jahren besser geworden, aber es hat sich kaum etwas grundlegend geändert. Die Strukturen sind immer noch vorhanden und, viel schlimmer, die Unterstützer aus Asien, aber auch aus dem Westen.

Es gibt Märkte für diese Produkte und diese Märkte sind auch in Ländern, in denen deren Regierungen sich einen Dreck um unseren Planeten scheren. Deutschland ist eines dieser Ländern. Wir mögen die Einfuhr von Elfenbein verbieten, aber was bedeutet das, wenn weltweiter Handel weiterhin Regierungen unterstützt, die genau dieses Elfenbein “produzieren”. Wieviel Produkte kommen aus Taiwan, dem größten Exporteur von Haifischflossen, nach Deutschland?

Man kann jetzt argumentieren, dass der Handel wichtiger ist als die Haifische (was ich nicht mal wirklich glaube, auf lange Sicht gesehen), aber letztlich beruhigen wir unser gutes Gewissen, wenn wir irgendwelchen Hilfsorganisationen spenden, die sicherlich gute Arbeit leisten, aber letztlich nur einen heissen Felsen mit etwas Wasser betröpfeln.

Die handelnden Personen in den Produktionsländern werden von Regierungen geschützt, unmittelbar von den eigenen (kein Elfenbein geht aus dem Tschad ohne das die Regierung mitverdient, und ich bin sicher dass auch in Taiwan so genannte Lobbyarbeit verhindert, dass es ein Gesetz gegen die Einfuhr von Haifischflossen gibt), und mittelbar auch von denen in den Absatzländern.

Was, wenn Terroristen statt Menschen auf irakischen Märkten in die Luft zu jagen plötzlich – wie weiland die RAF glaubte zu tun – jene Firmenbosse und Offizielle jagen, die für die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen verantwortlich sind? Um eines klar zu machen, dass ist mitnichten ein Aufruf, dieses zu tun, sondern ein Denkspiel.

Immer mehr Menschen bekommen eine Vorstellung davon, welche Auswirkungen unsere Lebensart hat. Kaum noch hören wir Vögel zwitschern, in Afrika finden Hungernde selbst kaum noch Buschfleisch, wir haben die Meere überfischt und irgendwo gibt es einen Wirbel aus Müll im Ozean. Die Perversität der Umweltzerstörung, verbunden mit drohenden Unruhen aufgrund der Finanzkrise, könnten Menschen auf die Idee bringen, zu radikalen Maßnahmen zu greifen. US-Autobosse die mit Privatfliegern kommen, um nach Steuergeldern zu fragen sind da nur ein Beispiel.

Wenn unsere Regierungen nicht bald anfangen, etwas wirklich zu ändern und nicht nur auf die nächste Wahl zu schauen, dann haben wir bald ein Problem. Oh, das sage nicht nur ich. Die Weltbank hat unlängst auch davor gewarnt.

Wie man einen Geschäftsbrief nicht schreibt

Da hat wohl einer zu viel Bullshitbingo gespielt. So einen Mail habe ich bekommen:

Ich wende mich an Sie, da sicher auch in Ihrem belebten Geschäft die Planungen für das kommende Jahr unmittelbar bevor stehen. Der Jahresrückblick hat uns erneut bewiesen, dass die erfolgreichsten Projekte nicht ohne Geschäftspartner möglich gewesen wären. Auf dieser Basis schaffen wir Synergien, führen beidseitige strategische und wirtschaftliche Interessen zusammen.

Falls Sie sich vorstellen können, mit einem dynamischen Partner aus der Medienlandschaft, Gedanken, Ideen und Projekte gemeinsam zum Erfolg zu führen oder einfach Erfahrungen auszutauschen, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme. Gerne sende ich Ihnen mehr über uns und unsere Referenzen und freue mich auf einen ersten Gedankenaustausch.

Um was bitte geht es? Selten so ein unsinniges Bla Bla gelesen…weil ich nett bin nenne ich die Firma nicht.. kennt eh keiner nehme ich mal an …

Audioads mag Podcasts nicht mehr gratis hosten

Kam eben per Mail rein:

Ab dem 29.12.2008 stellt audioads das Angebot eines kostenlosen Hostings von Podcast-Dateien ein. Podcaster können also nicht mehr ihre Dateien auf den Servern von audioads ablegen und an ihre Nutzer ausliefern lassen. audioads wird Dateien nur im Falle einer Werbekampagne auf seinen Servern
hosten und ausliefern. Diese Auslieferung ist weiterhin kostenfrei. Existiert keine Werbekampagne, leitet audioads per Weiterleitung auf die extern gehostete Datei um.

Also mal raich die alten Dateien sicher und woanders hochladen. Habe ja den Schritt schon befüchtet, es war etwas ruhig geworden um Audioads…

Project Management Übersicht

Wer eine Übersicht über die verschiedenen Stadien im Projektmanagement haben möchte, dem Open Project Management Methodology GEDPRO angeraten, eine Prince2 kompatible Methode, Projekte zu leiten.

Eine nette Open Source Software ist Ganttproject. Javabasiert und damit plattformübergreifend, mit Import von Microsoft Project. Ist auch über einen Server verwaltbar und damit kollaborativ nutzbar. Kann Tasks und Ressourcen und das recht einfach mit gutem UI. Steht meines Erachtens MS Projekt in nichts nach.

Und Mindmaps mache ich online mit Mindmeister und Offline mit XMind. Letzeres ist auch Open Source, für mehrere OC verfügbar und sieht vor allem schick aus. Mehrere Templates sind hilfreich und auch die Ansicht der Mindmap als klassische Mindmap oder Organigramm oder Fisch ist einfach nur praktisch.

Heute im Podcast Wanhoffs Wunderbare Welt der Wissenschaft

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Bio-Sprit aus Regenwäldern verstärkt Klimawandel – Neue Studie berechnet: Erst nach 75 bis 93 Jahren positive Ökobilanz möglich. Der Handel mit Biosprit boomt, nicht zuletzt durch Subventionen in den Industrieländern, mit denen die Treibhausemissionen dort reduziert werden sollen. Doch so einfach und schnell geht diese Rechnung nicht auf, wie aktuell eine internationale Forschergruppe in der Fachzeitschrift “Conservation Biology” vorrechnet.

Schlaf ist besser als ein Kaffee nach dem Mittagessen
Bei einer Vergleichsstudie mit 61 Teilnehmern wurde getestet, was besser für die Leistungsfähigkeit – ein längeres Mittagsschläfchen (bis zu 2 Stunden), eine 200-mg-Koffeinpille oder ein Placebo. Am Ende kam raus, dass die Koffeinkonsumenten beim Test ihres Wahrnehmungs- sowie ihres verbalen Ausdrucksvermögens nicht besser als die Placebo-Gruppe und klar schlechter als die Schlafmützen abschnitten.

Die Jagd nach den Wolkenmachern
Nur etwa jede zehnte Wolke regnet aus. Die wenige Mikrometer kleinen Wolkentröpfchen werden nämlich meist nicht schwer genug, um zur Erde zu fallen. Damit sie auf ein Vielfaches ihrer Größe anwachsen können, benötigen sie Eiskeime. Und diese gibt es nur, wenn geeignete Aerosolpartikel in der Atmosphäre sind.

Studenten machen Podcasts
In der FernUniversität können Studentinnen und Studenten seit Beginn des Wintersemesters 2008/2009 in Seminaren gemeinsam Podcasts erstellen, um durch den lebendigen Dialog zu lernen.

Haut kommt aus dem Automaten
Ein vollautomatisiertes Verfahren soll die Herstellung von künstlichem Gewebe verbessern: Haut, die im Labor hergestellt wird, können Mediziner für Transplantationen nutzen. An diesem Gewebe lassen sich auch Chemikalien ohne Tierversuche kostengünstig testen.

Spielzeug aus flüssigem Holz
Kunststoffe basieren meist auf Erdöl. Ein Bio-Kunststoff, der zu hundert Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht, schont diese Ressource. Nun haben die Forscher den Kunststoff so optimiert, dass er sich auch für kindgerechte Produkte eignet – etwa für Krippenfiguren.