Kochen mit Kindern in Kambodscha

Wenn Du mit Kindern in etwas exotischere Länder wie Kambodscha oder Laos reist, dann wirst du sicherlich überlegen, ob das auch sicher und interessant ist. Wir haben bei Dine With The Locals jetzt einige Familien mit Kindern als Gäste gehabt. Die Kids hatten eine Menge Spaß, und auch unsere Gastgeber haben sich gefreut.

Wir machen nicht nur einen Kochkurs, sondern bringen Reisende und Einheimische zusammen. Gemeinsam mit den Kindern lernst du die Gastgeber kennen. Einige haben auch selbst Kinder, und diese spielen auch gerne mit neuen Freunden. Die Gastgeber führen dich und deine Familie zunächst durch das Haus und den Garten, wenn vorhanden. Schon hier gibt es eine Menge zu entdecken und wahrscheinlich werden viele Fragen gestellt. Schließlich wachsen in Kambodscha andere Pflanzen als bei Euch zu Hause. 

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Dann geht es ans Kochen. Je nach Alter können die Jungen und Mädchen gerne dabei helfen, die Speisen vorzubereiten. Sie können Gemüse waschen und schneiden oder helfen, die kambodschanische Gewürzpaste Kreung zu machen. Die verschiedenen Zutaten müssen in einem Mörser gestampft werden. Unser Kochkurs mit Kindern in Kambodscha soll eine Abwechslung vom Anschauen sein und deswegen wollen wir, dass Du und deine Mitreisenden auch aktiv mitmachst. 

Wir haben Gastgeber, bei denen es etwas enger ist, und dann kommt jemand von unseren Team und bastelt zum Beispiel mit den Kindern. Sie lernen wie man aus einem Kokospalmenblatt eine lustige Brille macht. Bei Frau Laum können sie eine kambodschanische Waffel backen. Bei Frau Sareth können sie sich ein Halsband aus Blumen flechten. In Phnom Penh können sie lernen wie man ein Spinnrad für Seide dreht. In Battambang können sie bei Frau Mony sogar malen. 

Wenn du einen Kochkurs mit Kindern in Kambodscha machen willst können wir dir verschiedene Angebote in mehreren Städten machen. Wir gehen außerdem auf deine individuellen Wünsche ein. Wenn die Kinder keine einheimischen Gerichte essen wollen, dann können wir natürlich auch etwas anderes kochen. Einige unser Gastgeber können das Menü auch auf vegetarisch umstellen und wenn gewollt, können wir Huhn, Schwein und Rind oder Fisch durch Tofu ersetzen.

Vorteile unseres Kochkurses mit Kindern in Kambodscha:

  • Viel Spaß und Unterhaltung
  • Altersgerechtes Angebot
  • Kinder unter 10 Jahren zahlen nur die Hälfte
  • Gastgeber und Team bieten Zusatzunterhaltung
  • Individuelle Anpassung der Erfahrung an deine Wünsche
  • Verschiedene Essensoptionen
  • Neue Freunde finden
  • Lernen über das Leben in Kambodscha
  • Mit Gleichaltrigen spielen

Du kannst alle unsere Gastgeber hier finden. Bei der Buchung kannst Du einfach deine Wünsche eintragen oder uns eine Nachricht schicken, wenn du Fragen hast. Wir sind am besten über Email und Whatsapp sowie Facebook Messenger erreichbar (zwischen 6 Uhr und 21 Uhr)

Kochkurs in Siem Reap

Ein Kochkurs in Siem Reap ist ein einmalige Erlebnis wenn du die einheimische Küche kennenlernen willst. Wenn du in einem Land wie Kambodscha ist, kannst du über das Kochen die Kultur des Landes viel besser kennenlernen. Du erfährst aber auch mehr über die Besonderheiten der kambodschanischen Küche und deren Speisen. 

Unsere Kochkurse sind etwas anders als solche, die von Restaurants und Hotels angeboten werden. Wir möchten dir ein authentisches Erlebnis bieten und deshalb liegt unser Schwerpunkt auf hausgemachtes Essen, dass zusammen mit einer Familie zubereitet wird. Du lernst vor allem, wie man hier zuhause kocht.

Wir wollen mit unseren Kochkursen in Siem Reap Menschen zusammenbringen, und deshalb haben wir Gastgeber in ganz Kambodscha. In Siem Reap kannst du mit einer ehemaligen Apsara-Tänzerin zusammen kochen und ein lauschiges Abendessen im Wald in der Nähe von Angkor Wat zubereiten.

Bei unseren Kochkursen in Siem Reap wirst du lernen, wie man in einer kambodschanischen Familie traditionell ein Essen zubereitet. 

Ablauf des Kochkurses in Siem Reap:

1. Bei der Ankunft stellt sich dir die Familie vor. In den meisten Familien spricht mindestens ein Mitglied Englisch und wird erklären, was dich erwartet. Du kannst zum Mittagessen oder zum Abendessen kommen.

2. Nach der Begrüßung wird dir das Haus und meistens auch der Garten gezeigt. Bei einigen Familien kannst du helfen, die Kräuter und das Gemüse sogar selbst zu ernten oder zu zupfen. Außerdem kannst du über die Hühnerzucht lernen, Krokodile sehen oder später kleine Souvenirs basteln.

3. Dann geht es in die Küche. Jede Familie hat sich drei Gerichte ausgesucht, die sie in dem Kochkurs in Siem Reap mit dir zubereiten will. In den meisten Fällen gibt es Hühner- und Schweinefleisch oder Fisch, wir haben aber auch zwei Familien, die ein vegetarisches Essen auf Anfrage zubereiten können. 

4. Kochen mit Einheimischen in Siem Reap: du lernst, wie man auf einem Kohlefeuer kocht, wie in einem asiatischen Wok das Essen gerührt wird, in welcher Reihenfolge die Zutaten zum Essen gegeben werden. Natürlich kannst du immer auch Fragen stellen, unsere Gastgeber werden die bestmöglich beantworten. 

Einige Gerichte sind:

Suppe mit hausgemachten Fischbällen

Traditioneller Amok Fisch, ein berühmtes kambodschanisches Gericht

Beef Lok Lak, ebenfalls sehr populär in Kambodscha

Nicht scharfes Curry mit Fisch

Huhn mit fermentierten Sojabohnen

5. Gemeinsames Essen

Nach den Kochen wird natürlich zusammen gegessen. Wir haben einen kleinen Artikel über Gepflogenheiten in einem kambodschanischen Haushalt geschrieben, in dem du mehr erfährst wie du dich richtig verhälst. In Kambodscha kommt das Essen entweder auf einmal auf den Tisch oder so wie es gerade fertig wird. Der Reis ist auf einem Extra-Teller. Es gibt selten Messer, aber wenn du eines möchtest wird es dein Host dir gerne geben. In unserem Kurs eingeschlossen ist Trinkwasser oder Tee, manche Gastgeber verkaufen dir auch gerne eine Coca Cola oder Bier. 

6. Weitere Aktivitäten

Ein Kochkurs alleine kann dich der Kultur schon recht nahebringen. Wir möchten dir aber helfen, noch weitere Erinnerungen zu schaffen. Unsere Host können die die wesentlichen Schritte im Apsara-Tanz beibringen, ihr könnt zusammen ein Souvenir basteln oder kambodschanische Waffeln backen.

Der authentische Kochkurs in Siem Reap dauert etwa 2 Stunden. Der Transport ist nicht eingeschlossen, es ist aber einfach in Siem Reap ein Tuktuk zu bekommen.

Was musst du wissen, wenn du einen Kochkurs in Siem Reap besuchst

  • Sei offen gegenüber neuen Dingen. Eine Küche in Kambodscha ist oftmals außerhalb des Hauses. Der Ablauf ist etwas anders als du es vielleicht gewohnt bist.
  • Sprühe dich mit Moskitospray ein
  • Du kannst gerne den Gastgebern später ein Trinkgeld geben.
  • Unsere Familien freuen sich auch über Kinder
  • Unsere Kochkurse in Siem Reap sind gut für Frauen geeignet, die alleine reisen

Wie du dich bei einer Familie in Kambodscha richtig verhälst

Wer du das erste Mal zu einer kambodschanischen Familie nach Hause kommst, wirst du dich  sicherlich über die Gepflogenheiten wundern. Essen mit Einheimischen bedeutet auch zu wissen, wie du dich richtig verhält und keinen Fauxpas begeht. Wir haben einen kleinen Ratgeber, was du in einem kambodschanischen Haus machen darfst und was nicht.  Bevor wir ins Detail gehen noch etwas zu Geschenken: Sie werde nicht erwartet. Khmer bringen manchmal Früchte mit, wenn sie Verwandte besuchen. Wir empfehlen unseren Gästen, ein großzügiges Trinkgeld zu geben. Davon hat die Familie mehr als von einem Souvenir. 

Hände immer zusammenfalten

Wenn du Dich dem Haus nähert wird die Familie meist davorstehen und warten. In Kambodscha wie auch in Thailand und Laos begrüßt man sich mit flach zusammengepressten Händen, die vor dem Körper gehalten werden. Auf kambodschanisch wird das Sam peah genannt. Wie hoch die Hände gehalten werden, hängt von der anderen Person ab.

Wenn die andere Person jünger oder gleichaltrig ist, hälst du die zusammengepressten Hände direkt vor die Brust.

Wenn die Person älter ist als du, dann berühren die Fingerspitzen fast dein Kinn.

Wenn du höher gestellten Personen gegenüberstehst, wie einem Dorfältesten, einem Professor, einem Politiker, dann sind die Fingerspitzen auf Nasenhöhe.

Mönche begrüßt du, in dem die flachen Hände etwa auf Augenhöhe sind. 

Solltest du jemals dem König begegnen, dann müssen die Hände über dem Kopf zusammengelegt werden, oft wird der Kopf auch nach vorne gebeugt.

Es wird gerade bei jüngeren Mitgliedern der Familie auch mal die Hand gereicht, dann schüttels sie, aber mit einem sehr leichten Händedruck. Warte aber, dass dies dir angeboten wird. 

Wenn du etwas auf Khmer sagen kannst, dann begrüße mit “Jem Reap sua”.

In einem kambodschanischen Haus werden keine Schuhe getragen, du wirst sie also ausziehen müssen, die Socken darfst du aber anbehalten. Eine kleine Ausnahme ist eine Terasse vor dem Haus. Meistens kannst du an einer Menge Schuhen sehen, wo du sie ausziehen solltst. Beim Betreten des Hauses am besten nicht die Türschwelle berühren, das bringt Unglück.

Solltest du unsere Hosts beim Kochen helfen, wird die Küche meistens außen sein und du kannst du Schuhe anlassen. Es ist etwas ungewöhnlich, dass Gäste mitkochen, deswegen gibt es da auch wenig Regeln. Unsere Hosts sind sehr locker und werden dir sagen, was du machen kannst. Habe keine Angst etwas falsch zu machen, du wirst mit einem herzhaften Lachen belohnt. 

Essen mit Einheimischen

Bei Essen gibt es einige Regeln der Gastlichkeit, die vor allem die Einheimischen betreffen. Ein Gast ist in einer Familie eine wichtige Person und soll entsprechend behandelt werden. Es gibt keine feste Sitzordnung, man wartet aber aus Höflichkeit bis die älteste Person sich gesetzt hat. Meistens sitzt du auf dem Boden. Männer sitzen dabei im Schneidersitz, während die Frauen die Beine nach links oder rechts abgewinkelt haben. 

Zunächst wirst du ein Glas Wasser gereicht bekommen, manchmal auch in einer kleinen silbernen Schale. Das Wasser ist gereinigtes Trinkwasser, du musst also keine Bedenken haben. Dann wird Reis gereicht, meistens von der Frau in der Familie. Die älteste Person bekommt zuerst Reis, dann meistens die Gäste. Der Reis wird direkt auf deinen Teller gelegt. Die kleine Schale, die meisten neben dem Teller steht, ist für die Suppe. 

Wenn jeder Reis hat wirst du aufgefordert, dir etwas von den verschiedenen Gerichten zu nehmen. Außer einer klaren Suppe wird alles zusammen mit dem Reis auf einem Teller gegessen. Das Essen in Kambodscha ist klein geschnitten, deswegen wirst du kein Messer finden. Gegessen wird mit Gabel und Löffel. Essstäbchen gibt es eigentlich nur für Nudelgerichte, die meistens auch in einer großen Schüssel angereicht werden. Hier darfst du übrigens gerne die Nudeln schlürfen.

Wenn du mit Einheimischen isst, wirst du immer wieder aufgefordert, noch mehr zu essen. Man wartet aber auch auf ein Signal dass du satt bist. Es gehört zu den Gepflogenheiten, dass man erst aufhört zu essen, wenn der Gast das Mahl beendet. 

Nach dem Essen kannst du aufstehen, die Beine strecken und dir Haus und Garten anschauen. Der erste Stock ist meistens tabu, es sei denn es wird dir ausdrücklich angeboten (hier befindet sich das Schlafzimmer und auch Ahnenschreine). Im Haus schaue dir alles an, aber frage, ob du etwas anfassen darfst. Bei allem was religiös aussieht lässt du am besten die Finger weg.

Wenn du einen Nachtisch serviert bekommst, dann wird auch der im Sitzen eingenommen. Kambodschanische Nachtische sind sehr lecker. Die Mutter unseres Hosts Sareth macht verschiedene Nachtische und verkauft sie auf dem Markt. Wenn du zum Mittagessen kommst, wirst du sie probieren können. 

Bei Abschied wirst du mit der Familie vor dem Haus stehen. Es ist üblich sich nochmals zu bedanken, und noch etwas Smalltalk zu machen. Die Abschiedsfloskel heißt Jem Reap Lia, und du wirst wieder wie bei der Ankunft die Hände zusammenfalten. Beginne immer mit der ältesten Person. Kinder werden oft auch winken, dann winke zurück. Manchmal wirst du auch ein kleines Abschiedsgeschenk bekommen, eine Frucht oder eine Kleinigkeit zu essen.

Das Wasserfest in Kambodscha (Bon Om Touk)

Mit dem Königlichen Wasserfest wird das Ende der Regenzeit in Kambodscha gefeiert. Es ist eines der wichtigsten Fest in Kambodscha und wahrscheinlich auch das größte. In Phnom Penh feiern jedes Jahr mehrere Millionen das Fest, in Siem Reap ist es etwas ruhiger. Mit dem Ende der Regenzeit veränderte sich in den vergangenen Jahren auch die Strömung des Tonle Sap. Da der Mekong um diese Jahreszeit am niedrigsten ist und sein Wasserstand tiefer als der Tonle Sap See ist, fließt das Wasser des Sees über den Tonle Sap Fluss in den Mekong. Infolgedessen fließt der Tonle Sap Fluss sechs Monate im Jahr von Südosten (Mekong) nach Nordwesten (See) und sechs Monate im Jahr in die entgegengesetzte Richtung.


Boots rennen zum Wasserfest in Siem Reap

Das Fest wird vor allem in den großen Städten mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert, in Battambang übrigens einige Wochen vorher. Aber auch auf dem Land findet man an der Festtagen Zusammenkünfte, es wird gesungen, getanzt, gegessen und getrunken.

Bootsrennen zum Wasserfest in Siem Reap und Phnom Penh

In Phnom Penh finden zum Wasserfest Bootsrennen statt, die Teams aus vielen Ländern anlocken. Die Boote sind klassische asiatische Ruderboote, ein Team besteht aus bis zu 20 Männern oder Frauen. Es gibt sowohl Ruderboote als auch solche, bei denen man eher paddelt. Bis zu 300 Mannschaften nehmen  an den Wettbewerben teil. Sie setzen sich zusammen aus Organisationen – wie die Polizei und die Armee – und auch Mannschaften von Dörfern. Diese nehmen oft tagelange Reisen in Kauf, um beim Wasserfest anzutreten. Viele Teams werden von ihren Familien begleitet und es ist üblich, dass man neben dem Boot sein Lager für die Festtage aufschlägt. Zur Eröffnung des Wasserfestes kommen hochrangige Persönlichkeiten wie der Premierminister Hun-Sen oder der kambodschanische König. 

Die Legende sagt, dass mit dem Wasserfest die kambodschanische MArine gefeiert wird, die seit dem 12. Jahrhundert auf den Flüssen – vor allem am Mekong – immer wieder heroische Schlachten gewonnen hat. Übrigens hält Kambodscha auch den Weltrekord des längsten Drachenbootes auf einem Fluss. 

Besucher können auf dem Siem Reap Fluss in Booten fahren.

Wer dem Trubel in Phnom Penh entgehen will, kann sich das etwas ruhigere Fest in Siem Reap anschauen. Die Rennen finden am frühen Nachmittag statt, am ersten Abend gibt es um 18.30 Uhr ein kleines Feuerwerk. Wie auch in der Hauptstadt sind entlang des Flusses viele kleine Stände aufgebaut, an denen man Leckereien wie gebratene Insekten eingelegte Mangos und gegrillte Hühnchen kaufen kann.

Spezielle Gerichte

Eine der Leckereien die es speziell am Wasserfest gibt ist Ambok. Der junge Reis wird noch mit der Hülle geröstet und dann mit einem riesigen Stößel geschlagen. Die Schalen werden entfernt und der flach aussehende Reis mit Kokosnussmilch  und Bananen vermischt. Diesen Reis gibt es meistens nur am Ende der Regenzeit zu kaufen, weil dann auch geerntet wurde. Man kann ihn auch mit Chilies essen oder gar mit Schweinefleisch und getrockneten Krabben in der Pfanne anbraten. Unsere Hosts zeigen gerne, wie diese Gerichte gemacht werden, wenn es den Ambok-Reis am Markt zu kaufen gibt.

5 Geheimnisse, was man in Kambodscha machen kann

Wenn du nach Kambodscha reist wirst, wirst du natürlich die berühmten Tempel von Angkor Wat in Siem Reap sehen wollen. Außerdem wirst du die Hauptstadt Phnom Penh besuchen und dir den Königspalast ansehen. Es gibt aber noch viele unbekannte Orte zu entdecken. Wir sagen dir, was man in Kambodscha machen kann. 

1. Schau dir Architektur in Phnom Penh an

Es gibt nicht mehr viele Gebäude des einstigen Stararchitekten Vann Molyvann. Er hat das Olympic Stadium entworfen und das berühmte Chaktomouk Theater sowie das Independence Monument. Beide kannst du immer noch noch sehen. Er arbeitete direkt unter dem König Sihanouk in der goldenen Periode Kambodschas zwischen 1955 und 1970, in der die Stadt zur Perle Südostasiens wurde. Er begründet auch die Neue kambodschanische Architektur, die noch heute eine Inspiration für viele Architekten und auch Künstler ist. Ein Einblick wie Phnom Penh in den 60er Jahren aussah gibt dieses Video. Ein weiteres Highlight in der Architektur ist der Central Market. Du kannst ihn dir auch auf Google Maps einmal von oben anschauen und wirst sehen, wie seine Arme in alle Himmelsrichtungen reichen. Er wurde 1937 erbaut und war damals das größte Marktgebäude in Asian. Es ist eine der bekanntesten Art Deco Gebäude in Asien und ein Muss auf der Liste was man in Kambodscha machen kann.

2. Moderne Kunst in Kambodscha

Als Reisender wirst du eine Menge über die Vergangenheit Kambodschas lernen, vor allem die Zeit des Khmer Reiches und die traurige Khmer Rouge Periode. Aber es gibt auch interessante Entwicklungen in der Gegenwart, und ganz oben steht die Kunst. Einige Künstler haben sich von den Fesseln der alten Vorschriften befreit und versuchen neue Wege zu gehen. Einer ist Vannak Khun, ein Photograph und Performance Künstler, der schon in Tokyo seine Werke präsentiert hat. Du kannst ihn in seinem Studio in Phnom Penh besuchen und zusammen eine typisch kambodschanische Mahlzeit genießen. Er wird dir seine Werke zeigen und erklären, was sie bedeuten. Wenn Dich Tanz interessiert, dann kannst du dir in Phnom Penh die Vorstellungen von Silverbell an schauen, eine kambodschanische Tanzgruppe, die modernen Tanz aufführt und ebenfalls ein Highlight is, was man in Kambodscha machen kann. In Siem Reap gibt es die New Cambodian Artists, die ebenfalls modernen Tanz aufführen. Hervorragende Kunst kannst du auch in Galerien sehen, zum Beispiel Theams Haus in Siem Reap, Tribe Gallery in Siem Reap, Sangker Gallery und Romcheik 5 Artspace & Café in Battambang sowie Kbach Gallery und DinArt Gallery in Phnom Penh.

Künstler Vannak Khun und Thomas Wanhoff bei der Ausstellungseröffnung in Siem Reap.

3. Essen wie zu Hause

Die kambodschanische Küche ist nicht sehr bekannt, die meisten Reisenden kennen die Gerichte Amok und Lok Lak, aber nicht viel mehr. Dabei hat die Küche der kambodschanischen Könige sogar die thailändische Küche beeinflusst, und hat selbst auch indische Wurzeln. Kambodschanisches Essen ist nicht so scharf, weil es zu Zeiten des Khmer Reiches noch keine Chili gab – sie wurden erst später aus Südamerika eingeführt. Viele Gerichte aus der Zeit der alten Khmer werden heute noch in Familien gekocht. Es ist ein einmaliges Erlebnis, zu einer Familie nach Hause zu gehen und zusammen eine typisch kambodschanische Mahlzeit zu kochen. Du wirst wie zu Hause kochen, in einer typisch einheimischen Küche, die zum Teil sogar außerhalb des Hauses ist. Bei Dine With The Locals kannst du aus 15 verschiedenen Gastfamilien in Siem Reap, Phnom Penh, Battambang und Banteay Meanchey auswählen. Jede Familie hat ihre eigenen Gerichte und Rezepte und wenn du wissen willst, was man in Kambodscha machen kann, dann ist es auf jeden Fall ein Besuch einer Familie. Außerdem kannst du der Familie helfen, zusätzlich Geld zu verdienen.

4. Was man in Kambodscha machen kann: Das Hinterland erkunden

Die besten Erfahrungen macht man als Reisender, wenn man ein wenig die klassische Route verlässt und neue Wege erkundet. Wenn du von Phnom Penh nach Siem Reap reisen willst, kannst du zum Beispiel einen Stop in Kampong Thom machen, Es gibt dort Gästehäuser oder das günstige, aber recht gute Glorious Hotel. Hier kannst du einige weniger bekannte Tempel wie den Prasat Andet, Prasat Kuhak Nokor  oder Sambo Preykuk anschauen. Zum entspannen kannst du Rast am The Prey Pros machen. Das ist ein echter Geheimtip was man in Kambodscha machen kann. Die Dorfbewohner haben hier an einem See eine Touristenattraktion aufgebaut, die vor allem von Einheimischen besucht wird. Unter der Woche ist es eher ruhig und du kannst wunderbar die Natur genießen und dich mit dem Besitzern von Essenständen unterhalten. Wenn du über Battambang nach Siem Reap fahren möchtest, kannst du in Kampong Chnang Halt machen. Die Stadt ist recht klein, liegt aber wunderschön am Tonle Sap River. Besteige den Phnom Kong Rei  und genieße die Aussicht auf die Umgebung. Gehe zum Markt und probieren die Gerichte dort, vor allem die gebackenen Süßigkeiten.

5. Per Rad durch die Dörfer

Wir sind keine großen Freunde von geführten Touren, deswegen bieten wir auch keine Reiseführer bei Dine With The Locals an. Wir glauben dass es besser ist, auf eigene Faust die Umgebung zu erkunden. Deshalb empfehlen wir, einfach ein Fahrrad zu nehmen und auf eigene Faust lostzuradeln. In Phnom Penh kannst du dich und dein Rad mit dem Tuktuk zur Koh Dach Halbinsel fahren lassen und diese dann auf zwei Rädern erkunden. Eine andere Tour führt zum Tonle Bati, ein beliebter See südlich von Phnom Penh. Versuche die Hauptstraßen zu vermeiden, und benutze Google Maps. Hier sind auch kleine Straßen und Wege eingetragen. In Battambang kannst du die Stadt von Norden nach Süden durchfahren, bis hin zum Phnom Sampov. Wenn Du etwas ganz besonderes, was man in Kamboschda machen kann erleben willst, besuchst du unseren Host Panha Yem. Sie hat einen organischen Garten und baut ihr Gemüse selbst an. Sie ist auch ein Umweltaktivist und erklärt Schülern und Studenten, wie sie auf Plastik verzichten können. Du wirst mit ihr zusammen ein leckeres Essen kochen und gemeinsam einnehmen und dann wird sie dich auf eine tolle Tour durch ihre Dorf mitnehmen. Ein unvergessliches Erlebnis. 

Wenn du noch Fragen hast, was man in Kambodscha machen kann, schicke uns einfach eine Email oder kontaktiere uns über Whatsapp oder Facebook. Wir helfen gerne

Urlaubreisen: Es geht um die Erfahrungen

Wir leben im Zeitalter der Bucketlists und Instagram-fähige Orte. Auf Reisen dauert ein Moment solange wie der Upload ins soziale Netzwerk. Selbst in entlegenen Gegenden haben wir eine Highspeed-Internetverbindung.

Und dennoch suchen wir Entschleunigung. Der Unterschied zwischen dem Touristen und dem Reisenden ist, dass sich letzterer Zeit nimmt. Reisende wollen Menschen kennenlernen, Orte entdecken, suchen das Neue und Ungewöhnliche. Reisende wollen Erfahrungen machen, die authentisch sind. Reisende wollen mit Menschen in Kontakt kommen, Beziehungen aufbauen, Kontakte knüpfen.  Reisende bringen nicht nur Bilder nach Hause, sondern neue Freundschaften und Erinnerungen.

Wir erinnern uns an Menschen und was wir gemeinsam gemacht haben, wie hier bei Sareth in Kambodscha.

Bilder und Menschen bilden die Erinnerungen

Wenn immer wir selbst reisen, sind es die Menschen, die uns in Erinnerung bleiben. Der Tourguide in Buthan, der uns mit nach Hause nahm. Der Hotelbesitzer in Kathmandu, der als Umweltschützer Karriere machte. Die DJ in Japan, die selten Tokyo in ihrem Club gesehen hat. Die Studentin in Vietnam, die gerne bunte Kleider trug.

Wir wollen Menschen in Kambodscha mit Reisenden verbinden. Wenn Sie zu unseren Hosts kommen, buchen Sie nicht Mittag- oder Abendessen. Sie buchen eine außergewöhnliche Erfahrung, die dem Touristen verborgen bleibt. Wir geben Ihnen Raum und Zeit, mit unseren Gastfamilien ins Gespräch zu kommen, gemeinsam zu kochen und zu essen. 

Essen und Kochen in Kambodscha

Eine gemeinsame Mahlzeit ist in allen Kulturen der Welt der erste Weg zum Kontakt zwischen Menschen. Essen verbindet und ist gleichzeitig ein Anknüpfungspunkt für ein Austausch der Kulturen. Wir hatten in Kambodscha Gäste aus Indien, aus Taiwan, aus Amerika und aus Deutschland und vielen anderen Ländern. Viele Gäste tauschten ihre Facebook-Adresse mit den Familien aus, manche gingen nach dem Essen noch gemeinsam aus oder genossen den Blick auf die Dächer von Phnom Penh. 

Vannarith empfängt Gäste in ihrem Haus in Siem Reap. Gemeinsam wird gekocht, gegessen und der Garten bestaunt.

Wenn Sie nach Kambodscha oder Vietnam kommen, bieten wir Ihnen eine wirklich authentische Erfahrung an. Jeder unserer Gastgeber kocht nicht nur leckeres einheimisches Essen mit Ihnen, sondern führt sie auch in die Kultur und Lebensweise ein. Wir haben ehemalige Apsara-Tänzer, Bio-Landwirte, Seiden-Produzenten und moderne Künstler. Unsere Gastgeber sind sorgfältig ausgewählt, damit wir Ihnen ein exklusives Erlebnis bieten können. 

Essen von Straßenständen in Kambodscha

Die kleinen Gerichte die man sich an Straßenständen in Bangkok kaufen kann, haben Streetfood weltberühmt gemacht. Auch in Kambodscha gibt es in jeder Stadt kleine Stände, die meistens ein oder zwei Gerichte produzieren. Manche aber haben auch ein ganzes Buffet zur Auswahl.

Frau Hong Ginlai lässt Gäste von Dine With The Locals hinter die Kulissen ihres Straßenrestaurants in Siem Reap schauen.

Unterscheiden muss man zunächst einmal die Grillstände von denen, die gekochte Speisen verkaufen. Gegrillt wird alles was Fleisch ist, von Fischen über Hühner bis hin zu Fröschen und Ratten. Manche Geschäfte grillen eine halbe Kuh oder eine Schweinehälfte am Straßenrand. Das Fleisch wird dann direkt abgeschnitten und pro 100 Gramm berechnet. Außerdem bekommt man ein paar Kräuter und Weißkohl dazu. Eine andere Form der gegrillten Speisen sind kleine Stücke, wie Hühnerbeine und -flügel, Hühnerherzen und -füße oder einfach aus dem Stück geschnitten Scheiben Rind- oder Schweinefleisch. Oftmals ist das Fleisch mit Chili, Sojasauce und anderen Zutaten mariniert worden. Ratten und Frösche werden meistens im Ganzen auf den Grill gelegt. 

Gäste können beim Kochen der kambodschanischen Gerichte helfen und dann aus der großen Auswahl an Khmer-Speisen probieren.

Es gibt aber auch gekochte Speisen an der Straße zu kaufen, Die meisten Straßenstände haben auch ein paar Sitzmöglichkeiten. Nam Ban Chok ist eine Art Fishcurry, aber nicht scharf dafür mit reichlich Kokosnussmilch. Es wird mit Reisnudeln und vielen Kräutern serviert. In Kambodscha ist es ein klassisches Frühstücksgericht. Ähnlich gegessen wird auch das Khmer Curry, wie die meisten Curries eine milde Variante, trotz der roten Farbe. Klassisch wird es mit im Curry gekochten Huhn serviert. Die Reisnudelgerichte gibt es meistens nur zu bestimmten Uhrzeiten, in der Regel am Vormittag. Wenn sie ausverkauft sind, muss man am nächsten Tag wiederkommen. Es gibt auch sehr einheimische Delikatessen: In Battambang ist der absolute Geheimtipp ein kleiner Stand, der früh am Morgen Suppe mit Schweinehirn verkauft. Lecker sind auch die Pfannekuchen, die aber nicht süß sind.

Wie auch in Thailand haben sich in Kambodscha kleine Straßenrestaurants mit einem Buffet etabliert. Hier kann man entweder drei kleine Gerichte auswählen und bekommt sie mit Reis serviert oder aber ein Gericht mit einer großen Portion bestellen. Das Menü variiert von Tag zu Tag und hängt davon ab, was es am Markt gibt, aber auch von der Laune der meist weiblichen Köchinnen. 

Unser Gastgeber Hong Ginlai in Siem Reap betreibt so ein Straßenrestaurant. Ihre Spezialität sind das Samlor Ktis, Fisch- und Schweinehack mit Tamarind und Prahok sowie Samlor Kor Ko, eine Suppe mit Gemüse, Kreung-Paste und zu Pulver gestoßenem geröstetem Reis. Jeden Morgen fährt sie noch im Dunkeln zum Markt und kauft die Zutaten für ihre Gerichte. Einige Stände dort bereiten ihr die Waren schon vor, schneiden das Gemüse oder mischen die Paste für die Fischkuchen. Von sieben Uhr morgens an beginnt sie dann zu kochen, und spätesten um 9 Uhr stehen 15 verschiedene Gerichte bereit, die man auch zum Mitnehmen kaufen kann. 

Frau Hong Ginlai hat uns exklusiven Zugang zu ihrem Restaurant gegeben: Wer einmal selbst Essen an einem Straßenstand kochen will, kann hier das bei uns buchen. Los geht es um 8 Uhr, und nach dem Kochen wird gemeinsam ein Frühstück eingenommen. Unsere Mitarbeiterin Mealea erklärt den Gästen auch noch mehr über die kambodschanische Küche. 

Dine with the locals – now in Cambodia

It took me a year or so to find the right person, but then I met – through a friend – Sorida, and we both agreed to give Dine With The Locals a try. And that’s what it is:

We are connecting travelers with locals, through authentic food and experiences. Hosts can present their food menu, the location and themself on our platform, and gusts can choose and book an unforgettable experience with locals off the beaten track.

Cambodian food in Siem Reap

We have hosts in four cities in Cambodia so far, and more to come. If you don’t know where to eat in Siem Reap, we have a place. If you look for restaurants in Battambang – we have a host with organic vegetables. Interested in sustainable living? Visit Darin and Olivier on their farm in Banteay Meancheay. We even have an artist in Phnom Penh as a host.

The price is fixed, 20 USD for adult and 10 USD for children under 10 years. Booking is best a day in advance and we try to confirm within three hours.

Nicht Biohühner liken sondern kaufen

Irgendwie gibt es ein Missverhältnis zwischen Empörung und Handeln in Deutschland:
Bio-Produkte machen lediglich 4,4 Prozent des gesamten Lebensmittelumsatzes in Deutschland aus (2015).
Den höchsten Bio-Anteil gab es in Dänemark mit 7,6 Prozent Umsatzanteil, gefolgt von der Schweiz mit 7,1 Prozent.

Bei Fleisch ist der Bio-Anteil noch geringer und liegt etwa bei Geflügel bei 0,7 Prozent, bei Schwein bei 1,2 Prozent und bei Rind bei 2,4 Prozent.

Vielleicht wäre eine Kampagne sinnvoller in der Menschen bei jedem Einkauf ein Foto hochladen, dass sie Bio gekauft haben. Mal sehen ob das dann auch 200.000 sind.

Hühnerbrust bei Aldi: 1.06 Euro / 100 g
Hühnerbrust bei Bioladen: 4 Euro/ 100 g

https://weact.campact.de/petitions/retten-sie-50-millionen-kuken?bucket=fb20161010

It’s been a while – und wie man Frauen an die Macht bekommt

Ja, ich blogge immer weniger und wenn dann drüben bei wanhoffs-thailand.blogspot.com und auf Englisch, weil das nunmal die Sprache ist, die ich am meisten spreche.
Heute mal was aus meiner schreiberischen Praxis, was mir aufgefallen ist. Drüben bei den Scienceblogs haben wir immer mal wieder die Diskussion aufkommen, ob man die männlich, weibliche Form nehmen soll, oder eine neutrale Version oder das dämliche große I. Ich denke, das ist nicht so wirklich wichtig.
Ich habe gerade eine Artikelserie über Angeln geschrieben, und da ging es unter anderem auch im Angelausflüge mit der Familie. Und da ist mir beim Schreiben aufgefallen, dass es schnell von der Hand geht zu sagen “Während Papa nach Fischen angelt, kann Mama mit den Kindern spielen gehen…”. Und ich dachte mir, woher weiß ich denn ob Mama nicht lieber angelt oder ob es vielleicht sogar zwei Mamas gibt oder zwei Papas.
Es fällt mit mittlerweile sehr leicht, genau diese Stereotypen zu vermeiden, aber ich achte eben auch darauf. Ich glaube diese Bilder prägen uns, nicht ob man Lehrer, Lehrende oder LehrerIn schreibt.
Bei Polygraph gab es einen interessanten Artikel darüber, wie oft Männer in Filmen einen Dialog haben und wie oft Frauen. Es ist erschreckend, wie sehr die Männer in Kinderfilmen wie Dschungelbuch, Monsters oder Toystory dominieren.
Ich habe bislang drei Filme gemacht und in allen hatten Frauen die Hauptrolle, in einem war sie alleinige Sprecherin, in einem die sprechende Hauptrolle neben einer weiteren Frau und einem Mann. Wir leben nicht Gleichberechtigung bei uns zu Hause, sondern wir leben Rollentausch. Es geht nicht darum, ob beide arbeiten und die Nanny sich um die Kinder kümmert. Es geht darum, ob Männer wirklich dazu bereit sind, zu Hause zu bleiben und damit klar zu kommen, dass die Frau die Kohle heim bringt. Wir machen das seit 9 Jahren.
Nur durch Taten können wir etwas ändern, und manchmal sind die so radikal dass man den guten Job in Berlin einfach sausen lässt und eine Woche später in Phnom Penh die Wohnung putzt und auf den Markt geht.
Ich glaube wirklich fest daran, dass es Aufgabe von uns Männern ist, Frauen an die Macht zu bringen. Jeder kann das selbst: Motiviert doch Eure Frauen, Karriere zu machen, was Neues auszuprobieren. Lasst die Frau mal das Auto kaufen und entscheiden, was es für einen Fernseher gibt. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die schon einen Unterschied machen. Es bedarf natürlich der Einsicht, dass wir Männer eigentlich immer Kontrolle und Macht haben wollen. Und deshalb befördern wir Frauen so selten, weil wir angst haben, sie nicht kontrollieren zu können. Getreu dem Motto: Wenn ich den Meyer zum Abteilungsleiter mache, wird er mir ewig dankbar sein. Eine Frau würde wahrscheinlich ein Lob aussprechen, dass ich eine kluge Entscheidung getroffen habe.
So, jetzt muss ich Mittagessen kochen. Für mich und meine Frau.
Bis später…

Frohe Weihnachten

Wishing everyone a ( ) Merry Christmas or ( ) Happy Holidays. After living 8 years in Asia, Christmas isn’t what it was when I was young. First, I am not young anymore. Second, no snow. Third, rest of the family is far away. But there are the memories, and I think what we like the most about Christmas is the good memories we have (we may have some bad too, but hey, think positive). So, enjoy the days with your family and/or friends and walk down memory lane. The picture shows indeed me when I was 2 or 3 years old.

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Zurück in Laos für ein paar Tage

Eigentlich hätte ich zum Barcamp in Laos sein sollen, aber die Verantwortlichen hatten das Ganze abgesagt. Ich hatte aber schon Hotel und Flug gebucht, als dachte ich mir, warum nicht ein paar Tage am Mekong ausspannen.

Es ist 1.5 Jahre her dass wir Laos verlassen haben und nach Thailand gezogen sind, ich war also gespannt was sich verändert hat.

Nicht viel. Ein paar neue Restaurants, am Mekong wird eines von vielen angekündigten Großprojektes gebaut (ich bzweifel immer noch dass die anderen jemals realisiert werden), und die Straße am Fluss is jetzt Einbahnstraße.

Was ich bemerkt habe ist dass ich jetzt nachdenken muss, wenn ich Laotisch sprechen will, weil ich erstmal automatisch Thai spreche (was für den Deutschen Lesern etwas komisch klingen mag). Aber mit ein wenig Übung komme wieder rein.

Wann immer man von einem Ort wegzieht fangen die Erinnerungen an, und diese sind immer etwas romantisch. Natürlich vermissen wir die Kleinstadtatmosphäre in Bangkok, aber wieder hier in Vientiane zeigt mir auch, dass eben viele Dinge nicht so dolle waren wie sie uns jetzt erscheinen mögen.

Es ist immer schön zurückzukommen in Städte in denen ich gelebt habe (Ausnahme ist Berlin). Ich fühle mich immer noch ein wenig zu Hause hier, und in Phnom Penh geht es mir genauso.

Trotzdem, ich lebe jetzt in Bangkok und das ist gut so. Hier und da mal ien paar Tage in Laos ist gut, aber eben dann doch auch nur Urlaub. ab und an hier arbeiten kann ich mir sogar vorstellen, aber drei Jahre hier leben waren erst einmal genug (wegen der Infrastruktur und dem politishen System, nicht wegen der Menschen, die hätte ich gerne mitgenommen)..

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Der Koh Tao Mord: Der Lackmustest fürs Militär

Es war ja auch in deutschen Medien zu lesen, dass es hier in Thailand einen Mord an zwei britischen Touristen gegeben hat. Die Tat fand auf Koh Tao statt und schnell verhaftete die Polizei zwei mutmaßliche Täter, zwei Burmesen.

Das Justizsystem in Thailand mag zwar auf dem Papier gut aussehen, die Realität ist aber, dass es sich um ein Drittweltland handelt, in dem die Polizei korrupt ist und internationale Standards fremd sind.

Deswegen dachte man wohl auch, man könne den Fall behandeln wie die meisten anderen: Schnell ein paar Schuldige finden, vielleicht sogar ihnen dafür Geld anbieten, und dann ist die Sache gegessen und wir sind alle wieder froh.

Ganz so einfach scheint es diesmal nicht zu sein. Zum einen verlangen die Familien der Opfer eine Aufklärung und nicht zwei Bauernopfer, zum anderen verhalten sich Polizei und Regierung sehr amateurhaft und verstricken sich permantent in Widersprüche.

Nun haben die Männer der Junta versprochen, die Korruption zu bekämpfen und das bisherige System zu verändern, in dem eben Seniorität und Eigeninteressen wichtiger waren als eine ordentliche Ernittlungsarbeit.

Es scheint schwer zu sein, das zu erfüllen. Erst hatte die Polizei gesagt, die Verdächtigen wollten keine Anwälte, und als sie dann doch welche bekamen, zogen sie ihre Geständnisse zurück und berichteten, sie seien gefoltert worden.

Normalerweise ist der Verhalten der Polizei so: Wenn irgendwelche einflussreiche Personen in den Fall verstrickt sind, sucht man sich Bauernopfer, denen man entweder Geld bietet (vor allem wenn es Burmesen sind und man die Botschaft ruhig stellen muss), oder man setzt sie so unter Druck, dass sie alles zugeben, was man hören will.

Dumm nur, dass jetzt sogar der britische Premierminister eine echte Aufklärung fordert und sogar Polizisten nach Thailand geschickt hat. Allzu viele Ausreden können sich die Behörden nicht mehr einfallen lassen, wollen sie nicht völlig ihr Gesicht verlieren.

Koh Tao wird zum Lackmustest für Thailand, ob es das bisherige System der Korruption, des Vertuschens und des Beschützens einflussreicher Personen beibehalten will oder ob es sich endlich in Richtung internationaler Standards weiterentwickelt.

Zur aktuellen Lage in Thailand – tägliches Leben

Heute morgen habe ich nur mal die politische Situaton geschildert, aber wie wirkt sich der Notzustand aufs Leben hier aus? Ich bin noch bis morgen auf Koh Samui, und da merken wir gar nichts. Zwar sind in den Provinzen vereinzelt Soldaten auf Lastern gesehen worden, aber das beeinträchtigt nicht wirklich.

In Bangkok haben die Kontrollpunkte an Kreuzungen vor allem für noch mehr Verkehrsstaus gesorgt und die Bahn war heute morgen noch voller. Es gibt keine Ausgangssperre, und schon gar keine Schießereien. Eigentlich geht das Leben ganz normal weiter, nur dass die Thais jetzt wieder einen neuen Hintergrund – nämlich Soldaten im Jeep – haben für Selfies. Shoppung Malls sind offen und auch alle Sehenswürdigkeiten.

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De facto ist das Militär jetzt an der Macht, auch wenn die Regierung noch Statements abgibt. General Prayuth besteht darauf, dass es sein Job ist, beide Parteien an einem Tisch zu bekommen. Ob das gelingt, wird sich zeigen.

Wer derzeit einen Urlaub in Thailand plant, kann den ruhigen Gewissens antreten. Pressezensur gab es schon vorher und die Sicherheitslage ist eigentlich besser als zu Hochzeiten der Demonstrationen. Wovon ich dringend abrate ist zu den Lagern von UDD (Redshirts) oder PDRC (Regierungsgegner) zu gehen. Beide haben eine Miliz ,die nicht zu Späßen aufgelegt ist. Der normale Tourist wird dort aber ohnehin nicht vorbeikommen. Es bleibt spannend.

To be continued…. (man kann mir auch auf Twitter folgen @thomaswanhoff)

Militär schickt Soldaten in die Straßen von Bangkok

Heute morgen sind wir in Thailand von der Nachricht überrascht worden, dass das Miltär Soldaten in Bangkok positioniert hat. Es sei kein Coup wird gesagt, aber man hat Martial Law ausgerufen, was so eine Art Notzustand ist. Die Armee hat die Kontrolle über alle Sicherheitseinrichtung und Medien übernommen.

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Das Bild zeigt das Bulletin der Armee heute morgen auf allen freien TV-Sendern.

Ausserdem ist es verboten, Demonstrationen abzuhalten. Für die Redshirts und die PDRC bedeutet das, dass beide Lager zwar bleiben dürfen wo sie sind, sich aber nicht bewegen dürfen (also keine Umzüge). Weiterhin hat die Armee die Regierungsgebäude in Besitz genommen, die zuvor von Protestlern besetzt waren.

Die immer noch offiziel im Amt befindliche thailändische Regierung hat verlauten lassen, sie habe nichts von der Maßnahme gewusst. Man wolle die Situation jetzt analysieren. Die Armee bestätigte, nicht die Regierungsgeschäfte übernommen zu haben, sondern lediglich den Sicherheitsapparat.

Es scheint als ob die Armee keine Lösung der Konfrontation in naher Zukunft sah, dafür aber zunehmende Spannungen. Im äußeren Westen der Stadt haben sich mehrere tausend Redshirts versammelt, im Norden der Stadt die PDRC. Den Protestlern ist es nach wie vor nicht gelungen, die komplette Regierung aus dem Amt zu jagen, und man scheint in Armeekreisen befürchtet zu haben, dass die Aktionen militanter werden – auf beiden Seiten.

Es ist unwahrscheinlich, dass Redshirts oder PDRC Maßnahmen gegen die Armee unternehmen. Was unklar ist, ist wie die Reaktion im Nordosten des Landes sein wird, wo die Regierung die meisten Unterstützer hat.

Auch wenn die Bilder aus Bangkok mit den Soldaten und den Straßen gefährlich aussehen mögen, machen sie die Lage sicherer. Die Polizei hatte es bislang eher vermieden, für Sicherheits und Ordnung zu sorgen.

Eine Lösung des Problems ist nach wie vor nicht in Sicht. Solange Regierungsgegner im Alleingang die Macht übernehmen wollen, wird es keine Einigung geben . Die Frage wird sein, ob es der Armee gelingt, als Mediator wirken zu können, eine Rolle die sie bislang vermieden hat.

Hier noch die Einschränkungen:

– Take action against war or riots;

– Use arms to suppress unrest;

– Search, confiscate or occupy any premises or vehicles;

– Censor information;

– Block, search and control postal services;

– Activate the military court to judge on crimes within the area under martial law;

– Mobilise civilians to help the military;

– Procure resources such as vehicles or logistical materials to support military operations;

– Prohibit public gatherings, publications, broadcasting, transport,

communication, travel, the movement of people or any action that the Defence Ministry deems necessary;

– Enforce curfews;

– Destroy, remove or adjust any premise or location for the purpose of military operations;

– Arrest and detain suspects for a maximum of seven days.

– People are not entitled to any compensation for damage incurred during such military operations;

– Martial law can only be ended with a Royal Decree.

Warum Coffeeshops so gute Büros sind

Coffeeshop
Mein Buch über soziale Online-Netzwerke und wie sie unsere Beziehungen verändern habe ich weitgehend in der Skandinavian Bakery in Vientiane/Laos geschrieben. Jeden Morgen bin ich dorthin, habe mich im ersten Stock an einen Tisch in der Ecke gesetzt und mindestens drei Seiten geschrieben.

Das Script für den Kurzfilm, mit dem ich einen Preis bei der Vientianale gewonnen habe, ist im Joma entstanden, ein anderes Cafe in Laos.

Meinen Job in Vietnam (Projectmanager Intranet für Vinacapital) habe ich im Highland Coffee bekommen – dort fand ein Open Coffee Meeting statt.

Was früher das Cafehaus war ist heute der Coffeeshop. Anderer Name, aber auch andere Funktion. Cafehäuser haben etwas behäbiges an sich, für mich zumindest. Dort geht man hin um nichts zu tun. Nur einen Kaffee trinken und ein Stück Torte essen. Der Coffeeshop hingegen ist ein Büro, eine andauerende Konferenz, ein Meetingraum, ein sozialer Raum.

Mehrere Studien haben gezeigt, dass Starbucks und Co. durchaus gut für Ideen sind – und zwar Ideen die die Kunden bekommen. an anderer Stelle hatte ich gelesen, das wenn es um Ideen geht, viele Angestellte diese nicht am Schreibtisch im Büro bekommen, sondern zu Hause, im Auto oder eben im Coffeeshop.

Was ist nun das Geheimnis dieser öffentlichen Arbeitsräume? Ich denke es ist schlicht die andere Umgebung. Während wir im Büro (oder auch zu Hause) permanent unserer Umgebung Aufmerksamkeit schenken müssen, ist das Treiben im Cafe Hintergrundrauschen.

Ich spüre weniger Ablenkung, wenn ich inmitten vieler unbekannter Leute sitze, als wenn ich zu Hause bin. Dort kommen Nachbarn, meine Hunde wollen raus und wieder rein, die Waschmaschine ist fertig und die Blumen müssen gegossen werden. Im Cafe habe ich meinen Tisch,, meinen Computer und das war es (ich schalte alle Messenger und Notifications aus).

In Phnom Penh habe ich vor einer Woche Ian Masters getroffen, der Film und TV Scripts schreibt. Seine Routine: Nachdem er die Kinder in der Schule abgegeben hat, geht er ins Cafe schreiben. Er sagte dass sei schon so sehr Routine dass er seinen bevorzugten Tisch habe.

Natürlich hat das Cafe auch Nachteile. Das WLAN dort ist leicht zu hacken, und wer alleine ist, muss immer Angst haben, irgendwer klaut den Laptop wenn man mal aus Klo geht. Plus, die Getränke gehen ins Geld. Letzteres kann man schlicht durch Effektivität kompensieren. Ich zum Beispiel arbeite schneller im Cafe als zu Hause.

Und hier in Thailand (siehe Foto oben) bezahle ich 55 Baht für einen Kaffee, das ist etwa ein Euro. Dafür kann ich mir hier kein Büro mieten.

Nur um es klarzustellen: Ich sage hier nicht “Löst die Büros auf und geht ins Cafe!” Ich meine nur, dass es manchmal einfach besser ist, an einem anderen Ort zu arbeiten als gewohnt. So, und jetzt habe ich meinen Mokka ausgetrunken. Schönen Tag noch.

Deutschland: Reiseziel im Herbst

So, ich habe entschieden, ich muss mal wieder die Verwandtschaft sehen, zumindest einen Teil, und meine Mutter wird 70, also geht es im August nach Deutschland. Meine Audienzen gebe ich in Königstein.

Ich werde mit Lufthansa fliegen, weil die in der Tat die günstigsten sind. Irgendwie ist es krass zu sehen, wie stark Preisunterschiede sein können. Und da rede ich nicht mal von temporären Vergünstigungen, die ich zusätzlich meist noch in Anspruch nehme, sondern tatsächlich vom Basispreis für den gleichen Zeitraum zum selben Zeitpunkt herausgesucht. Die Thai Airways ist 10.000 Baht teurer, und Quatar und Ethihad liegen in der Mitte.

Jetzt denken wahrscheinlich wieder einige, dass Fliegen an sich ja gar nicht gut ist, wegen der Umwelt und so. “Eine einzige Flugreise nach New York belastet die Erdatmosphäre so stark wie ein Jahr Autofahren” habe ich mal im Greenpeace-Magazin gelesen, und das war der Stand 1997. Nun ist das so eine Sache mit den Zahlen: Wie Ex-Lufthansa-Chef Mayrhuber mal vorgerechnet hat, ist das Flugzeug mit 4,4 Liter Kerosin auf 100 Kilometer eigentlich ganz gut dabei.

Nun produzieren aber Flugzeuge auch Kohlenmonoxid und Kondensstreifen: Letztere wiederum reflektieren die Wärme und tragen so auch zum Treibhauseffekt bei. Bei Atmosfair kann man das nachrechnen lassen. Für meinen Flug sieht das so aus:

CO₂ emissions: 1,960 kg CO₂
Contrails, ozone formation and other effects: 3,810 kg CO₂

Ich bin mir bewusst, dass Fliegen einen negativen Effekt auf die Umwelt hat. Aber das haben andere Dinge auch. Ich fahre kaum Auto hier, sondern Moped und S-Bahn. Ich benutze keine Heizung und die Aircondition nur in einem Zimmer nachts, und tagsüber etwa 4 Stunden im Wohnzimmer. Wir essen weitgehend vegetarisch, und wenn es Fleisch gibt, dann nicht aus Argentinien sondern Huhn aus Thailand. Es ist also nicht dass ich keine Bewusstsein habe was die Umwelt angeht.

Ich halte Fliegen innerhalb Deutschlands für komplett überflüssig, und wünschte innerhalb Europas würde man mehr Geld ins Bahnsystem investieren.

Langstreckenflüge haben keine Alternative. Man fährt nicht mit dem Schiff nach New York. Und ich kann Leute nur dazu ermuntern, zu Reisen. Es bildet ungemein. Deutsche Haushalte wären ohne Produkte aus Asien leer, aber wer war schon mal hier? Die Deutschen bleiben am liebsten im Land oder in Europa. Nur 7 Prozent der Reisen sind Fernreisen, und da stehen die USA und Kanada ganz oben, und dann kommen Pauschalreisen in die DomRep oder auf die Malediven.

Meine Empfehlung: Mehr Bahnfahren, und dafür mal ne Fernreise nach Asien machen. Wer den Kindern gezeigt hat, wo die Milch herkommt, kann ihnen dann zeigen, woher der Rest im Haus herkommt.

Demo-Zelt

Protest Tent by thomaswanhoff
Protest Tent, a photo by thomaswanhoff on Flickr.

Thailand ist in einer tiefen Krise, tiefer als viele Thais meinen. Das Land ist nicht nur gespalten in solche die die Regierungspartei unterstützen und solche, die sich dem Oppositionsführer Suthep angeschlossen haben. Die Proteste haben gezeigt, dass es keine stabilen Institutionen gibt in Thailand. Keine Polizei verhindert Straßenblockaden oder schützt Wahllokale. Das Militär macht klar dass es unabhängig ist von jeder Regierung. Beamte legen die Arbeit nieder und gehen demonstrieren. Protestler und Gegner werden erschossen oder angeschossen und es gibt keine Verhaftungen von Tätern. Bewaffnete erscheinen bei Demos und schießen um sich, und die Polizei vor Ort zieht sich zurück.
Thailand hat niemals den Gesellschaftsvertrag geschlossen, das Übereinkommen einer Gesellschaft von Bürgern, in dem geregelt ist, wie man sich das Zusammenleben vorstellt. Das Land des Lächelns ist noch immer autokratisch geprägt, die Elite steht über dem Gesetz und ist unantastbar. Es gibt außer einem nationalistischen und eher nach außen gerichteten Gehabe kein Verständnis eines geeinten Thailands aller Thais. Es geht in politischen Auseinandersetzungen deshalb auch nicht um Ideen, sondern Personen. Dies übrigens auch in einer Sprache, die weit unter der Gürtellinie ist.
Solange die fundamentalen Probleme nicht gelöst sind und sowohl die Elite versteht, dass sie keine gott gegebene Macht hat als auch die jetzige Regierungspartei, dass sie Kompromisse machen muss und nicht nur eigene Wähler bedienen kann, wird sich nichts ändern.

Pepe

Pepe by thomaswanhoff
Pepe, a photo by thomaswanhoff on Flickr.

It is now 2 years since Pepe died. He was my first dog and he changed my life. He was born on the street of Teneriffa and we got him when he was not even 2 years old. Pepe moved with us to Cambodia, Vietnam and Laos. He was an extraordinary dog and will never be forgotten.