weblog.wanhoff.de

Das Weblog von Thomas Wanhoff

Berlin

Filed under: Berlin, Mein Leben — Thomaswanhoff at 8:24 pm on Thursday, August 31, 2006

Wer sich fragt, warum eigentlich die Burg im Header verschwunden ist und nun dort das Schild “Berlin Hauptbahnhof” zu sehen ist(ja, liebe Rss-Leser, da müsst ihr wohl doch mal auf die Seite gehen): Ich gehe nach Berlin, im Oktober. Ein großes Medienhaus dort mag mich anstellen, um tolle Dinge im Bereich Multimedia anzustellen. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Welt im Internet entwickeln wird.

Viel Konkreteres kan ich gar nicht sagen, weil ich es nicht weiß, aber auf die Zusammenarbeit mit zum Beispiel Peter Schink freue ich mich riesig.

Ich suche derzeit eine ein Zimmer-Wohnung, am liebsten Kreuzberg oder Friedrichshain. Wer einen Tipp hat, her damit.

Frau und Hunde werde erstmal im Taunus bleiben und ich werde pendeln. So ist das nunmal, wenn man “neue Herausforderungen” annimmt. Auf jeden Fall freue ich mich auf Berlin.

Wer in Frankfurter Online-Redakteur werden will, kann sich bei der Frankfurter Neuen Presse bewerbe. Infos auch bei mir.

Beste Druckerei

Filed under: Allgemein — Thomaswanhoff at 8:16 pm on Thursday, August 31, 2006

Vor einigen Tagen habe ich mir, nach einer Pressemeldung, den Spaß gemacht, mal über die beste Druckerei zu schreiben. Ich habe sie natürlich nicht genannt, weil das sonst ja auch keinen Sinn gemacht hätte. Christiane auch nicht. Jetzt hat Nico was geschrieben und das Thema rennt. Mal sehen wohin, denn wenn alle brav den Namen posten, dann hat es die Druckerei am Ende doch noch geschafft.

Pünktlich zur Hockey-WM: Das Hockey-Blog

Filed under: Allgemein — Thomas at 3:27 pm on Thursday, August 31, 2006

Fußball kann ja jeder. Aber ein Hockeyblog ist da schon ein anderes Kaliber. Haben wir uns bei der FNP gedacht und deshalb ein Hockey-Blog zur Hockey-WM (6.-17.September) gestartet.

Warum Hockey?

Zum einen weil es eine Randsportart ist, die aber eine Menge jüngere Menschen begeistert. Gerade der Frankfurter Raum ist gut vertreten, vor allem mit dem SC1880 Frankfurt. Aber auch die Eintracht ist immerhin in der Bundesliga.

Wie macht man ein Hockeyblog?

Weil wir hier in der Onlineredaktion nicht die Experten sind, haben wir sie uns geholt.

Silke Müller feierte 2004 einen grandiosen Erfolg: Mit der deutschen Nationalmannschaft triumphierte sie sensationell bei den Olympischen Spielen von Athen. sie wird analysieren und erzählen, wie die Damen die Erfolge der Männer sehen.

Carlos Nevado kann während der Weltmeisterschaft auf jeden Fall feiern: Einen Tag vor dem Finale wird der deutsche Nationalspieler 24 Jahre alt. Er beliefert uns mit Hintergrund und Spaß – Bilder, Video, was eben geht.

Außerdem dabei Lisa Zschunke, Spielerin in Frankfurt, die darüber bloggt, wie die Spielerinnen an der Basis die WM erleben.

Außerdem kooperieren wir mit der Rheinsite-Story: ein Krimi, der während der Hockey-WM spielt und den man bei uns sogar in gedruckter Form gewinnen kann.

Ziel ist es, ein wenig hinter die Kulissen zu blicken, exklusives Material zu bekommen und die Spielberichte in der Printausgabe damit zu verbinden.

Das Projekt wird knapp drei Wochen dauern, und ich bin gespannt, wie es ankommt.

Rany macht es

Filed under: Allgemein — Thomas at 12:45 pm on Thursday, August 31, 2006

Er hat einst eine der besten Präsentationen am Webmontag abgeliefert und war schon früh einer meiner absoluten Geheimtipps in Sachen Web 2.0: Rany hat aus Fleavant jetzt eine Company gemacht und seinen Job geschmissen. Neulich klang das noch ganz anders, aber wir haben eben alle unsere kleinen Geheimnisse.

Fleavent ist ein kollaborativer Veranstaltungskalender (oder soll es werden). Rany bestalt schon eine Weile daran rum.

Hier seine Ankündigung:

I’ll be spending the next 6-8 weeks getting the groundwork in place, and then i’ll be able to work 100% on my own stuff. woohoo!

my company is building a kick ass events community. there’s nothing out there that satisfys my needs, and so much potential in what could be done. that’s it.

i’ve raised the initial funding, and am looking for a rails developer to come on board asap. contact me at rany@purzelbaumcorp.de if you’re interested in finding out more. you’ll be working with interesting technologies, and creating cool stuff with a focus on usability and good design.

i’m really excited to finally be starting up. i spent the past year pretty much pouring my energies into sombody else’s bucket (i’ll be talking about some of that at railsconf europe), and now it’s my own turn!

watch this space. great things in the making.

Wenn ich Geld hätte, würde ich in Fleavant investieren!

Was für Zwischendurch

Filed under: user generated, video — Thomas at 11:36 am on Thursday, August 31, 2006

100.000 chinesische Podcaster

Filed under: Allgemein — Thomas at 11:44 am on Tuesday, August 29, 2006

Das sagt zumindest Jack Gu von Podlock in seiner State of the Chinese podosphere.
Die wichtigsten Aussagen:

1. Vor allem wegen der vielen Video-Podcasts ist die Zahl der Podcaster auf 100,000 angestiegen, eine Steigerung um 300 Prozent in drei Monaten. Die Zahl der Podcasts wird mit 500.000 angegeben, ebenfalls eine Verdreifachung.

2. die Zahl der Podcaster, die mindestens 5 Episoden veröffentlicht haben, ist um 30 Prozent gestiegen.

3. Zwei Drittel der Podcasts sind Videopodcasts, in der Regel als Flashformat.

Via Hugo E. Martin

4. PodLook glaubt, dass nun die großen Firmen in China erst beginnen, dies als Markt zu erkennen.

5. Ein Problem dürfte dabei sein, wie die chinesische Regierung den Markt (und vor allem die Inhalte) kontrollieren wird.

Interessant ist dabei, dass wohl Videos, die hierzulande bei Sevenload (oder im weiteren Sinne bei Youtube) liegen, auch als Videocast gelten, Das würde einer eher inhaltlichen Definition entsprechen als der rein technischen.

via Hugo E. Martin

Wie lokale Ereignisse von Usern begleitet werden

Filed under: Journalismus, user generated — Thomas at 9:48 am on Tuesday, August 29, 2006

Daniel Fiene (und andere) haben mal aufgezeigt, wie ein lokales Ereignis (hier der Brand eines alten Kraftwerks) zu echten User Generated Content führt. es gibt eine Menge Blogger (ist die Dichte in Münster eigentlich so groß), die das aufgegriffen und darüber berichtet haben. Exemplarisch hier eines der Youtube-Videos.

Daniel selbst hat eine Flickrserie gebaut, die Denkfabrik macht auch Fotos und bringt Inhalte von Westline, die dann einen klassischen Artikel draus machen und zu eigene Bildern und Youtube-Videos verlinken.

Ein Paradebeispiel, wie lokale Ereignisse im Web 2.0 dargestellt werden können.

Sprachgebrauch für Journalisten

Filed under: Journalismus — Thomaswanhoff at 9:21 pm on Monday, August 28, 2006

Ich hab heute auf den Seiten der Special Olympics einen guten Presseservice gefunden: Gedanken zum Sprachgebrauch, wenn es um Menschen mit Behinderung geht. Sie gelten nicht nur für die Special Olypmpics Athleten, sondern sollten eigentlich Allemeingut sein. Was mit besonders gefällt: Die Anregungen sind nicht politisch korrekt, sondern schlicht logisch.

Anzuwendende Terminologien:

* Eine Person hat eine geistige Behinderung. Sie leidet nicht an, ist nicht betroffen, von oder gar ein Opfer von geistiger Behinderung.
* Es sind Personen, Menschen oder Individuen mit geistiger Behinderung.
* Eine Person benutzt einen Rollstuhl, sie ist nicht an einen Rollstuhl gebunden.
* Man unterscheidet zwischen Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung. Sie sind entweder als Erwachsene, als Kinder, als Jugendliche oder als ältere bzw. jüngere Athleten zu bezeichnen.
* “Down`s Syndrom” und mongoloid sind durch Down Syndrom ersetzt worden.
* Die Special Olympics Teilnehmer sind Athleten und als solche zu bezeichnen. Unter gar keinen Umständen sollte das Wort in Anführungszeichen erscheinen!
* Über Menschen mit geistiger Behinderung soll im gleichen Stil berichtet werden, wie über Menschen ohne geistige Behinderung. Bei der ersten Nennung des Athleten, wird der volle Name angegeben. Bei allen weiteren, nur noch der Nachname.
* Eine Person ist körperbehindert und nicht verkrüppelt.
* Der Terminus “Special Olympics International” sollte immer dann verwendet werden, wenn von der weltweiten Special Olympics Organisation die Rede ist.

Terminologien, die Sie vermeiden sollten:

* Wenn Sie von Special Olympics Athleten sprechen, dann bezeichnen Sie nicht alle automatisch als Kinder. Erwachsene Athleten machen einen großen Teil der Organisation aus.
* Das Adjektiv “unglücklich” sollte nicht verwendet werden, wenn Sie über Menschen mit geistiger Behinderung sprechen. Erschwerende Umstände müssen nicht das ganze Leben im negativen Sinn definieren.
* Es heißt nicht „die Special Olympics“ – es sei denn, es wird ein bestimmtes Ereignis beschrieben oder über bestimmte Funktionäre gesprochen.
* Die Leistungen von Personen mit Behinderungen dürfen nicht übertrieben dargestellt werden. Auch wenn die Leistungen anerkannt und gewürdigt werden sollten, hat die Bewegung für die Rechte von behinderten Menschen versucht, der Öffentlichkeit bewusst zu machen, dass es negative Auswirkungen haben kann, wenn über die Leistungen von körperlich oder geistig behinderten Menschen mit übertriebenen Phrasen berichtet wird.
* Das Wort “special” oder „besonders“ sollte sparsam eingesetzt werden, wenn Sie über Personen mit geistiger Behinderung sprechen. Dieser Ausdruck kann, wenn er im Überfluss verwendet wird, schnell zum Klischee werden, das immer mit Special Olympics in Verbindung gebracht wird.

Kommunikation und Verkaufe: Berater, Consulter und andere

Filed under: Allgemein — Thomas at 12:37 pm on Monday, August 28, 2006

Nicht nur das Buch von Thomas Leif, sondern eigene Erfahrungen in meiner PR-Zeit haben mich gelehrt, dass Berater eigentlich einen Freibrief haben: Sie müssen vor allem gut verkaufen, weniger gut beraten. Der erste Auftrag ist nicht das Problem, wichtiger ist es, reinzuverkaufen.

Leif beschreibt das ganz anschaulich, wie man sich die Folgeaufträge holt.

Ich bin in ganz anderem Zusammenhang auf eine Consultingfirma gestoßen und haben den Text “Visionen” gelesen. Gehen wir mal davon aus, dass Marktpositionen dann gefestigt werden, wenn man vor allem unverwechselbar ist, dann überraschen schon Texte wie dieser:

Unsere Beratungsphilosophie baut auf einer einzigen Vision:Booz Allen Hamilton will die Kernfähigkeiten seiner Klienten nachhaltig verbessern und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig erhöhen.

Wer will das nicht?

Diese Herausforderung, der wir uns jeden Tag neu stellen, misst sich nur an einem: dem Erfolg, den wir für unsere Klienten rund um den Globus sichern helfen. Wir sind stolz, dass unsere Klienten uns und unserer Vision immer wieder vertrauen: 85 Prozent aller Aufträge sind Folgeaufträge aus bestehenden Klientenbeziehungen. Dieses messbare Vertrauen ist gleichzeitig unsere wichtigste Verpflichtung.

Siehe oben.

Vertrauen, Respekt und Fairness sind grundlegende Werte, die Booz Allen Hamilton in seinen insgesamt zehn Unternehmenswerten fest verankert hat. Sie bilden das Fundament unserer täglichen gemeinsamen Arbeit. Dazu gehören vor allem:

* Hohe Professionalität und Integrität
* Kundenorientierung und unternehmerisches Denken
* Teamarbeit
* Fairness, Respekt und Vertrauen

Lese ich mir das durch, denke ich mir: Das ist doch alles selbstverständlich, oder? Wo ist denn da das Besondere?

Das macht Roland Berger dann doch konkreter:

Our results turn visions into reality. Roland Berger Strategy Consultants advises leading international enterprises as well as public institutions on business management issues ranging from rule-breaking strategies to powerful organizational structures and innovative business processes. We constantly aim to explore new ground for our clients’ services and productivity.

Schön auch bei Burson-Marsteller:

Für uns bei Burson-Marsteller ist Kommunikation erfolgreich, wenn die Wahrnehmung, die Reputation eines Unternehmens der Realität entspricht. Wir arbeiten systematisch und individuell ausgerichtet auf die Ziele des Unternehmens hin. Ausgangsanalyse, Strategieentwicklung, Konzeption und Maßnahmen, die Erfassung und Analyse der Ergebnisse, die wiederum die weitergehende Strategie beeinflussen, stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Sie arbeiten systematisch? Und individuell ausgerichtet? Wow. Ich dachte, ich bekomme hier unsortierte Stangenware…Und wenn man sich mal anschaut, dass im MittelPUNKT gleich sieben Dinge stehen, dann frage ich mich schon, wie systematisch gearbeitet wird – oder was dann nicht im Mittelpunkt steht.

Schließlich schau ich mir noch eine Werbeagentur an, Springer und Jacoby, die brauchen wohl UnterstützungDiese Seite kann mein Firefox nicht anzeigen

Dann eben den Goldenen Hirschen:

Die Wahrheit üŸber Zum goldenen Hirschen ist, dass wir gegen alles kŠämpfen, was kreatives Schaffen behindert. Denn wir sehen Ideenfindung als strukturell kŸünstlerischen Prozess – und haben uns deshalb eine füŸr Werbeagenturen neuartige Struktur geschaffen. Eine Struktur, in der viele der HŸrden, Hemmnisse und BeschrŠänkungen Ÿber den Haufen geworfen sind, die diesen Prozess anderswo behindern…Zum goldenen Hirschen setzt auf Querkšpfe – und auf ermšöglicht, wirklich neuartige, originelle, aus den Millionen wirkungsvoll herausstechende Löšsungen zu finden.

Das ist zwar nicht konkret, aber hat Alleinstellungsmerkmale.

Worum es mit geht: Um das Sprachblabla, mit dem uns gerede die einlullen, deren Aufgabe es seine sollte, gute Kommunikatioin zu machen. Was hier zum Teil an Pressemitteilungen reinflattert, ist fürchterlichst. Bedenkt man, welche Preise dafür genommen werden, dann stellt sich die Frage, wofür der Kunde eigentlich bezahlt.

Und so originell wie es bei Unternehmensberatern ist, die Personalstruktur zu verschlanken und den Workflow zu optimieren, so langweilig ist es, einen Press Realease einfach an alle zu schicken, die was mit Computern zu tun haben: Redakteure, die IT-Abteilung und den E-Bay-Powerseller.

Modestöckchen

Filed under: Allgemein — Thomaswanhoff at 1:23 pm on Saturday, August 26, 2006

Frank Hamm hat mir ein Stöckchen rübergeworfen, das mal ausgefallen ist. Es geht um Mode.

Was ist dein Lieblingsoutfit?
Alles außer Krawatte.

Wie würdest du mit 3 Wörtern deinen Style beschreiben?
Modern, nicht zu teuer, zeitgemäß

Dein Modemotto?
Bequem allein ist nicht alles.

Lieblingsaccessoire?
Meine Halskette mit einer Münze von einem Abt in Thaliand. Und mein Ehering.

Lieblingsdesignerin?
Frau Esprit.

In welche Klamotte hast du richtig viel Geld investiert?
Es war wohl der Hochzeitsanzug. Er musste klassisch sein zwecks Weiterverwendung, aber auch nicht zu warm, weil wir in Bali geheiratet haben.

Deine größte Modesünde?
Eine bunte, sogenannte Balihose aus meiner Jugend, die ich erst mit 35 wegwarf.

Best angezogenster Star? (mänlich & weiblich)
George Clooney, Julia Roberts

Kurz und knapp: was ist für dich in und was out?
IN: Keine Krawatten tragen
Out: Krawatten.

An welche Blogs wirfst du dieses Stöckchen weiter?
An Peter Schink als Vertreter der User Generated Mode :)
An den Lagerfeld der Podcastingszene, Peter Löser
An Carina, weil die wirklich was versteht von Mode

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