Cloggersummit2007: livestream

Filed under: Allgemein, cloggersummit2007 — Thomaswanhoff at 4:39 am on Thursday, August 30, 2007

Für die Frühaufsteher:

Cloggersummit2007

Filed under: cloggersummit2007 — Thomaswanhoff at 2:46 am on Thursday, August 30, 2007

Gerade eröffnet der Cloggersummit 2007 hier in Phnom Penh an der Pannastra Universität. Großer Konferenzraum, Speaker zum Teil aus USA eingeflogen (die sich den Flug über Spenden finanziert haben), morgen sogar eine Keynote per Videokonferenz. Inhalt der Konferenz: Ein Überblick über das, was derzeit geht im Internet, aber auch eine Menge Diskussionen, wie man Blogging nutzen kann.
Beth Kanther, eine der Keynote-Sprecherinnen, kommt gerade aus Boston, macht das Cambodia for Kids Blog, und erklärte warum Bloggen so wichtig ist in Kambodscha: Man kann eine Menge lernen, sich vernetzen und kommt zusammen. Ihre Hoffnung: Macht weiter beim Bloggen und macht Euer Land da draußen bekannter.
Preetam Rai ist bei Global Voices Online- der Name dürfte alles sagen – machte deutlich, dass er erst über Blogs von Kambodschanern viel über dsas Land gelernt hat – auch wenn viele gar nicht in Kambodscha waren.
Das Problem: Es gibt wenig Internetuser in Kambodscha, auch verglichen mit Vietnam und Thailand. Dagegen sind Links zu Global Voices geichmäßig verteilt – was heißt, es gibt eine große Nachfrage nach der Seite. auch, weil sie auf englisch ist.
Interessant auch die Inhalte: Education, Development, Tech.

cloggersummit2007

Social Bookmarks und ihr Sinn

Filed under: Allgemein — Thomaswanhoff at 5:41 am on Tuesday, August 28, 2007

…zumindest für Zeitungen hat diese Frage Onlinejournalismus.de versucht zu beantworten: Mehr Traffic.

„Wir versprechen uns zusätzliche Reichweite durch die Verlinkung“, sagt Frank Thomsen. Sein Angebot stern.de integrierte Anfang 2007 als erstes große deutsches Online-Medium Social-Bookmarking-Dienste. Zahlreiche Wettbewerber von sueddeutsche.de über Zeit und Rheinische Post bis zu N24 und dem Videoportal Sevenload sind dem Beispiel gefolgt. „Wir sind mit dem zusätzlichen Traffic sehr zufrieden,“ erklärt Thomsen.

Treffend auch der Satz des von mir hochverehrten Lorenz Lorenz-Meyer:

Schließlich gibt es noch eine weitere Hürde, die einem durchschlagenden Erfolg der Lesezeichen-Dienste entgegensteht: der innere Schweinehund der (potenziellen) Nutzer. „Viele stöhnen erst einmal. ‘Noch ein neues Tool, schon wieder registrieren und ein neues Passwort … ‘ heißt es dann“, hat auch Journalismus-Professor Lorenz-Meyer schon die Erfahrung gemacht.

In der Tat scheint es so, dass Mr. Wong und andere immer noch von einer digitalen Boheme genutzt werden. Ich selbst speichere zwar ab und zu was ab, benutze es aber sehr selten. Meine Bookmarks sind Blogs, Feeds und Google. Das heißt nicht, dass Social Bookmarks keine Funktion haben. Aber ich denke, irgendwann muss man sich auch online konsolidieren. Gerade hier in Asien merke ich, dass ich weder die Zeit habe noch die Bandbreite, um so digital zu leben wie es manche gerne hätten. Feedreader und Blogs und Flickr nutze ich gerade noch, Video geht kaum, Podcasts lade ich abends runter. Aber für irgendwelche Communitys habe ich keine Zeit – und Lust.

Dazu passt auch ein Beitrag von Paulinepauline, die wiederum Linda mit dem Satz zitiert, Social Networks seinen wie Nightclubs: Die Menge rennt immer dahin, was gerade angesagt ist. Paulines Beispiel:

Wenn ich mal bei dem Vergleich Nightclub bleibe und ein eigenes Beispiel heranziehe: Seit über 15 Jahren ist das Kuz in Mainz mein Lieblingsclub zum Abends weggehen – nicht durchgängig, aber immer wieder aufs neue. Und das Kuz gibt’s mittlerweile schon seit 26 Jahren! Die Beliebtheit schwankte immer mal wieder, aber es gibt es noch und es ist aus Mainz nicht wegzudenken. Und ich sehe dort auch heute noch Leute, die auch schon vor 15 Jahren dort waren. Mittlerweile treffe ich dort aber auch schon mein Patenkind. ;-)
Was macht das Kuz, dass es die Leute immer wieder aufs neue begeistern kann?

Ich sehe den Unterschied in einer Kombination aus Reallife, Nostalgie und Erreichbarkeit.

ECCC: Die Regierung und der Versuch der Einflussnahme

Filed under: ECCC, Kambodscha — Thomaswanhoff at 5:11 am on Tuesday, August 28, 2007

Das Rote-Khmer-Tribunal kommt immer mehr in die Gänge und leider versucht auch die Regierung hier, mehr mitzumischen als sie eigentlich soll. Noch harmlos, weil nunmal im Gesetz verankert, ist die Rolle des vorherigen Königs Sihanuk. Der war nicht gerade ein Widerstandskämpfer gegen die Roten Khmer, auch wenn er in Arrest saß. Aber aussagen wird er nicht: Ein Gesetz gibt ihm Immunität. Das stellte Ministerpräsident Hn Sen jetzt noch einmal klar.

Weniger erfreulich ist die Nominierung von You Bunleng als Richter am Apeal Court. Er ist nämlich auch einer der Richter am ECCC-Tribunal. Die UN und andere waren ein wenig überrascht über die Nominierung, denn sie bezweifeln, das Bunleng beide Jobs machen kann. Die Regierung sieht das anders und bittet um Gelassenheit. Tatsächlich aber schwächt es die Rolle des Richter am ECCC.

Blogger Summit in Kambodscha

Filed under: Allgemein — Thomaswanhoff at 1:35 pm on Monday, August 27, 2007

Bin gerade etwas busy wegen des Blogger Summits in Kambodscha, der am Donnerstag und Freitag stattfindet. Wer mitschauen möchte, es gibt ein Livebroadcasting.

Und: Der Sinn von Audio-Bildergalerien

Filed under: Allgemein — Thomaswanhoff at 5:20 am on Tuesday, August 21, 2007

Weil ich es eben erst bei Klaus Meier gelesen habe: audio-Bildergalerien kommen immer mal wieder auf, wenn Verlage ihre Website multimedial aufhübschen wollen. Das erinnert mich an die Anfänge der Videofilmerei: Damals hatten die Freunde der Diashow auch noch rasch eine Musik eingespielt und uns dann erzählt, dass das viel schöner sei als ein Film.

In äußerst seltenen Fällen – vor allem bei großen Bildern – mag das gelingen. Online sehe ich darin nicht anderes als den Versuch, Geld zu sparen. Man leistet sich kein Filmteam, sondern kauft einen MP3-Rekorder und alles wird gut.

Die Audio-Bildergalerie ist nicht neu, und sie klickt auch nicht soviel wie eine Bildergalerie. Und das kleine Format mahct das Schauen auch nicht besser. Mein Vorschlag: sowas mit 25 Bilder pro Sekunde, dann bin ich zufrieden :-)

Gesprochene Zeitungsartikel – welcher Nutzen?

Filed under: Allgemein — Thomaswanhoff at 5:03 am on Tuesday, August 21, 2007

Keiner. Das meint auch das Blog der Hochschule Darmstadt und zerreisst das Angebot vom Echo. Ich habe das an anderen Stellen schon gesagt: Zeitungsartikel von einem Computer vorlesen zu lassen, um dann eine Audiodatei zu verteilen, ist unsinnig. Die Texte sind nicht dafür geschrieben, die Stimmen klingen immer noch nach Computer, die Aussprache ist bisweilen unverständlich, vor allem bei Abkürzungen oder englischen Wörtern. Einige Zeitungen machen da mit, weil sie es billig und nicht gut haben wollen. Und weil sie immer noch glauben, das Internet ist dafür da, den Printcontent zu verteilen. Das ist leider falsch.

DJV und Springer wollen Klarheit wegen AGB

Filed under: Allgemein — Thomaswanhoff at 1:28 pm on Monday, August 20, 2007

Nachdem das Landgericht Berlin einen Teil der AGB des Axel Springer Verlag für unwirksam erklärt hat, haben jetzt sowohl der Verlag als auch der DJV und die übrigen beteiligten Verbände ver.di und Freelens Berufung gegen das Urteil eingelegt. Während den Urheberverbänden die Entscheidung nicht weit genug ging, wehrt sich der Verlag dagegen, dass seine Vertragsbedingungen überhaupt durch gerichtliche Verfügung angegangen werden können. Der Verlag verwendet derzeit allerdings neue Vertragsbedingungen, die dem Urteil zwar zum Teil entsprechen, aber immer noch die umfangreiche Abtretung von Nutzungsrechte vorsehen, beispielsweise das Werberecht, so der DJV in einer Mitteilung.

Der DJV weist darauf hin, dass ein Widerspruch auch gegen die neue Fassung der AGB derzeit der juristisch sicherste Weg bleibt, um deren Wirksamwerden zu verhindern.

Neue Nummernschilder

Filed under: Kambodscha — Thomaswanhoff at 1:19 pm on Monday, August 20, 2007

Von wegen keine freie Presse in Asien: So etwas wie ich gerade gelesen habe möchte ich mal in Deutschland sehen. Es geht um neue Nummernschilder in Kambodscha. Immer wieder lässt sich die Bürokratie was einfallen, vor allem auch um der Polizei einen neuen Grund zu geben, Strafzettel auszustellen. Nun also neue Nummernschilder. Wer keins hat, muss zahlen – so er erwischt wird.
Zum richtigen Verhalten schreibt jetzt die “Cambodia News”: “Do what we usually do with new rules in Phnom Penh: keep your head down and wait till everyone forgets about it.” Ich stelle mir gerade vor, die FAZ oder wer auch immer würde das schreiben, wenn das neue Nichtrauchergesetz oder was auch immer kommt.

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David Pogue zerreisst iMovie 08 – zu recht

Filed under: apple — Thomaswanhoff at 7:40 am on Friday, August 17, 2007

Der Autor der New York Times findet iMovie 08 einen schlechten Wurf – ich stimme dem zu. Es hat weniger Funktionen als vorher, ist eine deutliche Verschlechterung. Gerade der Bereich Audio hat nachgelassen, von Bearbeitung keine Rede mehr.

Meanwhile, iMovie ‘08 is incapable of the more sophisticated editing that the old iMovie made so enjoyable.

Genau. Jetzt ist das Spielerei, was man mit Clips machen kann, aber mehr nicht. Einen Hand voll Effekte, das war es dann auch.

The old iMovie offered the essential tools of professional programs like Final Cut Pro without the cost or complexity.

Ich kenne Leute, die haben fast auf Profi-Niveau bis zu 180 Einzelclips in iMovie zusammengeklebt, weil es ging. Man hätte dem iMovie 06 eine weitere Filmspur geben sollen und ein wenig mehr Flexibilität bei der Texteinblendung. Das hätte fast schon gereicht. Statt dessen ist wem bei Apple der Gaul durchgegangen. Schade. Das treibt die Videofilmer, die wegen Firewire sich einen Apple gekauft haben, zu Vista. Das macht auch nicht glücklich, aber selbst einfache Schnittprogramm sind da besser.

The new iMovie, for example, is probably the only video-editing program on the market with no timeline-no horizontal, scrolling strip that displays your clips laid end to end, with their lengths representing their durations.

Das ist besonders nervig.

On top of all that, this more limited iMovie has steep horsepower requirements that rule out most computers older than about two years old.

Genau: Mein MacBook klingt wie ein startenden Düsenjet, trotz 2 GB Arbeitsspeicher. iMovie ist lahm geworden.

Zum Schluss aber der Todesstoß für Apple:

I’ve used the real iMovie to edit my Times videos for three years now. The results are perfectly convincing as professional video blog work. But the new version is totally unusable for that purpose. It’s unusable, in fact, for anyone doing professional work that requires any degree of precision.

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