Podcast-Versuch der CSU

Man wirft ja Politikern oft vor, sie haben keine Ahnung. Wenn es um Herrn Söder und die CSU und Podcasting geht, stimmt das leider. Ich weiß ja nicht wer die beraten hat, aber aus einem Kieselstein macht man eben keinen Diamanten, und aus einem Unsympathieträger wie Söder keinen charmanten Plauderer. Richtig schlimm ist aber, dass man sich dem freien Podcast-Symbol bedient, es sogar verfremdet, aber es nicht für nötig hält mal zu schauen, was denn ein Podcast ist. Denn einen Feed braucht man zwar, aber ein wenig Inhalt – vor allem eine mit enclosure eingebundene Mediendatei – wäre auch nicht schlecht. Und einen Flashplayer auf die Seite bastlen ist auch keine Raketentechnik mehr.

Es ist mir schleierhaft, wie so was laienhaftes bei so etwas wie der CSU entstehen kann. Wenn Politiker und ihre Helferlein nicht mal einen Podcast auf die Reihe kriegen (und es dauert wenige Sekunden, das im Interne nachzuschlagen), wie sollen sie auch nur irgendein Problem lösen. Übrigens. Merkels Angela hatte am Anfang auch das Feedproblem, aber warum sollte man aus Fehlern anderer lernen, wenn man selbst welche machen kann?

10 thoughts

  1. Ja, wo kann ich denn da kommentieren? Geht’s nicht um Konversation bei sonem Podcast? 🙂

    Aber kennen wir ja von Frau Merkel. Diskussion nicht erwünscht. Schade..

  2. Oh je, ich muss brechen.

    Das ist ja ein Lehrbeispiel dafür, wie man es nicht macht. Wer im Himmel guckt sich das an und glaubt anschließend noch, dass Katja Lang aus München nicht bestellt Claqueurin ist?

    Danke für diesen Link! Schade, dass die meinen Download wahrscheinlich in ihre nächste Erfolgsstatistik aufnehmen werden… 🙁

  3. […]Was sich der Designer der Logowand im Hintergrund gedacht hat, lassen wir hier mal außer acht. Viel schöner sind die “konkreten” Aussagen, die Herr Söder macht, zum Beispiel zum Thema Klimaschutz: “[…] Dabei kommt man übrigens mit den muffigen ideologischen Schablonen der Grünen nicht recht weiter. Man braucht mehr.” Aha? Was denn, Herr Söder? “Zum Beispiel echte Maßnahmen, die tatsächlich helfen, CO2 zu reduzieren.[..]”. Ach, so! Echte Maßnahmen brauchen wir also.[…]

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