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Das Weblog von Thomas Wanhoff

Gema und Youtube: Wann endlich begehren Künstler auf?

Filed under: Allgemein — Thomaswanhoff at 9:45 am on Wednesday, April 1, 2009

Mal vorausgesetzt, dass die Geschichte um die Youtube-Forderungen der Gema ein Aprilscherz sind: Ich frage mich, wann die Künstler der Gema endlich mal aufwachen und aus diesem Verein austreten. Die Gema ist raffgierig, selbstherrlich und fördert mitnichten die Künstler, sondern behindert sie.
Es ist einlahmer, völlig überverwalterer und bürokratischer Haufen, der in seinem Elfenbeinturm sitzt, sich hinter einem meines Erachtens völlig widrigem Gesetz verschanzt und beharrlich weigert, auch nur Ansatzweise Problem zu lösen.

Ich mache gar die Gema verantwortlich dafür, dass es so viele illegale Downloads gibt. Denn es ist die Gema, die es schwer machte und macht, legal Musik zu promoten. Und ohne Promotion kein Markt, keine Verkäufe.

Musikvideos waren und sind eine Promotion für ein Album, wer also für dieses Promo auch noch Geld haben will, sollte sich mal Fragen ob nicht ein Arztbesuch fällig ist.

Ach, und ja, das hier ist keine differenzierte Analyse, die habe ich a) ohnehin schon oft genug gemacht und b) wird auch eine solche bei der Gema keiner verstehen.

Liebe Deutsche Künstler, erst wenn Euer letzter Song aus den Tauschbörsen verschwunden ist, Youtube Euer letztes Video gesperrt hat und iTunes den neuen Preisforderungen nicht nachgibt und zumacht, werden Ihr merken, dass es gar keine Plattenläden mehr gibt – und auch die Gema Euch nicht mehr ernähren kann.

2 Comments »

Pingback by Readers Edition » YouTube und das Kreuz mit der GEMA - Die User sind gespalten

April 2, 2009 @ 2:13 am

[...] den Kommentatoren hin und her geschoben. Einige wenden sich gleich ganz anderen Portalen zu oder appellieren an die betroffenen Künstler selbst. Manch User wittert dagegen eine gigantische PR-Schlacht, in der sich gegenseitig der [...]

Pingback by NormCast.de » GEMA gegen den Rest der Welt?

April 3, 2009 @ 1:09 pm

[...] hier soll keine fundierte Analyse sein, genauso wenig wie der Beitrag von Thomas Wanhoff, in dessen Fahrwasser dieser Beitrag entstanden ist und aus dem das folgende, aeusserst treffende [...]

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