Protest, aber nicht nur weil es Springer ist

Springer mahnt Anwaltskosten vom Bildblog, weil die nicht innerhalb kürzester Zeit einen kleinen lächerlichen Fehler behoben haben. Gleichwohl haben sie wohl schneller korrigiert als in der Springerzentrale jemand den Paternoster hoch- und runterfährt. Dennoch kommt Springer mit der Anwaltskohle.

Es ist lächerlich, kleinkariert und dumm. Nicht weil es Springer ist. Ich habe solche Fälle schon öfter aufgegriffen hier, immer dann wenn ein großer Konzern den kleinen Kritiker mit Anwaltsgebühren mundtot machen will. Bei Springer kommt noch eine andere Komponente hinzu: Mit dem Kampfblatt Bild hat man im eigenen Haus ein Beispiel, weil man sich einen Dreck schert ob Dinge richtig oder Falsch sind und niemals ohen Zwang Geld zahlen würde an den kleinen Mann, den man eben mal in einer Millionenauflage fälschlich durch denselben Dreck gezogen hat.

Wenn Frank Schmiechen auf Twitter auf das alte Feindbild verweist, dann muss er leider verstehen dass Springer alles tut dieses Feindbild immer wieder aufrechtzuhalten. Was um alles in der Welt hat die Anwälte geritten wegen so einer Lapalie einen Aufstand zu machen? War es denn nicht egal was Bildblog schreibt, hat man nicht gar erste Versuche einer Kommunikation versucht? Das hat eine Zeitlang meine Sympathie gehabt, ich dachte man kann wirklich dazulernen bei Springer. aber in meiner kurzen Zeit dort habe ich selbst erleben müssen, dass das immer nur Strohfeuer sind. Irgendwann zieht man sich wieder zurück hinter die Barrikaden. Von wem auch immer die errichtet wurden.

Oh, und ich folge keineswegs einem Sascha Lobo, sondern, wie oben angesprochen, versuche jene zu unterstützen, die gegen einen Großkonzern kaum eine Chance haben.

Nichts von dem was ich sage ist eine Tatsache. Es ist eine Meinung. Nur mal so für die Anwälte.

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