Workshop in Nürnberg

Fast live vom Bundesfestival Video in Nürnberg aus dem Workshop: Podcasting und Filmkritiken. Mein Part ist vorbei und ich lausche gerade Holger Twele, der über Filmkritiken spricht. Ich lerne die amerikanische Einstellung und die amerikanische Nacht, etwas über Genrekenntnisse und wie Kritiker – oft falsch – an Filme herangehen.

Seine These: Jeder glaubt es machen zu können, und das senkt das Niveau. Das Fundament fehle und die Fähigkeit, ihn einorden zu können.

Podcast könnten in die gleiche Kerbe hauen oder etwas Neues Kreatives hervorbringen.

Merke:

  • Wichtig ist der erste Eindruck, aber der soll sich auch setzen können.
  • Auf Filmart, Genre, Ort und Handlungszeit eingehen.
  • Wer sind die Darsteller? (Profis/Amateure) Sind sie glaubwürdig?
  • Kommt das Thema an und wird es vermittelt?
  • Auf die Exospition (die ersten zehn Minuten) achten
  • Hält der Film die Spannung, gibt es Anschlussfehler?
  • Gibt es Fehler in der Figurenentwicklung
  • Wie wirkt das Ende?
  • Welche Bilder werden wie gezeigt?
  • Ton und Musik
  • Wer also einen filmkritischen Podcast machen will, sollte:

  • Was über den Inhalt sagen (Was, von wem, worum geht es)
  • Wertung und Begründung der Wertung
  • Warum ist der Film zu empfehlen oder von ihm abzuraten?
  • Medium berücksichtigen: Im Audio haben Musik und Geräusche eine andere Bedeutung
  • Das Besondere des Filmes herausarbeiten, beste Dialoge, herausragendes (auf dem Mond gedreht) etc.
  • Schön der Einwand, kaum einer könne heute noch schwarz-weiß Filme, weil es keine schwarz-weiß-Filme mehr gibt. (Gemeint ist Filmmaterial)

    Mein ganz herzlicher Dank gilt Uschi Reim, die mich eingeladen und eine ganz Liebe und ganz Tolle ist!

    Top-Videonews:
    ist die Seite, mit der der Podcastverband zusammenarbeitet (vice versa)

    2 thoughts

    1. danke für das Kompliment kann ich gern zurückgeben. der Thomas ist auch ein sehr sympathischer und kompetenter Mensch.

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