Späte FAZ-Analyse zu Weblogs und so

Hach, man mag ja der alten Tante FAZ Trägheit und Innivationsfeindlichkeit vorwerfen, zumindest sicherlich nicht (mehr) jedem Trend hinterherzulaufen, aber manchmal hat sich auch recht, wenn sie allzu Gehyptes analysiert.

. Für die Mehrheit der deutschen Bevölkerung gilt immer noch: Es wird nur wahrgenommen, was in der Zeitung steht oder im Fernsehen läuft. Die Mehrheit der Deutschen bekommt von der Blogosphäre schlicht nichts mit, da können die Blogger noch so in die Tasten hauen.

Wie recht sie haben. Das vergessen auch die Blogger, die (wie ich) zurzeit und auch die nächsten Monate vornehmlich von Zeitungslesern bezahklt werden, allzu gerne.

Ja, Blogger haben nicht den Einfluss den Massenmedien haben. In Deutschland auch, weil sich zuviele mit Blogs beschäftigen statt mit anderen Dingen – vor allem “massen”-taugliche Themen – oder überhaupt Themen.

Dennoch kann ich dieses ständige “Blogger sind keine Journalisten” und “bald gibt es keien Zeitungen mehr” nicht mehr hören. Natürlich wird es weiterhin Zeitungen geben, sie werden nur anders aussehen müssen, weil die klassischen News keine ware mehr sind. Dann können Journalisten auch wieder beweisen, ob sie mehr drauf haben als Agenturmeldungen zusammenkleistern. Eine Riesenchance also.

Und Blogger sollten sich mal überlegen, warum die Top-Blogs sich nur mit sich selbst beschäftigen und eben keine Sau da draußen interessieren (dieses eingeschlossen, ich rechtfertige mich aber mit meinem Wissenschaftspodcast..)

Und eines sollten die Zeitungen auch nicht vergessen: Google hat ein gutes Gedächtnis, was Blogs angeht. Darüber kommen Nutzer auf Zeitungsseiten und auf Blogs gleichermaßen. Weil der Inhalt zählt. Und Leser sind nicht dumm: Wer demnächst was zum Thema Lufthansa und Internet an Bord sucht, wird die Boeingseite lesen, die das Ganze hochjubelt, die Zeitungsnachricht, die den Start des Dienstes verkündet und den Blogger, der mal erzählt, was das taugt.

So nicht, Berliner Zeitung!

Liebe Kollegen der Berliner Zeitung, Blogs sind kein Marketing-Instrument und Teaser-Content. Was also sollen solche Beiträge?

Am Donnerstag können Sie das Interview in der Berliner Zeitung lesen – pünktlich zum Besuch von US-Außenministerin Condoleeza Rice. Der solle Angela Merkel übrigens einmal deutlich die Meinung sagen über den Irak-Kurs Washingtons, fordert Holbrooke. Wir sind gespannt.

Weblogs und ihre Glaubwürdigkeit

Weblogs werden bereits als relativ glaubwürdig wahrgenommen. Durch ein gezieltes Ausrichten auf die von Rezipienten als wichtig erachteten Qualitätsdimensionen – wie Verlinkung der Quellen und guter Sprachstil – können Blogger ihre Glaubwürdigkeit erhöhen. Auf Grund der Ergebnisse kann davon ausgegangen werden, dass Weblogs ihre Stellung im Mediensystem weiter ausbauen können.

schreibt Lisa Sonnabend in ihren Magisterarbeit.

An Hand einer Online-Befragung wurde in der Arbeit untersucht, inwieweit Weblogs schon jetzt als glaubwürdig und qualitativ hochwertig beurteilt werden – und mit Hilfe welcher Instrumente Blogger ihre Glaubwürdigkeit steigern können.

Der Haken an der Sache:

Allerdings bleibt festzuhalten, dass an der Untersuchung im Rahmen dieser Arbeit vorwiegend Personen teilnahmen, die Weblogs sehr intensiv nutzen und diesen sehr positiv gegenüberstehen. Es wäre somit interessant, in zukünftigen Studien zu prüfen, wie Gelegenheitsleser oder – zu einem Zeitpunkt, an dem mehr Menschen geläufig ist, was Weblogs sind – Nicht-Leser die Glaubwürdigkeit von Weblogs einschätzen.

Das ist wie mit den Podcast-Studien, in denen immer die gleichen Leute befragt werden…

via katzenbach.info

Finden im Netz: Wie sich Dinge ändern

Früher, da haben die großen Medien den Menschen die Welt erklärt. Dort arbeiteten Leute, die studiert haben, die Quellenkunde kennen und wissen, wie man zusammenfasst, analysiert und aufbereitet. Heute ist das anders: Wenn die Grünen zu Weihnachten ein Video veröffentlichen, dass eine Stoiberparodie ist, kann es ihnen fast wurscht sein, ob die Medien berichten. Das zeigt folgende Statistik von Sevenload:

3473 Verweise von bayern.gruene.de (5 Seiten) (+) (-)

279 Verweise von bayern.gruene-partei.de (2 Seiten) (+) (-)

236 Klicks von http://www.ringsgwandl.com/informatives.htm
224 Klicks von http://www.openfacts4you.de/kdw/
168 Verweise von alexander-sempf.net (2 Seiten) (+) (-)

114 Klicks von http://rebellmarkt.blogger.de/stories/642898/
93 Klicks von http://www.pr-inside.com/de/pauli-affaere-stellte-hoehe…
66 Klicks von http://www.ehrensenf.de/2006/12/22/frohe-weihnachten-un…
61 Klicks von http://www.fotocommunity.de/forum/read.php?f=3&i=739210…
60 Klicks von http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2471392&r=threadview&a=1&…
59 Klicks von http://www.politikecke.de/forum/index.php?showtopic=190…
46 Klicks von http://www.asm-eu.de/2006/12/24/die-noch-geheime-neujah…
46 Klicks von http://www.welt.de/z/plog/blog.php/draussen_nur_kaennch…

Und wer heute Stoiber in Google sucht, bekommt seine Homepage, Wikipedia und dann Blogs. Erst dann kommen Bayern.de, Antenne Bayern und Spiegel.

Netzwerkjournalismus

Ein nicht uninteressanter Artikel in der Readers Edition:

Eine interessante Variation die Chancen der Weiterentwicklung von Projekten des Bürgerjournalismus auszuloten, ist es meines Erachtens von einer strikten Trennung von Profi – und Bürgerjournalismus abzusehen und den Gedanken eines Netzwerkjournalismus aufzugreifen, wie es der englische Journalist Jeff Jarvis vorschlägt.

Man sollte nur daran denken, dass zumindest in Deutschkand die meistgelesenen Blogs von Leuten stammen, die in irgendeiner Art Medienerfahrung haben.

Ach, Komm doch Combots!

Bei Klaus Eck und anderen:

Ende November 2006 hat die Deutsche Welle den Combots-Chef und Web.de-Gründer Michael Greve mit Bill Gates verglichen, was in der Blogosphäre auf einigen Widerspruch gestoßen ist. Eigentlich wäre das Ganze nicht weiter der Rede Wert gewesen, fand nur wenige Resonanz in der Bloggerwelt und hatte gerade einmal für etwas Amüsement gesorgt.

Ob Combots oder andere Web.de-Aktivitäten: Patente allein machen noch keinen Markt, und Greve ist Gates minus Geld, Kreativität und Geschäftssinn. Das ist meine Meinung, um das noch zu sagen. Das darf man doch noch in diesem Land, oder?

Lesenswert II: Will Amateurs loose their audience to big media?

via Podcasting News:

An editorial at MercuryNews.com (registration) argues that, as the popularity of Internet video booms, the popularity of amateur content will give way to big media. “Whenever a new technology makes personal expression easier, from desktop publishing in the 1980s to video sharing in 2006, denizens of Silicon Valley leap to the same conclusion: Finally, amateurs will […]

Podcastspecial bei den Blogpiloten

Ich wollte es die ganze Zeit schon bloggen: Die Blogpiloten namentich Christian Spließ machen mächtig was zum Thema Podcasting. Lesebefehl.

Aber: Als Linktipps die gerade trendigen Blogspiel und Trackback zu nehmen, finde ich langweilig.

Spannnder ist der verbundene Artikel “Verkannte Chance Podcasts”

Aber auch Zweitverwertungspodcasts haben durchaus ihre Existenzberechtigung – kommen sie doch dem fragmentiertem Medienkonsum unserer Zeit entgegen: Jeder ist sein eigener Programmchef. Allein bei Youtube kann ich mir stundenlang mein eigenes Fernsehprogramm zusammenstellen und in den Staaten stellen die Sender auch vermehrt Streamingangebote ins Netz.

Ja, was die Zweitverwertung angeht. Die romantische Darstellung von Youtube kann ich nicht teilen. Wer das als TV-Ersatz sieht, hat früher nur Florian Silbereisen gesehen.

Podcaststammtisch in Hannover

Wie praktisch: Kurz nach der Mitgliederversammlung des Poidcastverbandes gab es den ersten Podcaststammtisch in Hannover, um stylischen Spandau projekt. Die beiden Herren auf dem Bild sind David und Marcel von Technikwürze bzw. Geschichtspodcast. Schön die beiden mal getroffen zu haben, denn was sie mit dem Geschichtspodcast abliefern, ist aller erste Sahne (und geehrt fühlte ich mich, als sich David als Leser meines Blogs outete).
Podcaststammtisch Hannover
Überhaupt: Sehr nette Gespräche auch mit Thorsten (Der Ganze Rest) und vielen anderen, zum Teil aus Hannover, zum Teil weiter angereist. Dank deshalb an Carsten und Oliver, die den Stammtisch ins Leben gerufen haben.

Worum ging es inhaltlich? Die beliebten Themen wie Gema und Werbung, aber auch ganz eigene Erfahrungen mit Aufnahmesituationen, Podcast-Chancen für Händler, Hosting und alles, was das Podcasterherz so drückt.

Freue mich schon auf den nächsten Stammtisch!

StudiVZ

Don Alphonso zeigt mit ungebeugter Härte, wie man eben sehr wohl als Blogger journalistisch arbeiten kann.
Wahrscheinlich wird es ein paar Tage dauern, bis auch die klassischen Medien das Thema (gemeint ist die Gruppe der 700) aufgreifen. Vielleicht sollte Robert seine Kontakte zu den internationalen Medien spielen lassen, um das noch höher zu hängen …

Und nein, hier werden keine Arbeitsplätze von Bloggern vernichtet. Das machen die StudiVZ-Leute schon selbst (wie mit diesem Video). Bitte immer dran denken, es macht wenig Sinn, den Überbringer schlechter Nachrichten zu hängen.

Ich sollte doch meine PR-Wurzeln wieder aktivieren und meine Dienste anbieten…

ResistantX: Der Abschiedsbrief

Der Vollständigkeit halber und weil hier so viel diskutiert wird, hier noch der Abschiedbrief, der wohl authentisch ist.
Mir geht es darum, eben seine sicht der Dinge zu zeigen, nicht die Opfer vergessend, nicht das gutheißend, was er getan hat (und nein, schon gar nicht aus Sensationsgier). Vielmehr geht es mir darum, aufzuzeigen, dass man Hilferufe in Foren und anderswo vielleicht ernster nehmen sollte. Dazu gehört auch, Blogeinträge zu lesen und Youtube oder Google anzuschauen

Wenn man weiss, dass man in seinem Leben nicht mehr Glücklich werden kann, und sich von Tag zu Tag die Gründe dafür häufen, dann bleibt einem nichts anderes übrig als aus diesem Leben zu verschwinden. Und dafür habe ich mich entschieden. Es gibt vielleicht Leute die hätten weiter gemacht, hätten sich gedacht “das wird schon”, aber das wird es nicht.

Man hat mir gesagt ich muss zur Schule gehen, um für mein leben zu lernen, um später ein schönes Leben führen zu können. Aber was bringt einem das dickste Auto, das grösste Haus, die schönste Frau, wenn es letztendlich sowieso für’n Arsch ist. Wenn deine Frau beginnt
dich zu hassen, wenn dein Auto Benzin verbraucht das du nicht zahlen kannst, und wenn du niemanden hast der dich in deinem scheiss Haus besuchen kommt!

Das einzigste was ich intensiv in der Schule beigebracht bekommen habe war, das ich ein Verlierer bin. Für die ersten jahre an der GSS stimmt das sogar, ich war der Konsumgeilheit verfallen, habe danach gestrebt Freunde zu bekommen, Menschen die dich nicht als Person, sondern als Statussymbol sehen. Aber dann bin ich aufgewacht! Ich erkannte das die Welt wie sie mir erschien nicht existiert, das sie eine Illusion war, die hauptsächlich von den Medien erzeugt wurde. Ich merkte mehr und mehr in was für einer Welt ich mich befand. Eine Welt in der Geld alles regiert, selbst in der Schule ging es nur darum. Man musste das neuste Handy haben, die neusten Klamotten, und die richtigen “Freunde”. hat man eines davon nicht ist man es nicht wert beachtet zu werden. Und diese Menschen nennt man Jocks. Jocks sind alle, die meinen aufgrund von teuren Klamotten oder schönen Mädchen an der Seite über anderen zu stehen. Ich verabscheue diese Menschen, nein, ich verabscheue Menschen.

Ich habe in den 18 Jahren meines Lebens erfahren müssen, das man nur Glücklich werden kann, wenn man sich der Masse fügt, der Gesellschaft anpasst. Aber das konnte und wollte ich nicht. Ich bin frei! Niemand darf in mein Leben eingreifen, und tut er es doch hat er die Konsequenzen zu tragen! Kein Politiker hat das Recht Gesetze zu erlassen, die mir Dinge verbieten, Kein Bulle hat das Recht mir meine Waffe wegzunehmen, schon gar nicht während er seine am Gürtel trägt.

Wozu das alles? Wozu soll ich arbeiten? Damit ich mich kaputtmaloche um mit 65 in den Ruhestand zugehen und 5 Jahre später abzukratzen?Warum soll ich mich noch anstrengen irgendetwas zu erreichen, wenn es letztendlich sowieso für’n Arsch ist weil ich früher oder später krepiere? Ich kann ein Haus bauen, Kinder bekommen und was weiss ich nicht alles. Aber wozu? Das Haus wird irgendwann abgerissen, und die Kinder sterben auch mal. Was hat denn das Leben bitte für einen Sinn? Keinen! Also muss man seinem Leben einen Sinn geben, und das mache ich nicht indem ich einem überbezahlten Chef im Arsch rumkrieche oder mich von Faschisten verarschen lasse die mir erzählen wollen wir leben in einer Volksherrschaft. Nein, es gibt für mich jetzt noch eine Möglichkeit meinem Leben einen Sinn zu geben, und die werde ich nicht wie alle anderen zuvor verschwenden! Vielleicht hätte mein Leben komplett anders verlaufen können. Aber die Gesellschaft hat nunmal keinen Platz für Individualisten. Ich meine richtige Individualisten, Leute die slebst denken, und nicht solche “Ich trage ein Nietenarmband und bin alternativ” Idioten!

Ihr habt diese Schlacht begonnen, nicht ich. Meine Handlungen sind ein Resultat eurer Welt, eine Welt die mich nicht sein lassen will wie ich bin. Ihr habt euch über mich lustig gemacht, dasselbe habe ich nun mit euch getan, ich hatte nur einen ganz anderen Humor! Von 1994 bis 2003/2004 war es auch mein Bestreben, Freunde zu haben, Spass zu haben. Als ich dann 1998 auf die GSS kam, fing es an mit den Statussymbolen, Kleidung, Freunde, Handy usw.. Dann bin ich wach geworden. Mir wurde bewusst das ich mein Leben lang der Dumme für andere war, und man sich über mich lustig machte. Und ich habe mir Rache geschworen! Diese Rache wird so brutal und rücksichtslos ausgeführt werden, dass euch das Blut in den Adern gefriert. Bevor ich gehe, werde ich euch einen Denkzettel verpassen, damit mich nie wieder ein Mensch vergisst! Ich will das ihr erkennt, das niemand das Recht hat unter einem faschistischen Deckmantel aus Gesetz und Religion in fremdes Leben einzugreifen!

Ich will das sich mein Gesicht in eure Köpfe einbrennt! Ich will nicht länger davon laufen! Ich will meinen Teil zur Revolution der Ausgestossenen beitragen!

Ich will R A C H E !

Ich habe darüber nachgedacht, dass die meisten der Schüler die mich gedemütigt haben schon von der GSS abgegangen sind. Dazu habe ich zwei Dinge zu sagen:
1. Ich ging nicht nur in eine klasse, nein, ich ging auf die ganze Schule.
Die Menschen die sich auf der Schule befinden, sind in keinem Falle unschuldig! Niemand ist das! In deren Köpfen läuft das selbe Programm welches auch bei den früheren Jahrgängen lief! Ich bin der Virus der diese Programme zerstören will, es ist völlig irrelewand wo ich da anfange.
2. Ein Grossteil meiner Rache wird sich auf das Lehrpersonal richten, denn das sind Menschen die gegen meinen Willen in mein Leben eingegriffen haben, und geholfen haben mich dahin zu stellen, wo ich jetzt stehe; Auf dem Schlachtfeld! Diese Lehrer befinden sich so gut wie alle noch auf dieser verdammten schule!

Das Leben wie es heute täglich stattfindet ist wohl das armseeligste was die Welt zu bieten hat!

S.A.A.R.T. – Schule, Ausbildung, Arbeit, Rente, Tod

Das ist der Lebenslauf eines “normalen” Menschen heutzutage. Aber was ist eigentlich normal? Als normal wird das bezeichnet, was von der Gesellschaft erwartet wird. Somit werden heutzutage Punks, Penner, Mörder, Gothics, Schwule usw. als unnormal bezeichnet, weil sie den allgemeinen Vorstellungen der Gesellschaft nicht gerecht werden, können oder wollen. Ich scheiss auf euch! Jeder hat frei zu sein! Gebt jedem eine Waffe und die Probleme unter den Menschen lösen sich ohne jedliche Einmischung Dritter. Wenn jemand stirbt, dann ist er halt tot. Und? Der Tod gehört zum Leben! Kommen die Angehörigen mit dem Verlust nicht klar, können sie Selbstmord begehen, niemand hindert sie daran!

S.A.A.R.T. beginnt mit dem 6. Lebensjahr hier in Deutschland, mit der Einschulung.

Das Kind begibt sich auf seine perönliche Sozialisationsstrecke, und wird in den darauffolgenden Jahren gezwungen sich der Allgemeinheit, der Mehrheit anzupassen. Lehnt es dies ab, schalten sich Lehrer, Eltern, und nicht zuletzt die Polizei ein. Schulpflicht ist die Schönrede von Schulzwang, denn man wird ja gezwungen zur Schule zu gehen. Wer gezwungen wird, verliert ein Stück seiner Freiheit. Man wird gezwungen Steuern zu zahlen, man wird gezwungen Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, man wird gezwungen dies zu tun, man wird gewzungen das zu tun. Ergo: Keine Freiheit! Und sowas nennt man dann Volksherrschaft. Wenn das Volk hier herrschen würde, hiesse es Anarchie!

WERDET ENDLICH WACH – GEHT AUF DIE STRASSE – DAS HAT IN DEUTSCHLAND SCHONMAL FUNKTIONIERT!

Nach meiner Tat werden wieder irgendwelche fetten Politiker dumme Sprüche klopfen wie “Wir halten nun alle zusammen” oder “Wir müssen gemeinsam versuchen dies durchzustehen”. Doch das machen sie nur um Aufmerksmakeit zu bekommen, um sich selbst als die Lösung zu präsentieren. Auf der GSS war es genauso… niemals lässt sich dieses fette Stück Scheisse von Rektorin blicken, aber wenn Theater-aufführungen sind, dann steht sie als erste mit einem breiten Grinsen auf der Bühne und präsentiert sich der Masse!

Nazis, HipHoper, Türken, Staat, Staatsdiener, Gläubige…einfach alle sind zum kotzen und müssen vernichtet werden! (Den begriff “Türken” benutze ich für alle HipHopMuchels und Kleingangster; Sie kommen nach Deutschland weil die Bedingungen bei ihnen zu hause zu schlecht sind, weil Krieg ist… und dann kommen Sie nach Deutschland, dem Sozialamt der Welt, und lassne hier die Sau raus. Sie sollten alle vergast werden! Keine Juden, keine Neger, keine Holländer, aber Muchels! ICH BIN KEIN SCHEISS NAZI) Ich hasse euch und eure Art! Ihr müsst alle sterben!

Seit meinem 6. Lebensjahr wurde ich von euch allen verarscht! Nun müsst ihr dafür bezahlen!

Weil ich weiss das die Fascholizei meine Videos, Schulhefte, Tagebücher, einfach alles, nicht veröffentlichen will, habe ich das selbst in die Hand genommen.

Als letztes möchte ich den Menschen die mir was bedeuten, oder die jemals gut zu mir waren, danken, und mich für all dies Entschuldigen!

Ich bin weg…

In China da schreiben sie Blogs

Heute in der Rundschau: Mal wieder der Blick nach drüben. Während wir hier manchmal glauben, am deutschen und am englischen Wesen möge die Welt genesen, lesen die meisten Menschen chinesische und spanische Netzliteratur.

China ist zur Nation der Blogger aufgestiegen. In kurzer Zeit hat sich im Reich der Mitte die lebendigste und größte Szene mit Internet-Tagebüchern weltweit entwickelt. 34 Millionen dieser Tagebücher gibt es derzeit laut einer neuen Untersuchung des chinesischen Internet Informationszentrums. Das sind rund dreißig Mal so viele wie noch vor vier Jahren.

Der Verweis nochmals auf diesen Eintrag: In China gibt es 100.000 Podcasts. In Deutschland 2700. Andere zahlen sagen 65.000 englischsprachige.

Gerrit erklärt die Welt (des Web 2.0)

Schöne kleine Reader hat der Design-Gott Gerrit für seine Agentur (also die wo er arbeitet) zusammengefasst.

Rotzfrech hier mal der Text von der Webseite geklaut:

Ein einziges Internet-Jahr entspricht bekanntlich fünf Jahren in der restlichen Welt. Somit ist es nicht verwunderlich, dass viele Nutzer kaum noch mitkommen in der Flut von neuen Services und Online-Techniken. „Web2.0“ und „Social Software“ sind zwei Schlagworte, die seit einiger Zeit in den Medien als das nächste große Ding im Internet gehandelt werden. Die Mitarbeiter der 3st-Online-Unit fühlen sich in dieser spannenden Welt zuhause und nutzen tagtäglich moderne Online-Techniken, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Gerrit van Aaken, Webdesigner bei 3st kommunikation und erfolgreicher Blogger, hat nun die vielen Vorteile des „Neuen Web“ auf den Punkt gebracht und eine Einführung verfasst, die vor allem auf Mitarbeiter in der Unternehmenskommunikation abzielt. Sie können das dreiteilige PDF kostenlos herunterladen, ausdrucken oder am Bildschirm lesen. Selbstverständlich gestatten wir Ihnen auch, die PDFs an Ihre Bekannten und Kollegen weiterzuleiten. Viel Spaß beim Lesen!

Und hier die direkten Links
Das Neue Web, Teil 1: „Newsfeeds“ (PDF, 1 MB)

Das Neue Web, Teil 2: „Weblogs & Podcasting“ (PDF, 2 MB)

Das Neue Web, Teil 3: „Wikis“ (PDF, 1 MB)

Weblogs und Foren

Heute beim Workshop wurde ich gebeten, doch noch mal klar zu machen, was der Unterschied zwischen einem Forum und einem Weblog ist. Die Bitte ist durchaus berechtigt, immer wieder kommen diese Fragen.

Ich habe es mit einem Bild versucht:

Ein Forum ist eine große Halle, in die Leute reinkommen und rausgehen und sich dort in kleinen oder großen Grüppchen unterhalten.

Ein Weblog ist ein Hörsaal: Einer steht vorne und erzählt was, die anderen hören zu und stellen ab und an mal eine Frage.

Armes Handelsblatt: Zu viele Videokunden bei “Elektrischer Reporter”

Tja, Web 2.0 heißt nicht zwangsläufig Amateurstatus: Das wird jetzt vielleicht auch das Handelsblatt gelernt haben. Das schicken Sie Mario Sixtus als elektrischen Reporter los, und schon versagen die Videoserver ihren Dienst. Das ist schlicht peinlich, ich erwarte da mehr von einem Medienkonzern (man möge ich mich schon bald an meinen Worten messen…)

Wie bitte soll das der Marke Handelsblatt dienen? Sorry, wir machen tolle Sachen, kriegen das aber nicht in den Griff? Oder weiß man, dass die Videogucker eh keine Leser sind, solche Aktionen eher mittelfristig und bewusst als Spielwiese gedacht sind. Die Ironie: Da schreibt man mal nicht “beta” und schon isses “beta”.

Lobenswert ist die CC-Lizenz, auch wenn ich immer schmunzeln muss, wenn Unternehmen ihre Inhalte dann “NonCommercial” zur Verfügung stellen. Trotzdem: Richtig so.

Den Inhalt beschreibe ich hier bewusst nicht, das haben andere schon gemacht.

UPDATE: Ich schau gerade die OMD-Videos: Sach ma, sind die mit nem Handy gemacht? Ich glaubs nicht…

Der Kulturkrieg

Universal Music auf der Jagd (BOO)

“Die herbstliche Jagdsaison ist erföffnet. Nachdem man reichlich Raubkopierer erlegt hat, wendet man sich nun grösseren Tieren zu. Jetzt werden die Web-Portale bejagt. An erster Stelle stehen YouTube und MySpace.” schreibt Boo-Company.

Ich hätte nicht wenig Lust zu hoffen, dass hier eine kleine sozial-kulturelle Revolution im Kampf um kuturelle Güter ihren Kampf beginnt. Da nehmen sich Hundertausende Inhalte (die sie über Konsumkosten und GEZ ohnehin of schon bezahlt haben) und verwursteln die im Netz. Und jetzt kommen die Große und schießen auf die Demonstranten. Wirklich kein Platz des himmlischen Friedens, das Netz.

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