Blogging from the CES Las Vegas

Es ist mal eben die weltgrĂ¶ĂŸte Elektronikshow, auf der ich gerade weile, und sie ist gespickt mit Neuheiten und GerĂ€ten, die wir in Deutschland erst spĂ€ter in diesem Jahr sehen dĂŒrfen. Dem Motorola 1200 zum Beispiel, einem neuen Handy.

Heute haben die Yahoo-Leute den Yahoo-Go-Mobile service vorgestellt – promimente Hilfe gab es von Tom Cruise, der ein wenig Werbung fĂŒr Mission Impossible machen dĂŒrfte.


Mehr kommt spĂ€ter…

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Der Fall Heidi Klum- Teil 2

Da könnte die Sache doch noch nach hintenlosgehen: Der vermeintliche Brief von Papa Klum an den Werbeblogger (auch hier schon geschrieben) hat bereits fĂŒr große Aufmerksamkeit in der Blogosphere gesorgt – und die Geschichte wird bei Google auf Platz 4 gerankt.

Wenn Herr Klum die Mail an den Werbeblogger wirklich geschrieben hat (und alles deutet darauf hin), um die Marke zu schĂŒtzen, dann sollte Heidi ihn entlassen. Denn noch so ein paar Mails, und die Heidi Klum GmbH ist raus aus der ersten Googleseite.

Bei Technorati hat er schon verloren.

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Bloglines weg – Plan B Google

Schnief, Bloglines hat den ganzen Tag schon mit einem Hardware Database Problem zu kĂ€mpfen – das klingt nicht gut. Gut dagegen ist, dass ich einst meine Feeds mal dem Google Reader zu essen gegeben habe. Eigentlich hatte ich mich geĂ€rgert, dass ich da offensichtlich einmal abonnierte Feeds nicht mehr löschen kann – jetzt rettet mich das ĂŒber den Tag. Wobei Bloglines immer noch Klassen besser ist.

UPDATE: Scheint schlimmer zu sein als gedacht. “We’ve had a database multiple hardware failure. We’ll update this when we have more information.”

UPDATE2: 17 Uhr, die Welt ist wieder so, wie sie vorher war. Alles ist gut. Hal legt sich schlafen. Wird er trÀumen?

Zensur findet statt, wenn Heidi Kaluma (die “a”s bitte streichen) es so will

Es gibt da so ein Model, das meint, die Zensur fĂŒr ihre GeschĂ€ft zu nutzen: Denn wenn immer man den Namen Heidi Klum schreibt, soll man zahlen. So schreibt es Papa Klum unter anderem dem Werbeblogger. Der Shopblogger hat gar eine Aufforderung bekommen, de Namen “Sozialgericht Bremen” nicht mehr zu verwenden.
Das muss man sich mal reinziehen: DemnĂ€chst lĂ€sst einer alle Begriffe der deutschen Sprache schĂŒtzen – und alle Namen. Wo sind wir denn? Kann mich mal bitte einer kneifen damit ich aufwache?

Bei meiner Zeitung berichten wir stĂ€ndig ĂŒber Frau Klum (was wir jetzt wohl nicht mehr machen sollten, weniger wegen ihre schreibenden Vaters als aus grundsĂ€tzlichen Überlegungen. Denn ein Großteil des Marktwertes haben wir – die Medien – geschaffen. DafĂŒr sollten wir eigentlich Frau Klum eine Rechnung stellen.)

Liebe RechtsanwĂ€lte, da ihr ja so schlecht bezahlt werden, dass ihr zu solchen maffiösen Methoden greifen mĂŒsst, solltet ihr doch ĂŒberlegen, ob das schlau ist. Denn demnĂ€chst verdient ihr wohl noch weniger Geld und werdet Hartz IV-FĂ€lle. Und dann werdet ihr drum betteln, fĂŒr 1,50 Euro meinen Rasen mĂ€hen zu dĂŒrfen. Aber ich werde nein sagen – soll es doch der Pole aus er Nachbarschaft machen. Dem geb ich dann auch gerne 5 Euro die Stunde.

Traumschiff und Schleichwerbung

Da regt sich halb Deutschland auf ĂŒber Schleichwerbung im Tatort und sieht den Wald vor lauter BĂ€umen nicht. Ich denke, in einer Folge Traumschiff ist manchmal mehr Schleichwerbung drin als Dialoge.

Zum Beispiel: Szene in einem Hotel natĂŒrlich an der Rezeption des Swiss Hotels in Singapur, wo man den Schriftzug besonders gut sieht. Das GetrĂ€nk im Raffles sollte auch nicht fehlen.

Man kann irgendeinen Schokoriegel nehmen, kann den auch irgendwie einpacken: oder man nimmt eine Schokokugel in goldenem Krispelpapier. Zufall, wer an Rocher denkt.

Über die eingespielten Videos der FremdenverkehrsĂ€mter lacht die Reisebranche schon seit Jahren. Und wĂ€hrend eines Tages Landausflug werden grundsĂ€tzlich die Highlights gezeigt – gleich, welche Entfernungen zurĂŒckzulegen sind. So zum Beispiel die kleinen EindrĂŒcke aus Bali – schon am Weitwinkel und der QualitĂ€t zu erkennen.  Und in der Tat stehen irgendwo immer ein paar TĂ€nzerinnen rum

Am Tanah Lot hat man dann auch im Nirvana Resort drehen dĂŒrfen. Wohl eines der teuersten auf Bali. Witzigerweise ist in der Folge ein Paar wĂ€hrend des Landausfluges den ganzen Tag in diesem Hotel.

Ach ja, die MS Deutschland sollte man nicht vergessen. Die kann man auch auch im wirklichen Leben buchen…

Den Auftraggebern weniger gefallen habe dĂŒrfte, dass plötzlich gefĂ€hrliche Manta-Rochen  auftauchten – die mĂŒssten wohl aus der SĂŒdsee rĂŒbergekommen sein.

Ach so lieber Regisseur: spitzlich von hinten ist ja ganz schön und gut, aber nicht in jeder Szene und bitte aus der gleichen Richtung. Zwei Sonnen gibt es in unserem Sternensystem noch nicht.

UPDATE: Irgendwie schein die Bild an dem Thema dranzusein. Wir sehen weiter…

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Was ist Digital Lifestyle?

Dieser Frage nachzugehen hab ich die Ehre, gemeinsam mit Nicole Simon und Frank Tentler. Wir wurde sozusagen auserkoren, ein paar der Speaker fĂŒr den Digital Lifestyle Day zu interviewen. Auch, weil Nicole einen Superjob in PAris gemacht und Frank und ich wohl auch nicht ganz unbekannt sind.

Das Ganze gibt es dann als Pre-Conference-Podcast (nein, das ist noch nicht die endgĂŒltige Adresse.) Am DLD06 werden wir natĂŒrlich auch sein. Dazu wird auch noch Peter Löser stoßen, womit wir den Podcastverband an diesem Ereignis doch hervorragend vertreten.

Die Speakers-List (Auszug) liest sich schon mal ordentlich:
* Paul van Dyk
* Daniel Dubno (CBS)
* Ted Cohen (EMI)
* George Dyson
* Esther Dyson
* Gerhard Florin (EA)
* Pascal Cagni (Apple)
* Lars Hinrichs (PlazesOpenBC, sorry)
* Dan Gillmor
* Rudolf Gröger
* Georg Kofler
* LoĂŻc Le Meur
* Thomas Middelhoff
* Kevin Slavin (areacode)
* Peter Sloterdijk

Das GesprĂ€ch mit EstherDyson ist schon mal im Kasten, und Daniel Dubno will sich auf der CES in Las Vegas fĂŒr mich Zeit nehmen. (Ach, so einen Satz mal schreiben zu dĂŒrfen…)

Dann wolen wir doch mal sehen, ob wir a) international zeigen können, was wir podcastmĂ€ĂŸig hier in Deutschland draufhaben und b) in Deutschland zeigen können, wie wichtig dasThema ist.

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