Bangkok: Leben hinter Mauern

Unser Haus in Bangkok

Wir leben hier in Bangkok hinter Mauern. Auf Englisch sagt man Compound, auf Thai Muu Ban, und ich weiß gar nicht ob es ein deutsches Wort dafür gibt. Reihenhaussiedlung trifft es am besten, nur haben die meistens keinen eigenen Sicherheitsdienst und Fitness-Center. Wir schon. Wohnanlage klingt nach Senioren.

Der wesentlich Grund in einen Compound zu ziehen waren unsere Hunde. Wenn man in Bangkok wohnt, dann kann man eigentlich vergessen, mit seinen Hunden rauszugehen. Entweder man wohnt an einer Hauptverkehrsstraße, an der die Bürgersteige von Händlern vollgestellt sind, oder man wohnt in einer Nebenstraße, in der etwa 300000000 Straßenhunde wohnen. Für die meisten Hundebesitzer bleibt da nur großer Garten oder eben Compound.

Pool area

Der Vorteil hier ist, dass wir in aller Ruhe mit den Hunden (wir haben vier) spazieren gehen können, ohne das Autos vorbei rasen oder eben Straßenhunde uns das Leben schwer machen. Nicht dass das hier falsch verstanden wird: Wir haben nichts gegen Straßenhunde, drei von unseren Hunden sind solche. Nur sind die Soi dogs hier eben extrem territorial, und wir haben wenig Lust jeden Morgen irgendwelche Streitereien zu schlichten. In Laos war die Zahl der Hunde übersichtlich, und vor allem waren sie nicht alle auf einem Haufen.

Ein anderer Grund für den Compound ist die Ruhe. Wir wohnen in Samut Prakan, was technisch die Nachbarprovinz zu Bangkok ist. Dennoch ist das Leben hier noch quirlig genug, und wenn wir unseren Muu Ban verlassen, sind wir mitten im Stadtleben. Aber hier drinnen, hinter den Mauern, ist es ruhig. Das braucht man, wenn man in Bangkok wohnt. (Deshalb haben wir Phu My Hung in Saigon zu geliebt, da war das ähnlich).

Und schließlich ist da noch die Sicherheit. Ein Muu Ban hat ein großes Tor mit Sicherheitsdienst und Schranken. Wer hier rein will und hier nicht wohnt, muss seine ID abgeben. Er wird von der Security zum Haus geleitet. Im Compound verteilt sind vier weitere Sicherheitsposten. Die passen nicht nur auf, sondern rufen mir auch ein Taxi oder Mototaxi. (Einer kommt aus dem Isaan, Nordosten Thailands. Bei ihm kann ich mit meinen Lao-Kenntnissen protzen.)

Dass wir eine sehr schöne Poolanlage haben und in Fitnesscenter, dass hier alles sauber ist, weil die Anlage Heerscharen von Gärtnern beschäftigt, sind weitere Pluspunkte.

Park in our compound

Manche Expats mögen sagen, das sei nicht authentisch (wobei ich mich frage, ob sie das auch zu den überwiegend thailändischen Nachbarn hier sagen), oder es sei nicht mitten in der Stadt. Letzteres ist Absicht: Es ist billiger, ruhiger, und wir können mit der S-Bahn in 30 Minuten in Downtown Bangkok sein. Das haben wir von Königstein nach Frankfurt auch gebraucht.

Ach so, die Lage ist übrigens auch gut: Central Bangna, Paradise Park und Mega Bangna sind Shoppingsmalls in unmittelbarer Nähe, der Flughafen ist 30 Minuten entfernt, Krankenhäuser, Supermärkte, Tierärzte und Starbucks haben wir auch um uns herum. Wer braucht da schon Thong Lor?

Vientianale 2013 short film contest: Mein Film wurde Zweiter

Ein wenig stolz bin ich schon, vor allem auf die Leute, die den Film (mit)gemacht haben. Die Mühe hat sich gelohnt, die Idee wurde belohnt und Forever gewann den zweiten Preis bei der Vientianale. (Und 4 Millionen Kip, das sind immerhin 500 Dollar!)
Ich habe hier auf Englisch meine Dankesworte geschrieben, in diesem Blog nur noch dieses.

Auch wenn es in Laos schwer ist, irgend etwas zu realisieren, die Leute langsam und manchmal einfach nur faul sind, es an Leidenschaft und Verantwortungsgefühl fehlt: Mein Film beweist das Gegenteil. Alle Teammitglieder waren pünktlich um 8 Uhr bei mir, alle hielten durch bis zum Ende, waren fokkusiert und die meisten Szenen konnten wir in einem Shot drehen – und das obwohl alle Amateure waren und noch nie in einem Film mitgemacht haben. Und nur 2 in der Crew sprechen English, Nin, mein Kameramann und Phak, die Hauptdarstellerin.

Es scheint, dass wenn man das richtige Projekt hat und die Leute Spass dabei haben, man doch Sachen gebacken bekommt. In diesem Fall hat es ich wirklich gelohnt.

Und nun, viel Spaß mit dem Film:

Was Ich nicht vermissen werde….

Es gibt so ein paar Dinge die ich nicht vermissen werde wenn wir in Thailand wohnen. Den Staub, der hier überall ist. Den Mangel an Supermärkten in denen es alles gibt. Die Faulheit vieler hier, die einsam als Kultur verkauft wird. Die Gutmenschen, die den Menschen helfen wollen und dabei genau mit denen zusammenarbeiten die dafür verantwortlich sind dass die Menschen leiden.

Vermissen werde ich ein paar Menschen die ich schätzen gelernt habe, und solche die mir ans Herz gewachsen sind. Vermissen werde ich Klebreis und Laotisches Laap und Bier.

Umzug: Ich, nicht das Blog

Nur mal so als Ankündigung: Ab April wird es hier weniger aus Laos, dafür mehr aus Thailand zu lesen geben (auch wenn die meisten Artikel immer noch drüben in meinen Blogspotblogs stehen). Wir ziehen mal wieder um. Drei Jahre Laos sind wirklich genug, und fast 6 Jahre kommunistische Länder (Kambodscha ist de facto so) reichen auch. Thailand is zwar nicht der publizistischen Freiheit bester Freund, aber weitaus besser in der Lebensqualität. Mal wieder ein richtiges Krankenhaus in der Nähe zu haben ist ja auch was. Oder mal richtige Straßen. Oder keine Feuer entlang der Straße, mit denen die Leute ihren Müll verbrennen. Wir werden in Bangkok wohnen, nicht gerade downtown, sondern ein wenig außerhalb, haben es aber gerade mal 10 Minuten zur S-Bahn. Und ja, ein Gästezimmer haben wir auch!

Nur wer eine richtige Reise macht, hat was zu erzählen

Ich bin ja nun wirklich weit gereist, und ich muss sagen, dass man ein Land nur dann kennenlernen kann, wenn man sich dort längere Zeit aufhält. Ich habe es einfach, weil ich in den Ländern, in denen andere Urlaub machen, lebe. Aber Ich war auch lange auf der anderen Seite und die beste Art zu Reisen war immer, mindestens 2-wöchige Rundreisen zu machen. Natürlich wird man auch hier nur die Highlights eines Landes sehen, aber manchmal ist auch der Weg das Ziel. Vor allem die Überlandfahrten in der Türkei oder in Südostasien haben mir einen Einblick gegeben wie es es fernab der touristischen Hotspots aussieht.
Bagan
In den USA war ich oft in New York und Washington D.C., aber so richtig gefallen hat mir eine Rundreise von Washington nach Boston entlang der Ostküste. Ähnlich war das auch in Australien: Wir sind von Melbourne nach Sydney gefahren und haben unterwegs in kleinen Städten in kleinen Bed-and-Breakfast-Pensionen übernachtet. Das hat unser Bild von Australien sehr nachhaltig verändert.
Gerade die Erfahrungen die man zwischen zwei Städten macht, in kleinen Dörfern, an einem Obststand, auf einem lokalen Markt sind das Salz in der Suppe einer Reise.
Viele Touristen suchen sich EIN Ziel aus und bleiben dort 2 Wochen. Wie langweilig. Ich war unendlich viele Male in Thailand, aber ich war noch nie in Pukhet oder Patthaya (dafür aber auf Kho Samui für ein paar Tage). So richtig genossen habe ich aber unsere Reise von Bangkok aus in den Nordosten, das sogenannte Isaan-Gebiet, wo wir das ländliche und ursprüngliche Thailand kennengelernt haben.
Ein anderen Beispiel ist Buthan: Dort wird man zu Recht geradezu genötigt, einmal quer durchs Land zu fahren, und wir haben es nicht bereut. Oder sogar Bali: Wer dort seine Zeit nur in Kuta Beach verbringt, verschwendet sie: Ubud und Lovina im Norden sind nicht weit weg, geben dem Reisenden aber ein weitaus umfassenderes Bild der Insel. Man hat Myanmar nicht gesehen wenn man nicht in Bagan und Mandalay war, und Sri Lanka ohne Candy sollte man gar nicht erst in Erwägung ziehen.

Rundreisen müssen nicht Rentergruppen sein: Die Gruppenreisen die ich mitgemacht habe waren bunt gemischt. Und außerdem kann man sich heute Rundreisen auch individiuell zusammenstellen: Alle großen Reiseveranstalter bieten heute Reisen für FITs (Foreign Individual Travellers) an und schneidern einem einen solchen Urlaub maßgerecht.

Fall Sombath Somphone: Stellungnahme der deutschen Bundesregierung

Es tut sich was: Nachdem der deutsche Botschafter Robert von Rimscha in seiner Jahresbotschaft an die deutsche Gemeinde den Fall des laotischen Aktivisten Sombath Somphone zum Mittelpunkt gemacht hat (Danke dafür), hat jetzt auch die deutsche Bundesregierung eine Stellungnahme herausgegeben:

Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik, Markus Löning, sagte heute (22.12.2012):*

“Ich bin wegen des Verschwindens von *Sombath Somphone* in Laos seit dem 15. Dezember tief besorgt.

Herr Sombath Somphone ist ein auch in Deutschland besonders geachteter Vertreter der laotischen Zivilgesellschaft, der als wichtigster Initiator, Organisator und Ideengeber des bedeutendsten Europäisch-Asiatischen Zivilgesellschaftsforums überhaupt — des Asia-Europe People`s Forum Mitte Oktober 2012 — maßgeblich zum Dialog zwischen den Bürgern Europas und Asiens beigetragen hat.

Sombath Somphone erhielt 2005 den auch als “Asien-Nobelpreis” betrachteten, weltweit höchst respektierten “Ramon Magsaysay Award for Community Leadership”. Grund hierfür waren seine schon damals unermüdlichen Bemühungen für eine nachhaltige Entwicklung in Laos durch Ausbildung und Motivation der laotischen Jugend. Er setzt sich zudem vorbildlich für Armutsbekämpfung und Partizipation der dörflichen Bevölkerung ein.

Ich rufe die laotischen Behörden auf, alles in ihrer Macht stehende zur Aufklärung des Verbleibs von Sombath Somphone zu tun, um eine schnelle und sichere Rückkehr zu seiner Familie zu ermöglichen.”

Pressereferat, Auswärtiges Amt, Berlin

Sombaths Verschwinden (ich kenne ihn) ist keine simple Entführung, auch wenn die laotischen Behörden das so gerne hätten. Er wurde von der Verkehrspolizei zu einer angeblichen Routinekontrolle gestoppt, dann aber kam ein Mann mit einer Motorrad, der dann Sombaths Jeep wegfuhr. Einige Minuten später kam ein Pickup, in den Sombath einstieg. Es gibt Aufnahmen einer Verkehrskamera, die zeigen, dass Sombath offensichtlich ohne Gewalteinwirkung einsteigt. Er hätte bei einer echten Entführung sicherlich die neben ihm stehenden Polizisten angesprochen. Dass dies nicht geschah, läßt nur den einen Schluss zu, dass es staatliche Organe waren, die ihn mitnahmen.
Dass die laotische Regierung schweigt, zeigt, dass etwas faul ist. Entweder ist Sombath einem “rogue official” zum Opfer gefallen, der nicht im Sinne der Regierung handelte, oder aber er ist in Gewahrsam, und die Regierung versucht Gras über die Sache wachsen zu lassen.
Ich kann nur hoffen, dass neben Worten auch Taten folgen: Immerhin fließt eine Menge Geld nach Laos, und ein Teil dieses Geldes auch in die Taschen der Regierung, da gerade die GIZ Projekte immer gemeinsame Projekte sind.

Schweizer Entwicklungshilfe Chefin aus Laos rausgeworfen

Hallo deutsche Journalisten, dieses Thema wird nicht in Eurem Ticker aufgefallen sein (wenn es denn überhaupt drinnen war), aber man könnte ja mal recherchieren, wie deutsche Entwicklungshilfe-Organisationen, und vor allem die GIZ, zum Thema Land disputes stehen und wie sie sich verhalten.

Laos has expelled the outspoken head of a major Swiss charity for criticizing the government, an official from the secretive communist country said on Monday.
http://www.thelocal.ch/page/view/laos-expels-swiss-charity-director#.UMcd0Ip4ZEA

Wer möchte, kann von mir Hintergrundmaterial bekommen.

Animal Rescue Center in Laos braucht Hilfe (aka Spenden)

Liebe Leser und Freunde, ich brauche Eure Hilfe. Zusammen mit einem Bekannten aus England wollen wir in Laos der erste Tierheim aufbauen. Wir haben bereits einen Sponsor gefunden, der für uns Land kauft und das überträgt. Wir haben eine Firma gegründet, die das Animal Rescue Center Laos betreiben wird.

Warum eine Firma?
Zum einen, weil das in Laos schneller geht als eine gemeinnützige Organisation zu gründen. Und wir wollten nicht ein Jahr oder länger warten. Ein anderer Grund ist, dass wir als Firma unabhängiger sind. Als gemeinnützige Organisation müssen wir eng mit der Regierung zusammenarbeiten, was vor allem Gefallen finanzieller Art bedeuten würde, aber auch der Regierung Mitsprache einräumt (offizielle oder auch indirekt). Das wollen wir vermeiden.

Wir werden einen kommerziellen Bereich haben, ein Hunde-Hotel, dass das RescueCenter mitfinanziert.

Unser Plan ist es, ein Center aufzubauen, im dem wir Hunde, Katzen, Hasen und Pferde aufnehmen können. Wir werden schon bald eine temporäre Lösung haben, wo wir die ersten Kennels für Hunde bauen können.

Was wir brauchen, sind Spenden. Diese werden ausschliesslich für das Center verwendet. In der ersten Phase sind das Miete für ein Haus mit Gelände in der Übergangsphase (etwa 250 USD/Monat), Baumaterial für Gehege und Zäune, Futter.

Da wir in Laos keinen Paypalaccount einrichten können, der Spenden erlaubt, geht das über meinen Account. Auf der Website http://www.animalrescuecenterlaos.org haben wir einen Button eingerichtet, der direkt zur Spendenseite bei Paypal führt.

Vielen Dank fürs Lesen und fürs Weitersagen.

Frohe Weihnachten nach Deutschland!

Von wegen freie Meinungsäußerung

Nur mal weil ich es eben bei VOA gehört habe: Jeder Staat hat so seine Achillesferse in Sachen freie Meinungsäußerung. In Südkorea komm man in den Knast wenn man Propaganda für den Nachbarn im Norden macht. Da reicht es schon wenn man nur einen Tweet eines Pro-Nordkorea-Twitterers retweetet. In Amerika kommt man in den Knast wenn man Al-Kaida gut findet. Im Iran gibt es mindestens Gefängnis wenn man Amerika gut findet. In Pakistan bekommt man eine Kugel in den Kopf wenn man die Schule gut findet. In dem Land in dem ich lebe ist jede Kritik an der Partei tabu. Jedes Land hat mindestens ein Tabuthema. In Deutschland ist das Hitler und die NSDAP: Man darf nicht “Heil Hitler” sagen.

Nur: Heisst denn freie Meinungsäußerung nicht dass sie eben bedingungslos ist, zumindest wenn es um die Wahl der Themen geht. Wer es ernst meint mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung, der erlaubt auch Heil Hitler. Denn ansonsten ist das Tor offen für weitere Einschränkungen, natürlich immer im Dienst der guten Sache.

Ein paar Worte zum ASEAN Gipfel und Amerikas Rolle in Asien

Ich mag es nicht nochmal auf Deutsch schreiben, deswegen die Originalversion hier:

The ASEAN summit in Phnom Penh had two important tasks: Human rights and the situation in the South China Sea. Cambodia as the host failed two times: The human rights declaration is far from what is needed and isn’t helping activists at all. It basically writes down the status quo for most countries in ASEAN, where torture, unjustice and a weak legal system is still the standard. No wonder that Cambodia, having a long rap sheet in human rights, wasn’t pushing for more.

More important for the strategic role of South-East Asia is of course the South China Sea with it’s natural ressources. China basically claims the whole area as it’s own territory, while the Philippines and Vietnam disagree. But China has it’s own way of diplomacy: It won’t talk to all, instead it insists in bilateral talks. It tries to outplay the ASEAN countries, and the the way it does it is with pressure and money. That works very well for Cambodia, the ASEAN chair, whose dictator Hun Sen is after the death of former King Sihanouk even closer with his friends in Bejing.

So the Cambodia government failed also with this issue. Instead of bringing the ASEAN countries closer together and unite them, it’s role was to support the separation managed by China.

But something else happend: Although President Barack Obama came to the summit for the second time, he made a stop in Myanmar before for the first time. Actually he was the first US-President ever to visit the country. Why he came? To set a statement, mainly to China. It says “We are here and we take the competition”.

The US knows that the importance of the middle-east is fading. Recent research showed that the US can be independet from Arab oil in a decade. The Palestin-Israel conflict is annoying and doesn’t come to any solution. The new markets and big players are in Asia. That’s why Obama is looking for allies, trying to strenght assisting ties and reviving old relations.

He can count on the Philippines, a long standing partner. Malaysia, Indonesia and Brunei are muslim countries, but moderate, and they don’t like China at all. For them, it is Asia first, but second maybe America more than China. Vietnam had already issues with China, and the South China Sea conflict doesn’t make it better. They agreed recently to accept military support from the US.

Thailand is trying to be polite and neutral. At least this is what the government does. Laos is already becoming a Chinese puppet, and so is Cambodia. But both are the poorest and least important countries.

Beside the governments, there are the people. Obama mentioned in his speech in Yangon that the most important and difficult job is not being president, but a citizen. Al his remarks about freedom and dignity and respect was targeting the common people.

What America always did very successfully was selling a life style. And it works pretty good. You won’t see people standing on the street with signs “I love Hu Jintao” or “We love Wen Jiabao” (unless they are forced to). You won’t see local activists demanding the Chinese premier to help them in environmental or human rights issues. But they do it when Obama comes. And they do it because he sells hope and the American way of life. This is what the people want.

Of course, reality in term of human rights isn’t anymore what it was in the US. They just renamed “polical prisoners” to “terrorists” and all of a sudden everything is fine. They did not limit the freedom of speeach but instead installed the Patriot Act. The US is becoming more and more repressive, basically for the same reason regimes always become: The ruling relite doesn’t want to share it’s privilegies with too many others.

But still people trust America more than China. And Myanmar plays an important role. It’s government is begging the west for more engagement, because they know if China wins, the old guys will come back and all the efforts for opening and more freedom will be set back.

The common people already made a decision: Their own country first, ASEAN next. But when it comes to a lifestyle, then it is the western way of living. Not just in terms of consumer goods (and safety of products), but also in freedom of speech and human rights.

Again Asia will the stage for the competiton of ideas. Let’s just hope this time it will remain a competition and not becoming a fight again.

Spracheingabe: Das nächste wirklich große Ding

Seit einiger Zeit benutze ich immer häufiger Serie Siri und auch nicht auf meinem iPhone. Ich möchte für ein Verwirklichungwissen wie Spracheingabe funktioniert. Das bedeutet viele tweets, Facebook Updates aber auch dieser Blogbeitrag sind mit Spracheingabe geschrieben. Der Vorteil: Ich muss nicht mehr tippen, was auf einem iPhone auch was war sehr schwierig ist. Da ich älter kann auch nicht mehr so Gut sehen und brauche deshalb jedes Mal meine Brille, was etwas umständlich ist, wenn man ein Telefon bedienen will.

Gerade die mobilen Services von Google sind sehr gut, was Spracheingabe angeht. Dieser Beitrag wird geschrieben mit der Spracheingabe von meinem MacBook Pro, ich muss zwar immer noch etwas verbessern, aber es ist auf jeden Fall einfacher als tippen. Aber: es ist eine Gewöhnungssache. Ich tue mich immer noch schwer mit Diktieren und mit dem Formulieren der Gedanken beim sprechen. Das kann auch daran liegen, dass ich das Tippen als Journalist gewohnt bin. Ich habe früher nie diktiert, Lokal-Journalisten haben keine Sekretärin.

Ein Problem, das ich noch habe, ist die Spracheingabe in der Öffentlichkeit. Für mich ist es immer noch seltsam neben meiner Frau zu sitzen und Tweets zu verschicken. Auch wenn es sicherlich genauso unhöflich ist ohne Spracheingabe neben meiner Frau zu sitzen und dabei zu treten tweeten.

Aber: die Spracheingabe macht viele Dinge einfacher. Es ist eine Frage der Gewöhnung, so wie wahr wie das Tablett eine Frage der Gewöhnung bei der Eingabe war. Viele Leute sagten sie können nicht schreiben, wenn sie die Finger nur auf ein Stück Glas legen. Mittlerweile hat sich das Problem erledigt.

Was sicherlich noch stört ist die online Anbindung. Wir brauchen mobile Endgeräte wie auch Laptops, die unabhängig von einer Internetverbindung Spracheingabe verstehen. Es ist mitnichten so das über all woran das Internet mobil verfügbar ist. Wer einmal von Hamburg oder von Hannover nach Berlin gefahren ist, der weiß, was ich meine. Im übrigen ist das Thema online Verbindung kein wirkliches Thema für mich in Laos. Ich habe 3G/LTE über alle hier in der Hauptstadt.

Ein anderes Problem: ich muss immer noch irgendwie mein Gerät in die Hand nehmen. Ich muss irgend ein irgendeinen Knopf drücken, um die Spracheingabe zu aktivieren. Ich glaube eindeutig Android hat mittlerweile eine Spracherkennung, aber ich habe dabei meint der Lecks CS dreihatte mit meinem Galaxy S3 immer wieder Probleme, die verschiedenen Features zu aktivieren. Vielleicht kann ich da jemand aufklären was es da schon gibt. Bei meinem iPhone muss ich auf jeden Fall immer noch den Button drücken. OppermannAuf meinem MacBook Pro muss ich zweimal Funktion drücken.

Ich habe Ihrenim Beitrag mal einige Stellen durchgestrichen widersprachtdie das System falsch erkannt hat. Das sind immer noch einiges. Aber ich glaube wir sind schon viel weiter als Stress TrächtigkeitDragon Dictate mal war. Auch wenn das immer noch von entleerteder Engine her die beste Spracherkennung ist.

Ich glaube wir werden in Zukunft noch viel mehr über Spracherkennung und Hilfe Nowsteuern. Das kann irgendwann auch eine Mikrowelle oder ein Kühlschrank sein. Aber für die nächste Zeit werden es erstmal Mobiltelefone, Smartphones und Computer sein.

Somewhere in Vientiane

Somewhere in Vientiane by thomaswanhoff
Somewhere in Vientiane, a photo by thomaswanhoff on Flickr.

Solche Bilder kann man überall in Vientiane machen. Man muss nur von der Hauptstrasse nach rechts oder links schauen und schon hört es mit dem Hauptstadtfeeling (wenn es das überhaupt gibt) auf. Und mit den asphaltierten Strassen. Dieser Weg hier führt zu ein paar kleinen Hütten, in denen eher arme Laoten leben. Mitten im so genannten Diplomatenviertel, schräg gegenüber der Deutschen Botschaft und gleich neben einem Tempel.
Natürlich hat es etwas romantisches., aber wer diese Menschen fragt, ob sie vielleicht eine bessere Straße, eine Anschluss an die Abwasserversorgung und vielleicht ein gemauertes Haus haben wollen, wird eine sehr eindeutige Antwort bekommen. Nämlich ein klares Ja.,

Vang Vieng in Laos: Tot, und das ist gut so

Die Berichte aus Vang Vieng in Laos sind etwas widersprüchlich, ob es nun der Präsident war oder der Premierminister, der nach Vang Vieng kam, einig ist man sich aber über das Ergebnis: Die lauten Bars am Fluss sind geschlossen, die Stadt ist so ruhig und verträumt wie sie eigentlich sein sollte. Der Ort drei Stunden entfernt von der Hauptstadt hatte viele junge Leute angezogen, auch Wiederholer, die getreu dem Motto “nach Asien immer wieder gerne” ins Flugzeug stiegen und den Fernen Osten erkundeten.
Riverview from Hotel Ban Sabei in Vang Vieng

Jetzt lohnt sich das erst recht: Denn Vang Vieng hat die Chance, seinen eigenen Charme fernab der Sauf- und Drogenorgien zu entwickelt. Jetzt wo die Springbreaker weg sind, ist wieder Platz für solche Touristen, denen die Schönheit der Landschaft wichtig ist und nicht die der Bettgenossin.

Barbara Lanz von der Schweizer Illustrierten war gerade in Laos und hat hervorragend ironisch beschrieben, was sie in Vang Vieng und Vientiane erlebt hat. Die Backpacker sind weg, was bleibt ist ein Minimart. (Lesenswert auch ihr Bericht über Vientiane)

Eigentlich ist es mehr: Man kann die Höhlen erkunden, mit dem Kajak fahren, wandern gehen oder Rad fahren. Die Hotellage ist gut, von günstig bis sehr teuer (aber eben auch mit Luxusausstattung) ist alles zu haben. Vang Vieng hat das Zeug ein neues Highlight in Laos zu werden, wenn jetzt die lokalen Geschäftsleute investieren und ihre Shops und Restaurants upgraden.

Pho Küche

  by thomaswanhoff
, a photo by thomaswanhoff on Flickr.

Das hier ist der “Herd” meiner Nachbarin Ung, die dort jeden Tag Knochen auskocht und Pho Suppe macht. Ich habe sie gefragt warum sei kein Gas benutzt. Die Antwort: “Zu teuer, zu gefährlich und schmeckt nicht”. Zu teuer ist Gas in der Tag, denn die Suppe muss schon ein paar Stunden koecheln, und das Holz gibt es umsonst – entweder irgendwo angeschwemmt oder irgendwo geschlagen oder gesammelt.