define('DISALLOW_FILE_EDIT', true);
define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":1243,"date":"2008-02-18T15:42:13","date_gmt":"2008-02-18T14:42:13","guid":{"rendered":"http:\/\/weblog.wanhoff.de\/?p=1243"},"modified":"2009-06-19T15:52:54","modified_gmt":"2009-06-19T14:52:54","slug":"wie-der-spiegel-geschichten-macht-auch-wenn-sie-keine-sind-keine-billiglohne-bei-afrika-afrika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weblog.wanhoff.de\/?p=1243","title":{"rendered":"Wie der Spiegel Geschichten macht, auch wenn sie keine sind: Keine Billigl\u00c3\u00b6hne bei Afrika-Afrika"},"content":{"rendered":"<p><em>UPDATE: Und dann hat mich die Geschichte eingeholt. Ich stehe zu den zun\u00c3\u00a4chst gemachten \u00c3\u201eu\u00c3\u0178erungen und dass der Spiegel nicht wirklich etwas in der Hand hatte. Das sieht jetzt anders aus, extrem anders, auch weil sich nach meinen Informationen die finanzielle Situation des Veranstalters extrem ge\u00c3\u00a4ndert hat. So ist das halt: Dinge \u00c3\u00a4ndern sich mit der Zeit.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Urspr\u00c3\u00bcnglicher Artikel:<\/p>\n<p>Der Disclaimer vorab: Mein Bruder ist Pressesprecher der Firma, die Afrika-Afrika veranstaltet. Er hat mich weder gebeten hier zu bloggen, noch mache ich das um ihm oder seiner Firma einen Gefallen zu tun. Ich kenne den Zirkus Afrika-Afrika von einigen Besuchen, auch hinter der B\u00c3\u00bchne. Die folgende Geschichte ist ein Lehrst\u00c3\u00bcck tendenzi\u00c3\u00b6sen unseri\u00c3\u00b6sen Journalismus, f\u00c3\u00bcr den der Spiegel ja durchaus bekannt ist. Es zeigt, wie Journalisten lieber Fakten ignorieren als eine Geschichte sterben zu lassen, die sie sich so sch\u00c3\u00b6n zurechtgelegt haben.<\/p>\n<p>Heute erschien im Spiegel ein Artikel unter der \u00c3\u0153berschrift &#8220;<strong>Billigl\u00c3\u00b6hne f\u00c3\u00bcr die Artisten der Show &#8220;Afrika! Afrika<\/strong>!&#8221;?&#8221;<\/p>\n<p>In typischer Spiegelschreibe wird versucht, den Eindruck zu erwecken, die K\u00c3\u00bcnstler m\u00c3\u00bcssten f\u00c3\u00bcr sehr wenig Geld arbeiten. Von gerade mal 400 Euro Wochenlohn ist die Rede. Und davon, das manche K\u00c3\u00bcnstler mehr bekommen als andere. Das Fragezeichen in der Headline hat man wohl gemacht, weil man sich vielleicht doch nicht ganz sicher war.<\/p>\n<p>Nun, hier mal die Fakten, die dem Spiegel vorlagen, die aber wohl leider nicht mehr ins Layout gepasst haben.<\/p>\n<p>Bei einem Treffen am 18.12.2007 in M\u00c3\u00bcnchen sprachen Matthias Hoffmann (Vorstand der Prime Time Entertainment AG, die AFRIKA! AFRIKA! produziert), Robert Hofferer (Artevent GmbH, Wien und Manager von Andr\u00c3\u00a9 Heller) sowie Michael Wanhoff mit Spiegel-Redakteur Eisenack \u00c3\u00bcber die Vorhaltungen. Zeitweise anwesend war Georges Momboye, der k\u00c3\u00bcnstlerische Leiter der Produktion.<\/p>\n<p>Bei dieser Zusammenkunft wurden alle Vorhaltungen nach Angaben von Afrika-Afrika nicht nur entkr\u00c3\u00a4ftet, sondern vollumf\u00c3\u00a4nglich widerlegt. &#8220;Wir gew\u00c3\u00a4hrten Herrn Eisenack Einblick in hochvertrauliche Dokumente (Gagenliste der K\u00c3\u00bcnstler), legten ihm Vertr\u00c3\u00a4ge vor und leisteten eine nicht unbedingt selbstverst\u00c3\u00a4ndliche Kooperation (weil wir hierbei auch Informationen preisgaben, die wettbewerbsrelevat sind)&#8221;, so mein Bruder.<\/p>\n<p>Am 17.1.2008 besuchte Spiegel-Mitarbeiterin Merlind Theile den Zirkus zur Premiere in London. &#8220;Auch an diesem Tag wurden alle Fragen beantwortet&#8221;, so Afrika-Afrika.<\/p>\n<p>Nun zu den jeweiligen Artikelstellen:<\/p>\n<blockquote><p>Zitat: &#8220;Der Wochennettolohn der T\u00c3\u00a4nzer betr\u00c3\u00a4gt 400 Euro. Wenn die Show gut l\u00c3\u00a4uft wie zuletzt in M\u00c3\u00bcnchen, muss das Ensemble t\u00c3\u00a4glich zweimal auf die B\u00c3\u00bchne. F\u00c3\u00bcr diese Zusatzvorstellungen gibt es jedoch nur 50 Prozent eines Tageslohns. Branchenkenner finden das insgesamt zu wenig. &#8220;F\u00c3\u00bcr Zirkusk\u00c3\u00bcnstler muss man in der Regel mindestens 300 Euro pro Tag rechnen&#8221;, sagt etwa Bernhard Paul, Direktor des Zirkus Roncalli.&#8221;\n <\/p><\/blockquote>\n<p>Dazu Afrika-Afrika Sprecher Michael Wanhoff: <\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Diesen Punkt haben wir bis zum Umfallen wieder und wieder dargelegt: 400 Euro NETTO betr\u00c3\u00a4gt die Mindestgage pro Woche (wir zahlen Gagen, keine L\u00c3\u00b6hne, da die K\u00c3\u00bcnstler Freischaffende sind und keine Arbeitnehmer &#8211; auch x-Mal vorgetragen), die nur f\u00c3\u00bcr einfache Cast-Member gilt. Dies bedeutet, dass die viele K\u00c3\u00bcnstler mehr verdienen und zweitens, dass es sich hierbei um eine NETTO\/NETTO-Gage handelt. Wider besseres Wissen nimmt der SPIEGEL dann auch noch die Expertenmeinung von Bernhard Paul auf, verwechselt aber bewusst \u00c3\u201epfel mit Birnen, denn:<\/p>\n<p>Bei AFRIKA! AFRIKA! werden die Kosten f\u00c3\u00bcr Unterkunft (Appartements), Verpflegung, Bus\/Bahn, Unfallversicherung, Krankenversicherung, K\u00c3\u00bcnstlersozialkasse und sogar Ausl\u00c3\u00a4ndersteuer komplett vom Unternehmen getragen. Das ist weder bei Roncalli so, noch sonst irgendwo \u00c3\u00bcblich. Wir haben unz\u00c3\u00a4hlige Male dies betont, sogar Vergleichsrechnungen aufgezeigt und dargelegt, dass unsere K\u00c3\u00bcnstler netto mehr verdienen als etwa Journalisten. Trotzdem vermischt DER SPIEGEL Netto- und Bruttosummen und erzeugt hierbei ganz bewusst und in voller Absicht einen Vorwurf, der eben gut in den Artikel passt (&#8220;Inhaltsverzeichnis: &#8220;Billigl\u00c3\u00b6hne f\u00c3\u00bcr die Artisten von AFRIKA! AFRIKA!&#8221;). <\/p><\/blockquote>\n<p>Gut macht sich auch immer die Diskriminierung:<\/p>\n<blockquote><p>Zitat:  Bessergestellt sind bei Hoffmann die wenigen farbigen Artisten aus Europa und den USA, die deutlich h\u00c3\u00b6here Gagen als ihre afrikanischen Kollegen bekommen. Im Fall eines franz\u00c3\u00b6sischen Breakdancers rechtfertigt sich der Produzent damit, dass dieser K\u00c3\u00bcnstler in Paris hohe Lebenshaltungskosten habe. Sein s\u00c3\u00bcdafrikanischer Kollege habe diese nicht, weshalb er auch weniger Gage erhalte.&#8221;\n <\/p><\/blockquote>\n<p>Dazu die Gegenseite:<\/p>\n<blockquote><p>V\u00c3\u00b6lliger Unfug, auch diesen Vorwurf haben wir mehrfach gegen\u00c3\u00bcber Herrn Eisenach ausger\u00c3\u00a4umt. Erstens hat der franz\u00c3\u00b6sische Artist eine Familie in Paris zu ern\u00c3\u00a4hren, zweitens ist er l\u00c3\u00a4nger bei AFRIKA! AFRIKA! als sein neu hinzugekommener Kollege. Selbst Beamte in Ballungsr\u00c3\u00a4umen bekommen mehr Gehalt als solche, die in l\u00c3\u00a4ndlichen Regionen Dienst tun. Die K\u00c3\u00bcnstler aus den USA erhalten eine andere Gage, weil sie eine v\u00c3\u00b6llig andere Darbietung zeigen und als King Charles Troupe eine weltweite Bekanntheit haben.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Und Gewerkschaften d\u00c3\u00bcrfen nat\u00c3\u00bcrlich auch nicht fehlen, wenn es um die Rechte der Unterdr\u00c3\u00bcckten geht.<\/p>\n<blockquote><p>Zitat:  &#8220;Die Gewerkschaft Ver.di sieht diese Ungleichbehandlung kritisch. Gehaltsunterschiede d\u00c3\u00bcrften nicht mit der Herkunft der K\u00c3\u00bcnstler begr\u00c3\u00bcndet werden, &#8220;da die Besch\u00c3\u00a4ftigung nach deutschem Recht erfolgt&#8221;, so Wolfgang Paul, Leiter der Ver.di-Fachgruppe Theater und B\u00c3\u00bchnen. Die Afrikaner k\u00c3\u00b6nnten nach dem deutschen Gleichbehandlungsgesetz klagen, meint Paul.&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<p>Antwort Afrika-Afrika dazu:<\/p>\n<blockquote><p>DER SPIEGEL begr\u00c3\u00bcndet angebliche Gehaltsunterschiede mit der Herkunft der K\u00c3\u00bcnstler, nicht wir. Bei uns gibt es keine Diskriminierung. Auch verschweigt DER SPIEGEL seinen Lesern und Herrn Paul von ver.di, dass s\u00c3\u00a4mtliche K\u00c3\u00bcnstler Freischaffende sind und keine Besch\u00c3\u00a4ftigten im Sinne des AGG. Also ist ver.di hierbei zwar ein interessanter Gespr\u00c3\u00a4chspartner wenn es um Belange von Angestellten geht, nicht aber um freischaffende K\u00c3\u00bcnstler.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Und wenn die armen K\u00c3\u00bcnstler dann auch noch bestraft werden, ist das Ma\u00c3\u0178 wohl voll (und die Geschichte f\u00c3\u00bcr einen Spiegelschreiber rund).<\/p>\n<blockquote><p>Zitat:  &#8220;V\u00c3\u00b6llig unangemessen&#8221; findet der Ver.di-Mann die Strafgelder, die Hoffmann seinen Artisten bei Fehlverhalten aufb\u00c3\u00bcrdet. Wer versp\u00c3\u00a4tet zu Terminen kommt oder im Hotel zu laut ist, erh\u00c3\u00a4lt 50 bis 100 Euro weniger Lohn. &#8220;Bad behaviour in the bus&#8221; wird ebenfalls mit 50 Euro bestraft. 30 Euro kostet es, wenn man Freunde in den Backstage-Bereich mitnimmt. Insgesamt umfasst der Strafenkatalog 18 Punkte mit Geldbu\u00c3\u0178en zwischen 20 und 100 Euro.\n <\/p><\/blockquote>\n<p>Antwort Michael Wanhoff:<\/p>\n<blockquote><p>Auch wir finden die Strafgelder, die uns etwa der Bu\u00c3\u0178geldkatalog bei \u00c3\u0153bertretungen im Stra\u00c3\u0178enverkehr aufb\u00c3\u00bcrdet, v\u00c3\u00b6llig unangemessen. Nur verh\u00c3\u00a4lt es sich bei AFRIKA! AFRIKA! ein wenig anders: Die Penalties sind mit den K\u00c3\u00bcnstlern abgestimmt und jeder der K\u00c3\u00bcnstler hat zugestimmt, diese Strafen bei Fehlverhalten zu akzeptieren. Auch Bayern M\u00c3\u00bcnchen &#8220;bestraft&#8221; seine Spieler, wenn diese nach einer durchzechten Nacht im P1 zu sp\u00c3\u00a4t oder vielleicht gar nicht zum Training kommen. Und auch ver.di wird seinem eigenen Mitarbeiter, der  &#8211; aus welchen Gr\u00c3\u00bcnden auch immer &#8211; die hauseigene Kantine zerlegt, keine Bef\u00c3\u00b6rderung versprechen.<\/p>\n<p>Die Londonreise von Frau Theile hatte in diesem Punkt etwas Gutes: Sie konnte sich vor Ort \u00c3\u00bcberzeugen, was mit den Strafgeldern passiert. Aus den in rund 1 1\/2 Jahren aufgelaufenen Bu\u00c3\u0178geldern wurden Profi-Fitnessger\u00c3\u00a4te im Wert von 14.000 Euro angeschafft (hierbei hat das Unternehmen nat\u00c3\u00bcrlich noch etwas zugeschossen), die den K\u00c3\u00bcnstlern im Backstagebereich zur Verf\u00c3\u00bcgung stehen (selbstverst\u00c3\u00a4ndlich instruiert unser eigener mitreisender Physiotherapeut die Artisten hierbei). Es war Herrn Einsenack und Frau Theile bekannt, dass die &#8220;Bu\u00c3\u0178gelder&#8221; den K\u00c3\u00bcnstlern wieder in voler H\u00c3\u00b6he zugutekommen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Um einmal darzulegen, wie sich das Einkommen der K\u00c3\u00bcnstler gegen\u00c3\u00bcber einem durchschnittliche EInkommen eines deutschen Angestellten verh\u00c3\u00a4lt, folgende Aufstellung:<br \/>\n                                                         Arbeitnehmer                                       K\u00c3\u00bcnstler AFRIKA! AFRIKA!<\/p>\n<p>Monatliches Bruttogehalt:                      3077,00 EUR<br \/>\nLohnsteuer:                                            577,50 EUR<br \/>\nKirchensteuer:                                          46,20 EUR<br \/>\nSolidarit\u00c3\u00a4tszuschlag:                                31,76 EUR<\/p>\n<p>Krankenversicherung:                              256,93 EUR<br \/>\nPflegeversicherung:                                   26,15 EUR<\/p>\n<p>Rentenversicherung:                                306,16 EUR<br \/>\nArbeitslosenversicherung:                          64,62 EUR<br \/>\nMonatliches Nettogehalt:                    1767,68 EUR                                                     1600,00 EUR<\/p>\n<p>Abz\u00c3\u00bcglich<\/p>\n<p>Miete (inkl. Umlagen\/Strom):                   500,00 EUR                               0,00 EUR<br \/>\nEssen:                                                   250,00 EUR                               0,00 EUR<br \/>\nAuto (ohne AfA):                                     250,00 EUR                               0,00 EUR<br \/>\nVersicherungen:                                     150,00 EUR                               0,00 EUR<br \/>\nSonstiges (Telefon etc.):                          100,00 EUR                               0,00 EUR<br \/>\nSumme:                                               1250,00 EUR                               0,00 EUR<br \/>\nVerbleiben:                                          517,68 EUR                                    1600,00 EUR<\/p>\n<p>(Quelle Gehaltsrechner: http:\/\/www.sueddeutsche.de\/jobkarriere\/erfolggeld\/special\/126\/44082\/14\/index.html)<\/p>\n<p>Zus\u00c3\u00a4tzlich erhalten die K\u00c3\u00bcnstler von AFRIKA! AFRIKA! folgende, f\u00c3\u00bcr sie kostenlose, vom Unternehmen getragene Leistungen pro Monat, die der \u00e2\u20ac\u017e\u00c3\u00bcbliche\u00e2\u20ac\u0153 sozialversicherungsabh\u00c3\u00a4ngig Besch\u00c3\u00a4ftigte von seinem Monats-Nettolohn bezahlen muss:<\/p>\n<p>Unterbringung:                                                                                     185,00 EUR<br \/>\nAnteil Verpflegung:                                                                               169,00 EUR<br \/>\n(Warenkalkulation zu Einstandspreisen,<br \/>\nohne Personalanteil und Abschreibungen etc.)<br \/>\nKranken- u. Unfallversicherung:                                                               30,00 EUR<br \/>\nJobticket:                                                                                              20,00 EUR<\/p>\n<p>Wiederum zus\u00c3\u00a4tzlich \u00c3\u00bcbernimmt das Unternehmen anfallende Ausl\u00c3\u00a4ndersteuer in voller H\u00c3\u00b6he, Beitr\u00c3\u00a4ge zur K\u00c3\u00bcnstlersozialkasse und h\u00c3\u00a4lt weitere kostenlose Infrastrukturleistungen (Busshuttle, Physiotherapeut, kostenloses W-LAN, individuelle K\u00c3\u00bcnstlerbetreuung, komplette Abwicklung der Visa, Beh\u00c3\u00b6rdeng\u00c3\u00a4nge etc.) vor.<\/p>\n<p>Hier nochmal die \u00c3\u0153berschrift:<br \/>\n<strong>Billigl\u00c3\u00b6hne f\u00c3\u00bcr die Artisten der Show &#8220;Afrika! Afrika!&#8221;?&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe hier schon an verschiedenen Stellen die Art und Weise, wie Der Spiegel arbeitet, kritisiert. Nochmal: Ich schreibe das hier nicht f\u00c3\u00bcr die Firma meines Bruders. Aber ich meine, man sollte wenigstens die andere Seite zu Wort kommen lassen. Der Spiegel hat in seinem Printartikel (leider nicht online gestellt) keinen einzigen der Vorw\u00c3\u00bcrfe wirklich mit Fakten unterlegt. Es ist die typische Schreibe, die unterschwellig versucht, Meinung zu machen.<\/p>\n<p>Es sei ein jeder eingeladen, sich hier an einer Diskussion zu beteiligen. Das gilt auch f\u00c3\u00bcr solche Argumente, die die Sicht von Afrika-Afrika widerlegen. Aber dann bitte Fakten, Fakten, Fakten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>UPDATE: Und dann hat mich die Geschichte eingeholt. Ich stehe zu den zun\u00c3\u00a4chst gemachten \u00c3\u201eu\u00c3\u0178erungen und dass der Spiegel nicht wirklich etwas in der Hand hatte. Das sieht jetzt anders aus, extrem anders, auch weil sich nach meinen Informationen die finanzielle Situation des Veranstalters extrem ge\u00c3\u00a4ndert hat. 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