define('DISALLOW_FILE_EDIT', true);
define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":1759,"date":"2009-06-15T13:40:05","date_gmt":"2009-06-15T12:40:05","guid":{"rendered":"http:\/\/weblog.wanhoff.de\/?p=1759"},"modified":"2009-06-15T13:40:05","modified_gmt":"2009-06-15T12:40:05","slug":"konventionen-und-unser-leben-und-arbeiten-in-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weblog.wanhoff.de\/?p=1759","title":{"rendered":"Konventionen und unser Leben und Arbeiten in der Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>Der von mir so gehasste Spiegel hat eine nette <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/jobundberuf\/0,1518,630114-4,00.html\">Titelgeschichte \u00c3\u00bcber Krisenkinder, d<\/a>ie alles richtig machen und dennoch keinen Job bekommen. Darin geht es um Studierte, die trotz bester Abschl\u00c3\u00bcsse keinen Arbeit haben &#8211; zumindest keine feste.<\/p>\n<p>Mich wundert das nicht. Es ist Krisen quasi eingebaut, dass sie unser Leben ver\u00c3\u00a4ndern. Und anders als die Bundesregierung glaube ich nicht, dass die Krise schon vorbei ist. Sie hat erst angefangen.<\/p>\n<p>Damit sind wir beim Titel: Wie begegnen wir Krisen?<br \/>\nSolange es uns gut geht, sehen wir keine Notwendigkeit uns zu \u00c3\u00a4ndern. Und weil das quasi kollektiv so ist, haben wir Konventionen, die uns, folgen wir ihnen, zus\u00c3\u00a4tzlich Sicherheit geben. Konventionen sichern den kollektiven Wohlstand und seine Verteilung. Wir machen was man macht uns alles bleibt gut. Diejenigen die ausbrechen haben es schwer: Sie werden als Aussteiger und Individualisten beschimpft. Bis eine Krise kommt und die Konventionen nicht mehr die Sicherheit bieten, die man gewohnt ist. Das System Schule-Studium-Bewerbung-Job funktioniert nicht mehr. Man bekommt nicht einen Job weil man einen Abschluss hat. <\/p>\n<p>Aber wie bekommt man einen Job?<br \/>\nIch denke \u00c3\u00bcber unkonventionelle Wege. Vor allem \u00c3\u00bcber Kompetenz und Vernetzung. Wenn ich gut bin und die richtigen Leute kennen wird mit etwas angeboten. Und: Es ist nicht ungew\u00c3\u00b6hnlich alle 2 bis 5 Jahre auch mal den Job zu wechseln. Und: Wir werden immer mehr projektbasiert arbeiten und als Freiberufler arbeiten 40 Jahre Angestellter bei der Sparkasse zu sein ist nicht mehr wirklich erstrebenswert. <\/p>\n<p>Was wir am meisten f\u00c3\u00bcrchten ist der Verlust einer Sicherheit. Tats\u00c3\u00a4chlich aber haben wir Angst vor uns selbst. Wer sich &#8211; wie einige Kollegen aus meiner Zeit als Redakteur &#8211; heute darauf ausruht, qua Dienstjahre unk\u00c3\u00bcndbar zu sein, wird gro\u00c3\u0178e Augen machen wenn pl\u00c3\u00b6tzlich aus betrieblichen Gr\u00c3\u00bcnden die Stelle doch eingespart wird (oder gleich die ganze Zeitung dichtmacht). Sicherheit hei\u00c3\u0178t bald Selbstvertrauen in sich und die F\u00c3\u00a4higkeit, aus Situationen das Beste zu machen.<\/p>\n<p>Wer sich heute schnell einer neuen Situation anpassen kann, hat ungemeine Vorteile. Die anderen m\u00c3\u00b6gen \u00c3\u00bcberleben, aber werden vor Angst zittern. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der von mir so gehasste Spiegel hat eine nette Titelgeschichte \u00c3\u00bcber Krisenkinder, die alles richtig machen und dennoch keinen Job bekommen. Darin geht es um Studierte, die trotz bester Abschl\u00c3\u00bcsse keinen Arbeit haben &#8211; zumindest keine feste. Mich wundert das nicht. Es ist Krisen quasi eingebaut, dass sie unser Leben ver\u00c3\u00a4ndern. 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