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define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":19,"date":"2005-10-25T16:31:42","date_gmt":"2005-10-25T15:31:42","guid":{"rendered":"http:\/\/weblog.wanhoff.de\/?p=19"},"modified":"2005-11-22T16:31:58","modified_gmt":"2005-11-22T15:31:58","slug":"pm-der-medientage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weblog.wanhoff.de\/?p=19","title":{"rendered":"PM der Medientage"},"content":{"rendered":"<p>Thomas Wanhoff, Journalist und Podcaster der ersten Stunde, freut sich \u00c3\u00bcber die zunehmende Aufmerksamkeit der Unternehmen. \u00e2\u20ac\u017eJetzt hat die Technik den Weg geebnet und ist  f\u00c3\u00bcr die Masse verf\u00c3\u00bcgbar \u00e2\u20ac\u201c endlich kann \u00c3\u00bcber die Inhalte geredet werden\u00e2\u20ac\u0153, formulierte er in der  Diskussionsrunde der Deutschen Welle im Rahmen der MEDIENTAGEN M\u00c3\u0153NCHEN.  <\/p>\n<p> Und nat\u00c3\u00bcrlich stand der \u00e2\u20ac\u017eContent\u00e2\u20ac\u0153 im Mittelpunkt, wenn es um den Markt des \u00e2\u20ac\u017edigital lifestyle\u00e2\u20ac\u0153 geht,  n\u00c3\u00a4mlich um Podcasting, Internetdownloads und mobile Dienste. Moderator Guido Baumhauer,  Chefredakteur der DW-World.de, umriss damit das Thema der Runde und konstatierte den neuen  Trend der Mediennutzung: Zeitsouver\u00c3\u00a4nit\u00c3\u00a4t. Der H\u00c3\u00b6rer bzw. Nutzer wolle selbst bestimmen, wann<br \/>\ner welche Inhalte h\u00c3\u00b6re oder sehe, unabh\u00c3\u00a4ngig vom Ausstrahlungszeitpunkt. Mit dem H\u00c3\u00b6rer oder  Zuschauer als Programmdirektor m\u00c3\u00bcssten in Zukunft auch die professionellen Stationen rechnen.  <\/p>\n<p>Ein (immer noch) fester Bestandteil der Tages-TV-Nutzung ist die Tageschau um 20 Uhr \u00e2\u20ac\u201c auch  hier gibt es f\u00c3\u00bcr den mobilen Nutzer das Download-Angebot aufs Handy oder den mp3-Player. Zwar  kein klassischer Podcast, da der Inhalt nur auf einem neuen Verbreitungsweg zum User kommt,<br \/>\nsteht tageschau.de trotzdem auf Platz 1 bei dem Podcast-Ranking von I-Tunes. \u00e2\u20ac\u017eDamit haben wir  es geschafft, auch junge Menschen f\u00c3\u00bcr ein klassisches Fernsehformat zu begeistern\u00e2\u20ac\u0153, betonte J\u00c3\u00b6rg  Sadrozinski, Redaktionsleiter von tagesschau.de aus Hamburg. <\/p>\n<p>Das Handy werde als neues Leitmedium der Zukunft im Zentrum aller Innovationen stehen, meinte  Ralf Klanke, Senior Manager von Vodafone. Es werde unverzichtbar werden, um mobil Inhalte  abrufen zu k\u00c3\u00b6nnen \u00e2\u20ac\u201c egal ob Text, Radio oder Fernsehen. Nat\u00c3\u00bcrlich sei das Nutzungsszenario ein  anderes als beim Fernsehen zu Hause. Auch hier m\u00c3\u00bcsse wegen der nur kurzen Verweildauer der  Inhalt entsprechend ausgew\u00c3\u00a4hlt werden: News, Sportergebnisse und andere Informationen k\u00c3\u00a4men  deswegen bei Vodafone auch gratis aufs Handy. Da Videocastings und andere TV Angebote kostenpflichtig zum Download bereit stehen, werde sich der Trend zur Flatrate bei UMTS-Handys  durchsetzen. <\/p>\n<p>Seit im November 2004 die Podcastwelle auch nach Deutschland geschwappt ist, scheinen sich  auch die Erwartungen der Radioh\u00c3\u00b6rer an ihr Medium ver\u00c3\u00a4ndert zu haben. Der Wunsch nach mehr  Wortinhalten ist st\u00c3\u00a4rker geworden, so Kathrin R\u00c3\u00bctig von Audible, der Internetplattform f\u00c3\u00bcr  H\u00c3\u00b6rb\u00c3\u00bccher. Nicht nur H\u00c3\u00b6rb\u00c3\u00bccher boomten, sondern auch Magazine oder Special-Interest-  Sendungen aus den Radioarchiven w\u00c3\u00a4ren beim Download gefragt. Die bei Audible erh\u00c3\u00a4ltlichen  Podcasts sind dabei ideale Teaser f\u00c3\u00bcr neue Produkte, z.B. Autorenlesungen.  <\/p>\n<p>Dass professionelle Sender gezielt von den Podcastern lernen k\u00c3\u00b6nnten, sei inzwischen bewiesen,  betonte Thomas Wanhoff. Die Zahl der Podcasts steige, da die niedrige Produktionsschwelle quasi  jedermann einen leichten Einstieg erm\u00c3\u00b6gliche. Der Trend gehe eindeutig zum Wort, das Interesse<br \/>\nan Informationen steige auch beim Radioh\u00c3\u00b6rer wieder. Hier w\u00c3\u00bcrden sich neue Chancen f\u00c3\u00bcr die  Stationen ergeben, so Wanhoff, denn durch die Zusatzangebote im Internet k\u00c3\u00b6nnten die Stationen die Nachfrage ihrer H\u00c3\u00b6rer nach Hintergrundwissen oder Zusatzinformationen befriedigen. <\/p>\n<p>Und die Zukunft? Alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig: Podcasting bzw. Videocasting  bereicherten die Medienlandschaft, denn die Angebote w\u00c3\u00bcrden zunehmend professioneller und die  Nutzung selbstverst\u00c3\u00a4ndlicher. Die neue, aktive Mediennutzung der Konsumenten \u00c3\u00bcber Podcasting,  Radio-On-Demand und mobile Dienste zwinge die klassischen Medien zur Weiterentwicklung \u00e2\u20ac\u201c  und er\u00c3\u00b6ffne ihnen damit die zus\u00c3\u00a4tzliche Erl\u00c3\u00b6squelle des Mehrwerts. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thomas Wanhoff, Journalist und Podcaster der ersten Stunde, freut sich \u00c3\u00bcber die zunehmende Aufmerksamkeit der Unternehmen. \u00e2\u20ac\u017eJetzt hat die Technik den Weg geebnet und ist f\u00c3\u00bcr die Masse verf\u00c3\u00bcgbar \u00e2\u20ac\u201c endlich kann \u00c3\u00bcber die Inhalte geredet werden\u00e2\u20ac\u0153, formulierte er in der Diskussionsrunde der Deutschen Welle im Rahmen der MEDIENTAGEN M\u00c3\u0153NCHEN. 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