define('DISALLOW_FILE_EDIT', true);
define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":519,"date":"2006-09-26T09:22:15","date_gmt":"2006-09-26T08:22:15","guid":{"rendered":"http:\/\/weblog.wanhoff.de\/?p=519"},"modified":"2006-09-26T09:35:35","modified_gmt":"2006-09-26T08:35:35","slug":"gema-podcasting-und-neue-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weblog.wanhoff.de\/?p=519","title":{"rendered":"Gema, Podcasting und neue Medien"},"content":{"rendered":"<p>Christian Splie\u00c3\u0178 hat einen sehr<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/23\/23621\/1.html\"> sch\u00c3\u00b6nen Artikel geschrieben <\/a>zum Thema Gema und Podcasting. Er geht dabei davon aus, dass in USA K\u00c3\u00bcnstler ihre Songs f\u00c3\u00bcr Podcasts frei geben k\u00c3\u00b6nnen und ihnen die ASCAP das auch erlaubt. Nur: Hier vertritt die Gema die ASCAP &#8211; und zwar nach deutschen Gema-Recht, was durchaus problematisch ist. Denn nach ASCAP darf man Alice Cooper spielen, nach Gema nicht. Das werden wohl nur Juristen kl\u00c3\u00a4ren k\u00c3\u00b6nnen, weil die Gema bekanntlich keine Lust hat, sich mit sowas zu besch\u00c3\u00a4ftigen. Was interessiert es ein Inkassounternehmen auch, was Kunden wollen.<\/p>\n<p>So, deshalb hier auch auch ein paar Worte (<a href=\"http:\/\/praegnanz.de\/weblog\/gemagvl-und-podcasting-kein-beginn-einer-wunderbaren-freundschaft?commented=1#c008438\">Gerrit hat da dr\u00c3\u00bcben auch was geschrieben):<\/a><\/p>\n<p>1. Es scheint, als ob Podcasting untrennbar mit Musik verbunden ist. Das Gegenteil ist der Fall. Die meisten Podcasts sind Wortbeitr\u00c3\u00a4ge, und ab und an spielt da mal Musik.<\/p>\n<p>2. Podcasting ist nicht Formatradio: es geht nicht darum, die Charts rauf und runter zu spielen.<\/p>\n<p>3. Podcasting bietet vielmehr die selbstbestimmte Ver\u00c3\u00b6ffentlichung von Inhalten an. Wer aber Alternativen im Medienbereich bieten will, sollte dies eigentlich auch im Bereich Musik tun.<\/p>\n<p>4. Deshalb ist es sinnvoll, Druck auch auf K\u00c3\u00bcnstler auszu\u00c3\u00bcben und gleichzeitig solche K\u00c3\u00bcnstler zu f\u00c3\u00b6rdern, die eben nicht bei der Gema sind.<\/p>\n<p>5. Der Gema hinterherzurennen bringt nichts. Sie wird sich nicht \u00c3\u00a4ndern. Mit einzelnen Plattenfirmen kann man eher reden.<\/p>\n<p>6. Ob &#8211; wie von Gerrit vorgeschlagen &#8211; eine Firma n\u00c3\u00b6tig ist, glaube ich nicht. Es geht um Vernetzung von Inhalten. es geht um m\u00c3\u00b6glichst viele H\u00c3\u00b6rer. Nur wenn Podcasts viele H\u00c3\u00b6rer haben, erreichen sie eine \u00c3\u2013ffentlichkeit.<\/p>\n<p>7. Deshalb sollten diejenigen, die Musik spielen wollen, vor allem mit K\u00c3\u00bcnstlern in den Dialog treten. Sie haben die Inhalte.<\/p>\n<p>8. Eine L\u00c3\u00b6sung ist Creative Commons. Denn es geht um Lizenzen. Wenn K\u00c3\u00bcnstler endlich solche Lizenzen verwenden w\u00c3\u00bcrden &#8211; und dann noch a la Magnatune Bezahlmodelle anbieten &#8211; dann braucht es weder Plattenfirmen noch Gema.<\/p>\n<p>9. Ich halte deshalb auch mehr von Blogbeitr\u00c3\u00a4gen wie den von Gerrit, Artikeln wie der bei Telepolis als die unendliche langweilige Diskussion in Foren. Das sind abgeschlossene R\u00c3\u00a4ume, die jedem Fremden den Zutritt schwer machen.<\/p>\n<p>10. Alles wird gut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christian Splie\u00c3\u0178 hat einen sehr sch\u00c3\u00b6nen Artikel geschrieben zum Thema Gema und Podcasting. Er geht dabei davon aus, dass in USA K\u00c3\u00bcnstler ihre Songs f\u00c3\u00bcr Podcasts frei geben k\u00c3\u00b6nnen und ihnen die ASCAP das auch erlaubt. Nur: Hier vertritt die Gema die ASCAP &#8211; und zwar nach deutschen Gema-Recht, was durchaus problematisch ist. 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