define('DISALLOW_FILE_EDIT', true);
define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":582,"date":"2006-11-18T13:29:55","date_gmt":"2006-11-18T12:29:55","guid":{"rendered":"http:\/\/weblog.wanhoff.de\/?p=582"},"modified":"2006-11-18T13:29:55","modified_gmt":"2006-11-18T12:29:55","slug":"back-from-bhutan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weblog.wanhoff.de\/?p=582","title":{"rendered":"Back from Bhutan"},"content":{"rendered":"<p>N\u00c3\u00a4heres zum touristischen Aspekt einer Bhutanreise <a href=\"http:\/\/reisen.wanhoff.de\">gibt es da dr\u00c3\u00bcben (in Wort, Bild, Video und Audio&#8230;).<\/a> Hier mal ein wenig Generelles.<\/p>\n<p>Zum einen kennt Bhutan keine Sau. Wenn die nicht das Rauchen verboten h\u00c3\u00a4tten (was nicht wirklich interessiert), wenn die nicht ihre Bewohner zwingen w\u00c3\u00bcrden, in der Landestracht herumzulaufen (was auch immer weniger machen), und wenn sie nicht sensationelle Bogensch\u00c3\u00bctzen h\u00c3\u00a4tten (was man neidlos eingestehen muss, auch wenn es zu olympischen Gold noch nicht gereicht hat), dann w\u00c3\u00bcssten wir nicht, ob es eine indische Provinz ist oder &#8211; Achtung Kalaur &#8211; wirklich neben Propan liegt.<\/p>\n<p>Das aber ist ungerecht: Denn verglichen mit Nepal hat Bhutan mehr zu bieten (wenn auch nicht mehr Achtausender). Es ist sauberer (w\u00c3\u00a4hrend Kathmandu im Dreck versinkt), die Menschen sind gelassener und die Natur ist noch in Ordnung. Der Vergleich mit Nepal ist wichtig: Beide n\u00c3\u00a4hren sich von ihrem Dasein als Himalayastaaten, sind extrem stark von Indien abh\u00c3\u00a4ngig und leben auch nicht gerade schlecht vom Tourismus.<\/p>\n<p>Nur, dass die Nepali einfach nicht verstehen wollen, das Berge mit B\u00c3\u00a4umen nunmal sch\u00c3\u00b6ner aussehen, daf\u00c3\u00bcr aber Wiesen dem Touristen besser gefallen, wenn sie nicht mit Plastikm\u00c3\u00bcll \u00c3\u00bcberseht sind. Leider haben wi<a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/wanhoff\/299646981\/\">r \u00c3\u00a4hnliche M\u00c3\u00bclltendenzen<\/a> auch in Bhutan sehen m\u00c3\u00bcssen, vor allem in den St\u00c3\u00a4dten. Chipst\u00c3\u00bcten und Bonbonverpackungen werden einfach achtlos weggeworfen. <\/p>\n<p>Das Land will &#8211; so h\u00c3\u00b6rten wir aus gew\u00c3\u00b6hnlich gut unterrichteten Kreisen &#8211; demn\u00c3\u00a4chst die Visageb\u00c3\u00bchren nochmals erh\u00c3\u00b6hen. Weil man eben glaubt, lieber wenige zahlungskr\u00c3\u00a4ftige Touristen haben zu wollen als den Massentourismus. Nur scheidet der mangels Strand ohnehin aus. \u00c3\u0153berschlagen bringt das dem Staat etwa 12 Millionen Dollar pro Jahr. Das ist nicht eben viel. Ich denke, man k\u00c3\u00b6nnte da mehr machen, ohne dass die Natur leidet wie sooft bef\u00c3\u00bcrchtet. Es waren in Nepal nicht die Touristen, die die B\u00c3\u00a4ume abgeholtzt haben. Und es sind auch nicht Touristen, die in den Nationalparks wildern.<\/p>\n<p>Deshalb bleibt zu hoffen, dass 2008, wenn sowohl der K\u00c3\u00b6nig als auch der h\u00c3\u00b6chste M\u00c3\u00b6nch zur\u00c3\u00bccktreten und au\u00c3\u0178erdem so etwas wie demokartische Elemente dazukommen, sich das Land mehr \u00c3\u00b6ffnet. Der Krieg gegen Einfl\u00c3\u00bcsse von au\u00c3\u0178en ist ohnehin schon im vollen Gange. Erste Sprache in allen Schulen ist Englisch &#8211; es wird in neun von zehn Schulf\u00c3\u00a4chern gesprochen. Dzonka, die Landesprache, wird in einem eigenen Fach gelehrt. so bleibt es ebenfalls spannend, wie dieser Kulturkampf letztlich ausgehen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>N\u00c3\u00a4heres zum touristischen Aspekt einer Bhutanreise gibt es da dr\u00c3\u00bcben (in Wort, Bild, Video und Audio&#8230;). Hier mal ein wenig Generelles. Zum einen kennt Bhutan keine Sau. 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