define('DISALLOW_FILE_EDIT', true);
define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":885,"date":"2007-03-20T20:15:27","date_gmt":"2007-03-20T19:15:27","guid":{"rendered":"http:\/\/weblog.wanhoff.de\/?p=885"},"modified":"2007-03-20T20:20:36","modified_gmt":"2007-03-20T19:20:36","slug":"aus-dem-archiv-meine-geschichte-uber-scientology","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weblog.wanhoff.de\/?p=885","title":{"rendered":"Aus dem Archiv: Meine Geschichte \u00c3\u00bcber Scientology"},"content":{"rendered":"<p>Erschienen 1998 in der Frankfurter Neuen Presse<\/p>\n<p>Es gab seitens Scientology keine Beschwerden, Abmahnungen oder \u00c3\u00a4hnliches gegen den Artikel.<\/p>\n<p>Von Thomas Wanhoff<br \/>\nFrankfurt. Auf den ersten Blick scheint Martin K. ein erfolgreicher<br \/>\nGesch\u00c3\u00a4ftsmann zu sein. Er f\u00c3\u00a4hrt schnelle Autos, liebt das sch\u00c3\u00b6ne Leben.<br \/>\nAls Kommunikations- und Unternehmensberater geh\u00c3\u00b6rt er zu den<br \/>\nUnternehmern, die zur Zeit gefragt sind. Doch K.s Firma AMK, die<br \/>\nAkademie f\u00c3\u00bcr Marketing und Kommunikation, ist ein Unternehmen, das zum<br \/>\nVerbund der Scientologykirche geh\u00c3\u00b6rt. Nur sagt das K. nicht gern<br \/>\n\u00c3\u00b6ffentlich. Bald wird er aber Stellung nehmen m\u00c3\u00bcssen, denn die<br \/>\nSteuerfahndung interessiert sich f\u00c3\u00bcr die Akademie.<\/p>\n<p>Der Gesch\u00c3\u00a4ftsf\u00c3\u00bchrer steht seit 1993 praktisch mit dem R\u00c3\u00bccken zur Wand:<br \/>\nHat er bislang nur Rechnungen nicht bezahlt, die sich auf eher weltliche<br \/>\nDinge beziehen (Mieten, Geh\u00c3\u00a4lter, Steuern, Versicherungen), so schuldet<br \/>\ner anderen Scientologen knapp 1 600 000 Mark. Das m\u00c3\u00b6gen die obersten<br \/>\nHerren der Organisation nicht, sie sollen den Schuldner schon intern<br \/>\nzur\u00c3\u00bcckgestuft haben, wie die Recherchen der Kronberger<br \/>\nWirtschaftsdetektei &#8220;Timeservice&#8221; ergeben haben.<\/p>\n<p>Die Masche der AMK ist immer gleich. Es beginnt mit einem Seminar. Die<br \/>\nPers\u00c3\u00b6nlichkeit st\u00c3\u00a4rken, lernen, sich im Beruf durchzusetzen &#8211; wer will<br \/>\ndas nicht? Vielen ergeht es wie der Sekret\u00c3\u00a4rin Susanne R. Die<br \/>\nMitarbeiterin eines gro\u00c3\u0178en Unternehmens aus dem Rhein-Main-Gebiet<br \/>\nmeldete sich ganz unverbindlich bei der AMK, der Akademie f\u00c3\u00bcr Marketing<br \/>\nund Kommunikation, an. Gleich zu Beginn f\u00c3\u00bcllte sie den Testbogen aus &#8211;<br \/>\nder beinhaltete immerhin Fragen wie &#8220;Was fehlt der (Ihrer) Firma Ihrer<br \/>\nMeinung nach?&#8221; und: &#8220;Haben Sie das Gef\u00c3\u00bchl, da\u00c3\u0178 ihre Firma eine<br \/>\nManagementberatung braucht?&#8221; Wie sehr dies dazu dient, neue<br \/>\nGesch\u00c3\u00a4ftsfelder auszumachen, wird schnell klar. Susanne R. beantwortete<br \/>\ndie Frage, wem sie ein Seminar empfehlen w\u00c3\u00bcrde mit: &#8220;Mein einer Chef<br \/>\nw\u00c3\u00a4re gut, denn er hat Stapel unerledigter Arbeit&#8221;. Mittlerweile ist die<br \/>\nSekret\u00c3\u00a4rin eine prominente Scientologin, wirbt mit einer eigenen<br \/>\nHomepage f\u00c3\u00bcr ihren &#8220;Glauben&#8221;.<\/p>\n<p>Susanne R. ist kein Einzelfall. Bei der AMK, die ihre Gesch\u00c3\u00a4ftsr\u00c3\u00a4ume<br \/>\nzun\u00c3\u00a4chst in Eschborn hatte und jetzt in Rauenberg sitzt, gingen Hunderte<br \/>\nKursteilnehmer durch eine scientologische Schulung. So auch Mitarbeiter<br \/>\ndes Frankfurter Polizeipr\u00c3\u00a4sidiums, des Eisenbahnbundesamtes und gro\u00c3\u0178er<br \/>\nFirmen im Rhein-Main-Gebiet. Manche bemerkten es erst sp\u00c3\u00a4t, was ihnen da<br \/>\nerz\u00c3\u00a4hlt wird und klagten mit Erfolg auf R\u00c3\u00bcckerstattung der<br \/>\nSeminargeb\u00c3\u00bchren.<\/p>\n<p>Mit den eigenen Mitarbeitern wird bei der AMK wenig freundlich<br \/>\numgegangen. Interne Aufzeichnungen belegen, da\u00c3\u0178 die Mitarbeiterin f\u00c3\u00bcr<br \/>\n\u00c3\u2013ffentlichkeitsarbeit nur wenige Hundert Mark im Monat verdient. Doch<br \/>\nwer ausschert, bekommt es mit der scientology-eigenen Macht zu tun, wie<br \/>\ndie Wirtschaftsdetektei Timeservice festgestellt hat. &#8220;Versuchen, sie<br \/>\n\u00c3\u00bcber Ethik zur Vernunft zu bringen, wenn das nicht geht &#8211; Proze\u00c3\u0178&#8221;, lesen<br \/>\nsich interne Vermerke an die OSA, den Sicherheitsdienst der<br \/>\nOrganisation. Wie diese Ethik aussieht, beschrieben Aussteiger so: Sie<br \/>\nwerden per Flugzeug nach England geschickt, im Scientology-Straflager<br \/>\nSaint Hill in England oder einem in Kalifornien m\u00c3\u00bcssen sie unter<br \/>\nErniedrigungen lernen, wieder auf Linie zu kommen.<\/p>\n<p>Den Beh\u00c3\u00b6rden ist Scientology schon lange eine Beobachtung durch den<br \/>\nVerfassungsschutz wert. &#8220;Auch wenn die Organisation von ihrem Ziel,<br \/>\neinem &#8220;befreiten&#8221; Planeten unter Kontrolle von Scientologen, noch<br \/>\ndenkbar weit entfernt ist, besteht angesichts ihrer fanatischen<br \/>\nHeilsideologie, ihres elit\u00c3\u00a4ren Sendungsbewu\u00c3\u0178tseins und nicht zuletzt<br \/>\naufgrund der von ihrem Geheimdienst erreichten Erfolge kein Anla\u00c3\u0178,<br \/>\nScientology zu untersch\u00c3\u00a4tzen. &#8220;Solange wir schwer zu fassen sind<br \/>\nbeziehungsweise fabianisch arbeiten&#8221;, so Hubbard 1967, &#8220;werden wir<br \/>\nst\u00c3\u00a4rker und st\u00c3\u00a4rker&#8221;. Mit &#8220;fabianisch&#8221; meint er, da\u00c3\u0178 nach den<br \/>\nVerwaltungsrichtlinien von Scientology agiert wird. Seine Prophezeiung<br \/>\nhat sich bewahrheitet und sollte heute als Warnung dienen&#8221;, schreibt der<br \/>\nVerfassungsschutz Hamburg in einem Bericht.<\/p>\n<p>Hubbard, der Gr\u00c3\u00bcnder der Scientology Church, war clever genug, sich<br \/>\nabzusichern. Er baute eine fast perfekte Gelddruckmaschine: Die Church,<br \/>\ndie f\u00c3\u00bcr einen nie versiegenden Strom an Gl\u00c3\u00a4ubigen (und Zahlenden) sorgt,<br \/>\ndie Organisation WISE, ein Wirtschaftsunternehmen, das im<br \/>\nFranchisesystem die Verwaltungsideologie von Scientology unter die Leute<br \/>\nbringt und schlie\u00c3\u0178lich OSA und DSA, eine Art Stasi, die schaut, ob die<br \/>\nSch\u00c3\u00a4fchen auch brav ihrem F\u00c3\u00bchrer folgen.<\/p>\n<p>Die Art und Weise, wie sich Scientology finanziert, gleicht dem Prinzip<br \/>\ndes Goldesels: Wer sich Mitglied nennen darf, mu\u00c3\u0178 versuchen, den Weg<br \/>\n\u00c3\u00bcber die Br\u00c3\u00bccke zu gehen. Die Br\u00c3\u00bccke sind die verschiedenen Stufen, zur<br \/>\n&#8220;Erleuchtung&#8221; zu kommen, und dieser Weg ist mit Dollarscheinen<br \/>\ngepflastert. Da mu\u00c3\u0178 ein E-Meter gekauft werden, eine Art L\u00c3\u00bcgendetektor,<br \/>\nauch die Hubbardb\u00c3\u00bccher gibt es nicht umsonst, und schlie\u00c3\u0178lich warten<br \/>\nzahllose sogenannte Auditings auf die Mitglieder. In diesen &#8211;<br \/>\nkostenpflichtigen &#8211; Sitzungen m\u00c3\u00bcssen die Scientologen ihr Seelenleben<br \/>\noffenbaren &#8211; oft \u00c3\u00bcber mehrere Stunden lang. Dieses Auditing geht soweit,<br \/>\nda\u00c3\u0178 sich Scientologen selbst befragen &#8211; und daf\u00c3\u00bcr Geld bezahlen.<\/p>\n<p>Geworben wird ganz offen. Die Frankfurter Org &#8211; so nennen sich die<br \/>\nlokalen Ableger &#8211; ist tags\u00c3\u00bcber ein sehr belebter Ort. Vor dem Haus in<br \/>\neiner Nebenstra\u00c3\u0178e der Kaiserstra\u00c3\u0178e stehen bis zu f\u00c3\u00bcnf Anwerber, die<br \/>\nPassanten ansprechen. Wer Interesse an einem Pers\u00c3\u00b6nlichkeitstest zeigt,<br \/>\nwird gleich zur Stahlt\u00c3\u00bcr mit \u00c3\u0153berwachungskamera gebracht. Die Lettern<br \/>\n&#8220;Scientology Church&#8221; sind nicht zu \u00c3\u00bcbersehen, und trotzdem gehen viele<br \/>\nrein &#8211; Jugendliche wie Rentner.<\/p>\n<p>\u00c3\u0153ber die Mitgliederzahlen streiten die Experten. W\u00c3\u00a4hren der hessische<br \/>\nInnenminister Gerhard B\u00c3\u00b6kel von &#8220;rund 500 Scientologen in Hessen&#8221;<br \/>\nspricht, wollen Kritiker &#8211; wie die Wirtschaftsdetektei Timeservice &#8211; von<br \/>\nmehreren Tausend wissen. Dagegen meint Jeanette Schweitzer, eine<br \/>\nEx-Scientologin, es habe nie &#8220;mehr als 4000 Scientologen&#8221; gegeben.<br \/>\nEigentlich m\u00c3\u00bc\u00c3\u0178te sie es wissen: Sie war jahrelang Mitglied. Jetzt<br \/>\nversucht sie, mit einem Verein Aufkl\u00c3\u00a4rung zu machen &#8211; gegen Bares<br \/>\nallerdings. Wer ihre Vortr\u00c3\u00a4ge h\u00c3\u00b6rt, ist ersch\u00c3\u00bcttert von ihren<br \/>\nErz\u00c3\u00a4hlungen. Sie ist verfolgt, gedem\u00c3\u00bctigt, gepeinigt worden. Aber: Auch<br \/>\nsie ist nicht unumstritten. Kritiker werfen ihr vor, &#8220;Kasse machen zu<br \/>\nwollen&#8221;. Ihr eigener Vereinsvorstand ist aus Protest zur\u00c3\u00bcckgetreten,<br \/>\nweil Schweitzer &#8220;eine diktatorische Vereinsf\u00c3\u00bchrung&#8221; habe, wie ein Brief<br \/>\nder Vorstandsmitglieder belegt.<\/p>\n<p>Die prominente Aussteigerin beeindruckt derweil mit Insiderwissen, das<br \/>\nso neu nicht mehr ist. Ihre angeblich aktuellen Daten sind zum Teil<br \/>\n\u00c3\u00bcberholt: So existieren manche angeblich scientologischen Firmen gar<br \/>\nnicht mehr, wie die Detektive von Timeservice feststellten. So macht<br \/>\nnicht nur Scientology Geld, auch mit Scientology kann Geld gemacht<br \/>\nwerden. Datenbankausk\u00c3\u00bcnfte \u00c3\u00bcber angebliche Scientologen oder Firmen<br \/>\nkosten um die 300 Mark, wie gut diese Datenb\u00c3\u00a4nke sind, ist schwer<br \/>\nnachzupr\u00c3\u00bcfen.<\/p>\n<p>Die Angst geht nun um bei den Scientologen: Entdeckt man bei Martin K.<br \/>\nund seiner Firma AMK Unregelm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178igkeiten, dann mu\u00c3\u0178 man ihn versuchen zu<br \/>\ndecken, funktioniert dieses nicht, wird er fallengelassen. Denn selbst<br \/>\nin der Organisation ist nicht alles erlaubt, was Erfolg bringt und schon<br \/>\ngar nicht, wenn es an die \u00c3\u2013ffentlichkeit kommt. Hat K. aber keine<br \/>\nR\u00c3\u00bcckendeckung mehr von den eigenen Leuten, dann k\u00c3\u00b6nnte der<br \/>\nGesch\u00c3\u00a4ftsf\u00c3\u00bchrer, der bis vor kurzem in K\u00c3\u00b6nigstein im Taunus lebte und<br \/>\nals einer der gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178ten Spendensammler f\u00c3\u00bcr Scientology gilt, auspacken.<br \/>\nUnd davor f\u00c3\u00bcrchtet sich sogar die gro\u00c3\u0178e Scientology Church.<\/p>\n<p>Wer mehr Infos \u00c3\u00bcber Scientology haben m\u00c3\u00b6chte, kann sich im Internet<br \/>\ninformieren:<br \/>\n&#8212; www.redo.de<br \/>\n&#8212; www.hamburg.de\/Behoerden\/LfV\/ so.htm<br \/>\n&#8212; www.charlies-playhouse.ch\/ scientology<br \/>\n&#8212; www.innenministerium.bayern.de\/ scientology\/<\/p>\n<p>Ein Kartell der Unterdr\u00c3\u00bcckung<\/p>\n<p>Frankfurt. Vom amerikanischen Science-Fiction-Autor L. Ron Hubbard<br \/>\n(1911-1986) im Jahre 1954 gegr\u00c3\u00bcndet, ist die Scientology Church in den<br \/>\nVereinigten Staaten seit 1993 als Religionsgemeinschaft anerkannt. In<br \/>\nDeutschland hingegen gilt die Organisation in Kritikerkreisen als<br \/>\nprofitorientiertes Unternehmen, das unter dem Verdacht<br \/>\nverfassungsfeindlicher Zielsetzungen steht. Gibt es doch nach Angaben<br \/>\nvon Innenminister Manfred Kanther (CDU) Hinweise darauf, da\u00c3\u0178 Scientology<br \/>\nin absolutistischer Weise Zugriff auf Staat und Gesellschaft nehmen<br \/>\nwolle.<\/p>\n<p>So urteilte das Bundesarbeitsgericht Kassel, die Scientology sei ein<br \/>\nWirtschaftsunternehmen und keine Kirche. Das Oberverwaltungsgericht<br \/>\nM\u00c3\u00bcnster entschied, die Gruppierung d\u00c3\u00bcrfe als &#8220;menschenverachtendes<br \/>\nKartell der Unterdr\u00c3\u00bcckung&#8221; &#8211; das seine Mitglieder einer &#8220;Gehirnw\u00c3\u00a4sche&#8221;<br \/>\nunterziehe &#8211; bezeichnet werden. Und eine Enquete-Kommission des<br \/>\ndeutschen Bundestages betonte nach eingehender Recherche, die<br \/>\nScientology sei eine der gef\u00c3\u00a4hrlichsten international t\u00c3\u00a4tigen Sekten.<br \/>\nNicht ganz unerwartet kam daher im Juni 1997 die Einigung der<br \/>\nInnenminister des Bundes und der L\u00c3\u00a4nder, die Organisation von den \u00c3\u201emtern<br \/>\ndes Verfassungsschutzes beobachten zu lassen.<\/p>\n<p>Nach Erkenntnissen des Hamburger Verfassungsschutzes verf\u00c3\u00bcgt Scientology<br \/>\noffenbar \u00c3\u00bcber einen eigenen Geheimdienst, der abtr\u00c3\u00bcnnige Mitglieder und<br \/>\npotentielle Gegner ausspioniere: das 1983 gegr\u00c3\u00bcndete &#8220;Office of Special<br \/>\nAffairs&#8221; (OSA). Weiterhin bezeichnen die Hamburger Verfassungssch\u00c3\u00bctzer<br \/>\nScientology als einen &#8220;multinationalen, streng hierarchisch aufgebauten<br \/>\nund totalit\u00c3\u00a4r ausgerichteten Psycho-Konzern&#8221;. Dieser gebrauche in der<br \/>\n\u00c3\u2013ffentlichkeit eine religi\u00c3\u00b6se Terminologie, um den Schutz der<br \/>\nverfassungsrechtlichen Garantien f\u00c3\u00bcr Religionsgemeinschaften und weitere<br \/>\nsteuerrechtliche Vorteile zu erlangen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erschienen 1998 in der Frankfurter Neuen Presse Es gab seitens Scientology keine Beschwerden, Abmahnungen oder \u00c3\u00a4hnliches gegen den Artikel. Von Thomas Wanhoff Frankfurt. Auf den ersten Blick scheint Martin K. ein erfolgreicher Gesch\u00c3\u00a4ftsmann zu sein. Er f\u00c3\u00a4hrt schnelle Autos, liebt das sch\u00c3\u00b6ne Leben. 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