Elektro-Bike, Strom aus Wasserkraft, Bus statt Flugzeug

Mit ist gestern aufgefallen, dass ich hier in Laos wirklich umweltfreundlich lebe. Zum einen benutze ich einen Elektro-Roller. Da hier mindestens 80 Prozent des Stroms aus Wasserkraft kommen, kann ich den Roller mit ruhigem Gewissen auch was meinen CO2-Abdruck angeht benutzen.
Schon in Vietnam habe ich begonnen nicht mehr warm zu duschen. Das spart auch Energie. Wir hatten bislang eine Kaltwasser-Waschmaschine, haben aber wegen schlechten Waschergebnis jetzt auf eine umgestellt, die warmes Wasser macht. In der Regel benutzen wir 40 Grad, selten 60 Grad.
Längere Autofahrten machen wir nicht, vor allem weil es schlicht zu gefährlich ist, außerhalb der Stadt zu fahren. Noch gefährlicher ist es natürlich mit Roller, da fühle ich mich selbst mit der besten Motorradbekleidung nicht geschützt genug. Wenn wir nach Udon fahren, die nächst größere Stadt in Thailand, nehmen wir den Bus. auch wenn ich nach Bangkok reise, nehme ich den Bus (dauert 8 Stunden über Nacht).
Eingekauft wird auf dem lokalen Markt, es sei denn wir brauchen Dinge die es dort nicht gibt: Cola und Milch zum Beispiel. Die werden aber in Laos produziert, es gibt keine langen Transportwege. Meine Bananen wachsen bei mir im Garten. Anderes Obst kommt aus den benachbarten Provinzen in Laos.

Gibt es wegen dieser Lebensweise Einschränkungen? Nein, ich habe es nicht einmal bemerkt.

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