Weihnachtsschmuck beim alten Arbeitgeber Frankfurter Neue Presse




großer weihnachts schmuck

Originally uploaded by thomaswanhoff.

Kurzbesuch bei der FNP, wo ich 9 Jahre lang arbeitete und dafür statt das Jubiläumsgeld zu bekommen eine Aufforderung erhielt, 3 Euro nachzuzahlen.

Warum ich zurückkam? Um ein paar lieben Ex-Kollegen Guten Tag zu sagen. Auch in der FNP denkt man über Newsrooms nach, weiß ich schon und hörte, man verfolge das weiter.

Nun bin ich gespannt, weil wesentlicher Erfolgsfaktor eines Newsrooms Grundbedingungen der Unternehmenskultur sind, vor allem aber Kommunikation untereinander. Die ist bei der FNP aber nun wirkich nicht besonders ausgeprägt. Konferenzen laufen dort eher einseitig in Richtung Chefredaktion ab, man versucht gute Geschichten nicht zu gut zu verkaufen, weil sie sonst auf der Seite 1 landen und man sich dann einen neuen Aufmacher suchen muss. Dass diese Denke falsch ist gilt es zunächst mal darzulegen, mal abgesehen von einer Internetstrategie und solchen, die die formulieren können. Im April kommt der neue Geschäftsführer und kann sich die Ecken aussuchen in denen er kehren muss. Und schließlich sollte man sich als regionale Tageszeitung überlegen, ob man überhaupt einen Newsroom braucht, wenn das Gros der Meldungen ohnehin von der Agentur kommt und die Stärke im Lokalen liegt.

Das alles im ürbrigen pars pro toto, ob FNP oder Die Glocke ist dabei unerheblich. Bin gespannt, was da rauskommt.

T-Com update: ich bin drin

Sie haben es wirklich geschafft. Ich habe Telefon und Internet. Kommentarlos natürlich. Als Kommunikationsunternehmen versagt die T-Com auf ganzer Strecke. Vielleicht hat irgendwer intern Druck gemacht. (Nein ich habe den Trick mit dem Fax an den Vorstand nicht probiert und bin auch nicht über die Pressestelle gegangen). Dankbar bin ich nicht. Ich zahle schließlich dafür.

Maier und die neue Readers Edition


“Ein wenig mehr Information kann ich gerne geben: Die Readers Edition ist ein ganz außergewöhnlich spannendes Projekt. Das kann man nicht nebenher betreiben, auch nicht im Schlepptau einer großen “Marke”. Wir werden uns der Readers Edition jetzt sehr intensiv widmen und wollen sie ausbauen. Als Portal für Bürgerjournalismus, aber auch als ein publizistisches Unterfangen, in dem Stimmen zu Wort kommen können, die etwas zu sagen haben.”

T-Com: Eine Nummer, eine Nummer

Gestern Abend: Nach einer Viertelstunde endlich bei der 0800-Numerm durchgekommen. Eine neue Mitarbeiterin, Frau Streeb. Die sagt mir, mein Auftrag stecke im System fest, Sie käme da nicht dran. Ich frage, wer mit helfen kann. Sie sagt, sie nicht. Ich frage, wer wenn nicht die T-Com. Sie ist ratlos, macht mir aber den Vorschlag, mir doch einfach eine neue Nummer zu geben. Da ich mittlerweile alles nehme, sage ich zu. Frau Streeb sagt, sie ruft zurück. Ich sage, das würde mich freuen, hatte mich doch keiner bisher zurückgerufen, der das versprochen hat.
Und dann, oh Wunder: Frau Streeb ruft wirklich zurück. Sagt mir für den nächsten Tag Telefon zu. Und vielleicht am Donnerstag schon DSL. Da würde sie einen Trick versuchen, und der Störungsdienst würde sich bei mir melden.
Telefon habe ich tatsächlich sei heute morgen, die Umzugskosten werden mir natürlich erlassen, und was DSL angeht bin ich gespannt.

Schaun mer mal..

T-Com: Funkstille

Ich hätte wetten können, dass das Versprechen der T-Com-Mitarbeiterin gestern, mich zurückzurufen, Teil der T-Com-Hinhaltetaktik ist. Sie hat natürlich nicht zurückgerufen. Über die Servicenummer erreicht man natürlich auch niemanden. Alle Mitarbeiter im Gespräch. Bei kleineren Firmen würde ich glauben, die haben den AB angeschaltet und die GFs sind mit der Kasse durchgebrannt. Bei der T-Com denke ich, die haben den AB eingeschaltet und lachen sich über die Kunden kaputt. Denn ich und viele tausend andere (T-Com: Euer Anwalt sollte erst nachweisen, dass das nicht richtig ist, bevor er auch nur den Gedanken an eine Abmahnugn verschwendet) sollen wohl kein Telefon bekommen. Die T-Com mag nämlich Kunden nicht zufriedenstellen. Anlügen (wie bei mir) ist wohl einfacher. Keiner hat mich zurückgerufen. Kein Auftrag ist erstellt worden. Es gab keine E-Mail. Es gab keinen Termin. Alles was mir versprochen wurde (60 Euro auch), ist bislang nicht gehalten worden.

Herr Obermann, das ist Versagen Ihres Konzerns auf ganzer Strecke.

Ach so, ich beende jedes T-Com-Posting noch mit einem Leidensgenossen:
Heute “Die Telekom-Odysee”

Podcastnovela und Podcastoper

Die podcastNovela Die bislang aufwändigste Novela exklusiv für das neue Medium Podcasting steht kurz vor dem Start: Die podcastFabrik produziert “Liebe im ersten Semester”, eine spannende, aufregende und mitreißende Novela zum Hören. Ab 1. Februar gibt es täglich eine von insgesamt 60 Folgen mit einer Länge von je etwa zehn Minuten.

Aus der Flut von Podcasts hebt sich diese Produktion deutlich ab: Die podcastFabrik arbeitet ausschließlich mit professionellen Sprechern und Schauspielern, die jahrelange Erfahrung in Film, Fernsehen und Rundfunk haben. In Berliner Profi-Studios entstehen zurzeit die Folgen, die neue Maßstäbe im Podcasting setzen. In jede Minute der podcastNovela werden mehr als sieben Stunden Produktionsaufwand investiert.

Wer jetzt schon was hören will, der sollte sich mal die Podcastoper reinziehen.Justin hat sie komponiert und deshalb das Medium Podcast gewählt, “um mehr Menschen zu erreichen, nicht nur das klassische Opernpublikum”, wie er bei der Vorstellung des Projektes in Berlin sagte.

20 Minuten – Die PodcastOper“ heißt konkret:
* Die PodcastOper ist ein 20/Minuten langes zeitgenössisches Musikwerk.
* Die PodcastOper kann im Internet herunter geladen und mit dem mp3-Player auf dem Weg zur Arbeit gehört und gesehen werden.
* Die Struktur der Oper ähnelt einer S-Bahn-Fahrt. Die Komposition besteht aus Geräuschen, instrumentalen Klängen und abstraktem Gesang.
Die Oper handelt von Personen, die in einer U-Bahn sitzen und über ihre Arbeit und ihr Leben nachdenken.
* Die Oper wird als Video präsentiert, welches man zusammen mit der Musik herunterladen kann. Das Video ist eine Art Diashow, die an traditionelle Sets auf Opernbühnen erinnern. Die Inspiration für die Bilder kommt aus den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Mit der PotcastOper möchte ich musikalisch einen neuen Weg einschlagen und dabei zeitgenössische Kompositionen mit dem Alltag der arbeitenden Menschen weltweit verbinden.

5 Thesen zur Gema: Warum die Verwertungsgesellschaft dringend eine Refom benötigt

Ganz aktuell: “Der Webdienst MP3flat.com, der automatisiert Radiosendungen mitschneidet, habe “sein illegales Angebot nach einer Abmahnung durch die GEMA eingestellt”, erklärte die Musik-Rechteverwertungsgesellschaft.”

Was die Gema im Internet treibt, ist – das ist meine Meinung – das genaue Gegenteil dessen, was für Künstler gut sind. Die Gema verhindert die Verwertung von Musik durch unsinnige und antiquierte Lizenzen. Deshalb folgende 5 Thesen zur Gema.

1. Der Künstler muss mehr Rechte über die Verwendung seiner Inhalte bekommen. Das “Alles-oder-nichts”-Modell der Gema ist antiquiert und gehört abgeschafft. Im besonderen bedeutet dies auch Freistellung von Gemagebühren, wenn der Künstler sein Einverstädnnis gibt (z.B. weil er gratis Downloads ermöglichen möchte oder weil er einen Bezahldeal hat und den Partner nicht noch mit Gema-Gebühren bestarfen will)

2. Die Gema muss dringend ihre Lizenzmodelle überarbeiten und den Marktgegebenheiten anpassen. Die Gebühren für Einzeldownloads und -streams sind zu hoch.

3. Die Gema muss – bevor sie laut schreit – Modelle entwickeln, die für neue Internetangebote gelten. Jüngstes Beispiel ist Youtube: Zwar ruft man laut nach Rechten, bietet aber gar kein Gebührenmodell dafür an.

4. Das Geld, dass der Gema bezahlt wird, muss direkt dem Künstler zukommen und nicht in einen großen Topf wandern.

5. Dass Künstler ihre eigenen Werke nicht als Download anbieten können, zeigt, wie wenig bei der Gema verstanden wird. Rechteinhaber müssen das Recht haben, über ihren Inhalt zu verfügen.

Weil das hier ein Blog ist, darf man gerne weitere Thesen per Kommentar hinzufügen, verlinken, Trackbacken oder was auch immer tun.