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Das liebe ich am Spiegel: Immer Verschwörung, Machenschaften, Unsauberes wittern

Ja, liebe SpOn-Redakteure, ein wenig mehr Geld würde Euch wohl guttun. Dann müsstet ihr nicht so moralinsaure Neidartikel über Günther Jauch schreiben.

Moderator, Produzent, Immobilien-Besitzer, Werbeträger: Günther Jauch spielt viele Rollen Der Moderator von “Wer wird Millionär?” ist so selbst ein vermögender Mann geworden – vielen bei der ARD war das nie ganz geheuer. Ein Blick auf das System Jauch.

Das “System Jauch”? Dürfen TV-Moderatoren nicht eine Firma gründen oder auch mehrere und sich vermarkten?

Die Struktur des “Jauch-Imperiums” ist nicht leicht zu ergründen – und wer es versucht, bekommt schnell Ärger mit Jauch.

Muss ich als Unternehmer neuerdings alle meine Geschäftsbeziehungen dem Spiegel offenbaren? Das mag so bei der VEB Spargel gegenüber dem Neuen Deutschland gewesen sein, hier betrifft das meines Wissens nur eingeschränkt Aktiengesellschaften. Mal abgesehen davon dass dieser Vorwurf mit dem Ärger sich auf einen einen einzigen Bildreporter bezieht, gegen den jetzt auch – siehe Artikel – auch ermittelt wird.

Als Geschäftsführer und Chefredakteur tritt der Jauch-Vertraute Andreas Zaik auf.

Herr Jauch sollte sich für seine Firma wirklich keinen Vertrauten als GF aussuchen, wie sieht das denn aus…

Neben “Stern TV” liefert Jauchs Firma diverse weitere Sendungen ans Privat-TV – laut I&U-Website unter anderem die Formate “Die 70er Show” (RTL), “Hape trifft” (RTL) und “Der große Haustiertest” (Sat.1). Das Unternehmen mit rund 60 festen Mitarbeitern und Millionen-Umsatz ist im Handelsregister Köln eingetragen.

Ein Skandal. Eine Firma verdient mit TV Geld und gibt einen Teil davon Mitarbeitern. So eine Sauerei!

Jauch selbst hat die Kritik an seinen Werbe-Engagements immer wieder zurückgewiesen. Schon früher betonte er, er spende alle Gewinne aus seiner Werbetätigkeit für gemeinnützige Zwecke.

Das Gegenteil kann der Spiegel nicht beweisen, deshalb lieber dieser Neid-Satz:

Wie hoch die Honorare sind, die Jauch für die Reklame-Auftritte erhält, ist schwer zu beziffern.

Auch schön dieser Teil:

Nicht immer, wenn Jauch als Moderator auftritt, ist er live im TV zu sehen – er hat auch schon Privatevents präsentiert, unter anderem eine Benefizgala für den Versandhändler Quelle.

Noch so ein Skandal…Wie kann man bei Quelle eine Gala moderieren? Wie schmutzig, wie käuflich…

In einem Interview sprach Günther Jauch vor ein paar Jahren über Geld und sein Verhältnis dazu. Er ziele nicht darauf, seinen Wohlstand nach außen zu kehren oder seinem Kontostand entsprechend zu konsumieren.

Und das ist sein gutes Recht. Auch wenn es dem Spiegel nicht passt. Selten so was flaches, vor Neid triefendes gelesen wie diese SpOn-Story.

dpa will ins Bewegtbild einsteigen

Wird ja auch Zeit:

Bislang hat dpa das schnell wachsende Geschäft mit Nachrichtenfilmen internationalen Konkurrenten wie Reuters, Associated Presse (ap) und CNN sowie kleineren lokalen Agenturen in Deutschland praktisch kampflos überlassen. (…) Zur Einführung der neuen Rufa-Geschäftsführerin Susanne Matthiessen hat dpa jetzt angekündigt, dass man „die Erweiterung des Portfolios um Nachrichtenbeiträge in bewegten Bildern“ prüfen wolle.

Habe ich auch schon läuten hören, eine Art Picture Alliance für Bewegtbild. Könnte heißen, Bwegtbild-Lieferanten können Beiträge auf eine Plattform stellen, auf die Kunden zugreifen können. Das wäre eine große Hilfe für Menschen wie ich, die Beiträge einzeln einkaufen wollen.

Podcast hören mit iPodder (jetzt Juice )

Die Netzwelt widmet sich immer wieder dem Thema Podcasting, gerade wieder mit einer Vorstellung des Podcatchers “Juice”, der jenen, die Podcasts aus den Anfangstagen kennen, noch als iPodder in Erinnerung istiPodder Sushi (man kann ihn branden!):

Die Software Juice ist ein echtes Urgestein unter den Podcatchern. Als eines der ersten Spezialprogramme zum Abonnieren und Empfangen von Podcasts startete Juice (ursprünglich unter dem Namen iPodder) bereits lange vor dem Podcasting-Hype im Jahr 2005. Die kleine Software ist gratis für Windows und Mac OS im Netz verfügbar und bei einer Größe von nur gut sechs Megabyte zügig auf den Rechner heruntergeladen. Die anschließende Installation geht ebenso schnell und unkompliziert von der Hand wie der Download. Eine Einrichtung des Programms entfällt – Juice ist sofort nach der Installation bereit, die ersten Podcasts zu empfangen. Lediglich die Sprache des Programms kann auf Wunsch von Englisch auf Deutsch umgestellt werden.

Silvester in Second Life?

Weil Telepolis das gerade hatte:

Wie jedes Jahr die gleiche Jammer? Noch keine glamourösen Pläne für Silvester und den Jahresabschluss? Kein Problem, denn es gibt ja die virtuelle Umgebung Second Life, wo man all die Partys nachholen kann, die man im Jahr 2006 verpasst hat und sich auf das Jahr 2007 einstimmen kann

Das hatten wir schon vor einem Jahr. Damals wollten Nicole, meiner einer und noch ein paar Leute aus USA und Down Under genau dort, in Second Life feiern. Dummerweise gab es ein Problem mit den Zeitzonen: Während die einen noch einkaufen waren in Real Life, knallten bei anderen schon die Korken. Und dann in UTC feiern, kommt irgendwie nicht so gut…

Second Life: Professor als Avatar

In Second Life präsentiert der virtuelle Assistent von Professor Thomas Schildhauer von der Universität der Künste Berlin (UdK) am 11. und 18. Januar 2007 Informationen rund um das berufsbegleitende Master-Studium und erklärt das Bewerbungsverfahren. Der Avatar stellt sich jeweils zwischen 16 und 20 Uhr den Fragen von Interessenten und vereinbart auf Wunsch auch individuelle Beratungstermine – online und offline.

via Computerwoche

Readers Edition Black

Nicht jeder bei der RE scheint zu wissen, wie Wikipedia funktioniert. Wer da schnell von Zensur spricht, ausgerechnet auf einer Plattform, bei der Artikel von Moderatoren erst freigeschaltet werden, hat was nicht verstanden.

Zitat Diskussionsseite Wikipedia:

Es handelt sich nicht um einen Vorwurf der Readers Edition, da diese nichts anderes als ein Schwarzes Brett ist, wo jeder schreiben darf. Es handelt sich um Vorwürfe des Hardcore-Trolls, der oben schon unter 6 Identitäten zuzüglich diverser IPs auftritt. Bitte einfach ignorieren.

Second Life jetzt Open-Source

Christian schickte mir diese Nachricht über Second Life:

I just got word that Linden Labs decided to open the source code for the Second Life client, and I must say I love their decision. Ever since I first saw Second Life – now over a year ago – I thought adoption would be slow because game mechanics (and other client-side details) weren’t appealing for most people.

Auch Linden Labs schreiben es:

“Stepping up the development of the Second Life Grid to everyone interested, I am proud to announce the availability of the Second Life client source code for you to download, inspect, compile, modify, and use within the guidelines of the GNU GPL version 2.”

Sehr cool das, denn eigentlich könnte man meinen, der Code sei das Kapital. Das aber ist Web 2.0: Was man draus macht ist entscheidend. Man kann Wikipedia kopieren, wird aber müt MüllersPedia trotzdem nicht den Erfolg haben, weil es eben die Marke ist, die interessant ist. Mit ein wenig Glück bekommt Linden damit auch seine Gridprobleme in Griff.

Ausgerechnet die TAZ…

… stellt die Bremser-Frage beim “Was machen die Zeitungen im nächsten Jahr”-Copycat:
Zur Welt:
“Was wird passieren? “Online first” lautet die Parole. Enstehen soll ein “minutenaktuelles Nachrichtenformat”. Bis März soll das Angebot im Bereich Bewegtbild deutlich ausgeweitet werden. Ein Fernsehteam wird aufgestellt, die Planung zur Entwicklung von interessanten und innovativen TV-Formaten laufen auf Hochtouren. Fragt sich bloß: Braucht dieses Springer-TV nicht eine Sendelizenz?”

Liebe Nachbarn, warum nur stellt ihr Euch die Frage nicht bei den anderen? Weil Focus schon TV macht? Hach, ist das alles so old-Web-ish..

Ach, was macht die Tante TAZ eigentlich im nächsten Jahr? Radio?

T-Com – reloaded oder: Wie dumm muß man eigentlich sein, um bei der Telekom zu arbeiten (oder genauer: Arbeitsprozesse zu entwickeln)

omg jetzt wo alles funktioniert bekomme ich einen automatischen anruf der t-com, dass sie meine störung nicht beheben konnten und in meine wohnung wollen !! hilfe…

Sie haben mir auch neue Zugangsdaten geschickt und einen Splitter. Wie doof sind die da eigentlich? Ich fürchte, sie werden mir auch zwei REehnungen schicken… HIIIIIILLLLLFEEEE!